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"Viele Erwerbstätige arbeiten nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters weiter. Das kann steuerliche Tücken haben. Nicht in jedem Fall lohnt es sich finanziell, seine goldenen Jahre hinter dem Bürotisch zu verbringen", schreibt die NZZ. Der Artikel schildert ausführlich, was bei den drei Säulen der Altersvorsorge zu beachten ist, wenn man nach dem offiziellen Rentenalter weiterarbeiten möchte und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind. Wirklich lesenswert für alle, die nicht planen, mit 64/65 in den Ruhestand zu gehen. Mehr dazu hier.
Claude Chatelain befasst sich mit dem Fall einer Bernerin, die sich das Kapital der 2. Säule und gleichzeitig auch die Säule 3a auszahlen liess. Ihr Banker hatte die vermeintlich gute Idee, ihr zu raten, das Geld der Pensionskasse auf ein Freizügigkeitskonto seiner Bank zu überweisen und erst im nächsten Jahr zu beziehen. Das Kapital der 2. Säule, eben der Pensionskasse, und das Geld der Säule 3a würden damit nicht im gleichen Jahr ausbezahlt und die Steuerprogression erhöhen. Dumm gelaufen... Mehr dazu hier.
Immer wieder, wenn die Aktienmärkte einbrechen, hagelt es Kritik an der zweiten Säule, das Altersguthaben der Versicherten werde im Spielkasino verscherbelt usw. Im nächsten Satz heisst es dann, die AHV sei zu stärken oder gar die zweite Säule in die AHV zu überführen. Ignoriert wird die Binsenwahrheit, dass ein System, das auf drei Säulen ruht, stabiler ist als ein solches, das nur auf einer Säule steht. Ignoriert wird ebenfalls, dass auch die AHV einen Fonds hat, mit dem sie in Aktien und andere Anlagen investiert, der parallel zur zweiten Säule leidet, wenn die Aktienmärkte einbrechen.
Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen wurden – nach einer sehr hohen durchschnittlichen Netto-Vermögensrendite von +10.4% im Jahr 2019 (gegenüber -2.8% im Vorjahr) – hart von der Coronakrise getroffen, wie die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) heute im Rahmen ihrer Jahresmedienkonferenz mitteilte. Die starken Marktkorrekturen ab Mitte Februar 2020 reduzierten die ausgewiesenen Deckungsgrade per Ende April 2020 im Durchschnitt auf 105.6% (gegenüber 111.6% Ende 2019).
10 Mai 20
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Bei der Wahl einer Pensionskasse stellen sich für Arbeitgebende viele Fragen. Etwa, wie sich die Leistungen für Mitarbeitende verbessern lassen, wie sie Kosten einsparen, eine höhere Verzinsung erzielen oder Anlagerisiken reduzieren können. Worauf bei einem Pensionskassenwechsel zu achten ist. Wer als Arbeitgeber einen Wechsel der Pensionskasse in Erwägung zieht, sollte wissen: Ein Anschlussvertrag sollte nie gekündigt werden, bevor eine schriftliche Deckungszusage der neuen Pensionskasse vorliegt.
9 Mai 20
mit-uns-fuer-un...
Der von der Corona-Krise ausgelöste Aktiencrash erwischt viele, deren Pensionierung gerade bevorsteht, auf dem linken Fuss. Doch wer sein Vorsorgevermögen gut strukturiert hat, kann die Krise sogar als Chance nutzen. Tipps dazu gibt es hier.
8 Mai 20
mit-uns-fuer-un...
Die durch die Corona-Pandemie bedingten Turbulenzen der Finanzmärkte treffen auch die Pensionskassen. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der von Complementa jährlich durchgeführten Risiko Check-up-Studie. Die Kapitalanlagen der Pensionskassen verbuchten in den ersten vier Monaten eine negative Rendite von -3.9%. Dadurch sinkt der durchschnittliche Deckungsgrad von 107.9% auf 103.0%. Die hinzugewonnenen Deckungsgradpunkte aus dem aussergewöhnlich erfolgreichen Anlagejahr 2019 sind damit bereits fast vollumfänglich aufgebraucht.
4 Mai 20
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Das Bundesamt für Statistik hat unter "Älter werden in der Schweiz" aktualisierte Zahlen publiziert. Demnach steigt das Alter der Pensionierung seit Jahren stetig an. Man arbeitet offensichtlich länger, wie die folgende Grafik zeigt. Das durchschnittliche Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt lag 2019 bei 65,6 Jahren. Männer verlassen den Arbeitsmarkt im Schnitt etwas später als Frauen (im Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 0,9 Jahre später).
29 Apr 20
mit-uns-fuer-un...
Die Schweizer Pensionskassen haben im ersten Quartal unter dem Einbruch an den Finanzmärkten gelitten. Sie haben dabei auch die im Vorjahr erzielten Fortschritte wieder eingebüsst. Das erste Quartal 2020 sei für die erfassten Vorsorgeeinrichtungen mit einer geschätzten vermögensgewichteten Rendite von -7,77 Prozent eines der schlechtesten seit der Finanzkrise gewesen, schreibt Swisscanto in seinem Pensionskassen-Monitor vom letzten Freitag.

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