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Wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, muss der Arbeitgeber das der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung melden. Daraufhin wird von der Vorsorgeeinrichtung eine Abrechnung über die Freizügigkeitsleistung erstellt und sie will wissen, wo das Geld platziert werden soll. Wer sich keine Gedanken zu Risiko, Rendite und Steuern macht, könnte viel Geld verlieren.

 

In zur Tamedia-Gruppe gehörenden Zeitungen werden heute unter dem Titel „Wegen Pensionskassen sinkt die Altersrente“ die Konsequenzen der sinkenden Umwandlungssätze thematisiert. Dabei fällt auf, dass die Ergebnisse, die vom VZ Vermögenszentrum berechnet wurden (Pensionierungs-Barometer 2019), deutlich von einer Studie von Swisscanto abweichen. Diese kam kürzlich zum Schluss, dass mit einer „errechneten durchschnittlichen Ersatzquote von 69% bei einem Lohn von CHF 80‘000 für die Gesamtheit der an der Befragung teilnehmenden Pensionskassen aus 1. und 2.

Die Lebenserwartung in der Schweiz hat sich massiv verlängert. Es ist nicht mehr mit 60 oder 65 Jahren Schluss. Männer werden durchschnittlich 82 Jahre alt, Frauen 85. Und 100-Jährige sind keine Seltenheit mehr. Das sind tolle Aussichten, meint der Philosoph Ludwig Hasler und liefert gleich auch noch ein paar erfrischende Argumente dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob das durch Otto von Bismarck definierte Rentenalter von 65 Jahren einem Naturgesetz folgt oder eher eine willkürliche Grenze definiert, die Glück und Zufriedenheit im Alter eingrenzt.

In der Schweiz träumen viele Berufstätige von der vorzeitigen Rente. Doch nur wenige wissen, wie sich die Einkommenssituation bei vorzeitiger Pensionierung verändert. Kurt Kamer, Geschäftsführer PK Alvoso, empfiehlt, sich ein detailliertes Budget für die Zeit nach der Frühpensionierung zu erstellen und sich von der AHV und der Pensionskasse die finanziellen Konsequenzen dieses Schritts konkret aufzeigen zu lassen.

Frauen zahlen seltener in die Säule 3a ein als Männer. Die Hauptursachen dafür sind geringeres Einkommen, mehr Teilzeitbeschäftigung und Babypause, was zu Vorsorgelücken führen kann. Solchen Lücken kann durch freiwillige Einzahlungen in die Säule 3a vorgebeugt werden.

Teilzeitarbeit wird unter Schweizer und Schweizerinnen immer beliebter. Nebst viel Freiheit kann ein Teilpensum auch zu massiven Einbussen bei der Altersrente führen. Wer die Weichen frühzeitig richtig stellt, kommt im Ruhestand gut über die Runden. cash zeigt, was Teilzeitarbeitende bezüglich ihrer Vorsorge beachten sollten.

 

Wer nach der Pensionierung auswandern will, sollte sich gut vorbereiten. Dabei ist oft der günstigere Lebensunterhalt ein Argument dafür. Beim Auswandern im Ruhestand gibt es aber einige Fallstricke, die berücksichtigt werden sollten.

Sicherheit mal drei: AHV und Pensionskassen alleine reichen im Alter in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu behalten. Jeder, der ein AHV-pflichtiges Einkommen hat, darf in die Säule 3a einzahlen. Dabei ist die Steuereinsparung im Einzahlungsjahr sehr attraktiv. Viele fragen sich, ob sich die Einzahlungen finanziell wirklich lohnen. Das ist bei weitem nicht immer der Fall. Martin Spieler beantwortet eine Leserfrage.

Eine Hypothek über die Jahre hinweg indirekt zu amortisieren, macht Sinn und hat den grossen Vorteil, dass Sie in dieser Zeit auch noch Steuern sparen. Die Einzahlungen in die 2. Säule – also in die Pensionskasse – dürfen Sie vollumfänglich von den Steuern abziehen. Bei Pensionskassen mit Unterdeckung ist jedoch Vorsicht geboten. Angesichts der negativen Entwicklung der Finanzmärkte ist damit zu rechnen, dass sich bei verschiedenen Kassen der Deckungsgrad weiter verschlechtert.

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