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CVP, EVP und BDP stellen sich gegen den Finanzierungsvorschlag für die Reform der beruflichen Vorsorge (BVG), wie z.B. SRF berichtet. Anstoss nimmt man vor allem am Vorschlag, die bisherige mit einer neuen Umverteilung zu bekämpfen. Für die dennoch notwendige Kompensation stehen laut Berichterstattung drei Möglichkeiten im Vordergrund: die Finanzierung über strukturelle Überschüsse des Bundeshaushaltes, ausserordentliche Ausschüttungen der Nationalbank oder eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Der ASIP eirnnert an seinen eigenen Vorschlag zur Kompensation.
Ursprünglich sollte jeder für sich sparen. Doch seit Jahren wird Geld von Erwerbstätigen zu Pensionierten umverteilt. SRF zeigt, wie diese Praxis, die noch beim vorletzten BVG-Reformversuch 2010 von den Gewerkschaften hatznäckig verteidigt wurde, letztendlich vor allem die Geringverdiener trifft. Mehr hier.
6 Jungparteien haben gestern einen gemeinsamen Vorschlag zur BVG-Reform vorgestellt. Die Junge BDP Schweiz schreibt zum Beispiel: "Das Drei-Säulen-System bildet die Grundlage für die soziale Sicherheit im Alter. Es zukunftstauglich zu gestalten, ist von äusserster Wichtigkeit. Die systemwidrige Umverteilung in der beruflichen Vorsorge muss gestoppt werden. Dafür ist die 2. Säule an die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Kompensationsleistungen dürften nicht auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und zukünftigen Generationen erfolgen.
Ich arbeite Teilzeit bei zwei ­verschiedenen Firmen. Bei der einen habe ich 2019 mehr als die 21330 Franken verdient, die nötig sind, um in die Pensionskasse aufgenommen zu werden. Doch hat mich die Arbeitgeberin nicht gemeldet. Ab diesem Jahr wird das Arbeitspensum gewichtet, sodass ich die Kriterien für den Eintritt in die Pensionskasse erfülle. Ich bin aber der Ansicht, dass ich bereits fürs vergangene Jahr hätte aufgenommen werden müssen. Kann ich verlangen, das nachzuholen? Wie Andrea Fischer diese Frage beantwortet, lesen Sie hier.
Die berufliche Vorsorge muss dringend reformiert werden. Der Vorstand von GastroSuisse hat eine Position zur BVG-Reform gefasst und sich dabei für den so genannten «Mittelweg» entschieden. «Der 'Mittelweg' ist eine mehrheitsfähige Alternative und trägt allen Reformzielen Rechnung. Verglichen mit dem Sozialpartner-Modell und dem Vorschlag des Gewerbeverbands ist er für das Gastgewerbe klar die beste Option», sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse und Hotelier in Kandersteg.
17 Feb 20
mit-uns-fuer-un...
Kein Thema macht den Schweizerinnen und Schweizern mehr Sorge als die Altersvorsorge. Und doch haben die wenigsten eine Ahnung, was sie von ihrer Pensionskasse erwarten können und wie sie die Pensionskassenausweise interpretieren müssen. Der Radio Pilatus und Tele1 Geld-Tipp zeigt, worauf man beim PK-Ausweis achten sollte. Hier klicken.
11 Feb 20
mit-uns-fuer-un...
Die Panik muss gross sein bei der Spitze des Arbeitgeberverbands, nicht erst seit auch die CVP beschlossen hat, den Vorschlag des Bundesrats zur Reform der zweiten Säule zu versenken. Schon am 7. Februar war im "Die Arbeitgeber" folgende Fake News zu lesen: "Anders als der Bundesrat bezweifeln die Gegner des Sozialpartnerkompromisses, dass die Renteneinbussen, die aufgrund der unumgänglichen Senkung des zur Rentenberechnung verwendeten Mindestumwandlungssatzes entstehen, für alle aufgefangen werden sollen.
"Ich (m, 47, verh.) habe eine Vorsorgelücke bei meiner Pensionskasse. Ich möchte darum 80000 Franken freiwillig einzahlen. Da meine Ersparnisse nicht ausreichen, möchte ich meine Hypothek um 50000 Franken erhöhen. Kann ich den mit der Hypo-Aufstockung finanzierten Pensionskassen-Einkauf voll von den Steuern abziehen?" Wie der Experte für Steuern der Luzerner Kantonalbank AG diese Frage beantwortet, lesen Sie hier: https://www.luzernerzeitung.ch/leben/ratgeber/aufstockung-der-hypothek-fur-pensionskassen-einkauf-ld.1187027
"Meine 1980 geschlossene Ehe wurde 1983 gerichtlich getrennt. 1992 ist mein Mann gestorben, geschieden wurde die Ehe nicht. Seit Oktober 2015 beziehe ich nun die AHV-Altersrente. Das Berechnungsblatt zur Rente enthält eine von 1981 bis 1992 durchgeführte Einkommensteilung, obwohl ich seit 1983 von meinem Mann gerichtlich getrennt war. Hätte ich der AHV melden müssen, dass ich von meinem Mann getrennt war – und hätte ich heute eine höhere Rente?" Die Antwort dazu gibt es hier: https://zeitlupe.ch/artikel/welche-folgen-hat-eine-gerichtliche-trennung-fuer-die-rentenberechnung/

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