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Die Vorsorgeverbände ASIP, KGAST und VVS haben oder heute eine gemeinsame Medienmitteilung veröffentlicht. Sie nehmen mit wachsender Besorgnis zur Kenntnis, dass ein Ende der Negativzinsen nicht absehbar ist, während dringend notwendige Reformen der Altersvorsorge weiterhin auf sich warten lassen. Nach dem heutigen Entscheid der SNB, die Negativzinsen auf -0.75% zu belassen, fordern sie von der Politik, sich dringend Gedanken zu den Auswirkungen auf das Vorsorgesystem zu machen und notwendige Korrekturen anzubringen. Der Reformstau in der 1. und 2.
Alex Wehnert schreibt am 14.9.2019 in der NZZ Online: "Nachhaltigkeit wird in der Geldanlage zum wichtigen Kriterium. Viele Fondsmanager schwimmen mit dem Strom, verfolgen dabei aber keine langfristige Strategie. Für Anleger birgt das Frustrationspotenzial und Verlustrisiken. (...) Die Europäische Union will die Definitionsprobleme nun beheben: In ihrem Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums ist auch ein einheitliches Klassifizierungssystem enthalten.
So betitelt der VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung heute einen Artikel zur aktuellen Lage der Pensionskassen im Umfeld der Negativzinsen. In der Tat ist es äusserst bedenklich, dass den Pensionskassen einerseits verweigert wird, die Stellschrauben des Systems den demografischen Realitäten anzupassen und andererseits die Nationalbank ihnen mit dem völlig ungerechtfertigten Negativzins auch noch das Erwirtschaften der notwendigen Renditen zur Finanzierung der Renten schwer macht.
11 Sep 19
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In letzter Zeit agb es immer wieder Kritik an den sinkenden Renten und manchmal hiess es sogar, die Rente erziele die Ersatzquote nicht mehr, also die Prozente vom ursprünglichen Lohn, den man als Rente erhält. Hansueli-Schöchli wiederspricht dem heute in der NZZ und zeigt auf, dass die so gesannte “Goldene Regel” (d.h., dass die Verzinsung der Altersguthaben dem prozentualen Lohnwachstum gleich sein sollte) seit Inkrafttreten des BVG übertroffen wurde, die Ersatzquote also höher liegt als bei Inkraftsetzung des BVG angenommen.
Der erste unabhängige Vergleich der diskutierten Ideen zu den Pensionskassen-Renten, den die NZZ heute veröffentlicht hat, ergibt, dass der von den Sozialpartnern vorgeschlagene Umbau in der beruflichen Vorsorge im Vergleich zu anderen Varianten mit Abstand am meisten kostet. Die Kaufkraft der gesamten Rentenleistung (im Vergleich mit der Teuerung) bliebe dabei weit höher, als es 1985 beim Inkrafttreten des Gesetzes zur beruflichen Vorsorge (BVG) vorgesehen war. Deutlich billiger als der «Sozialpartner-Vorschlag» wäre der Gegenvorschlag des Gewerbeverbands.
5 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
Unter einem falschen und irreführenden Titel hat finews heute über eine Studie der Hochschule Luzern berichtet. In dem Artikel steht Unglaubliches: Den Schweizer Pensionskassen mangle es an Professionalität und an Eigeninitiative, bessere Renditequellen zu erschliessen. Zu diesem Schluss komme eine Studie, welche die Immobilienstrategien untersuchte.
Wie die Medien gestern berichtet haben (z.B. 20 Minuten), ist die Altersvorsorge in der Bevölkerung an dritter Stelle hinter den Krankenkassenprämien und dem allgemeinen Umweltschutz, gleich auf mit dem Klimawandel. "Die grösste Sorge der Schweizer sind die Krankenkassenprämien. Drei Viertel der Befragten gaben dies an, wie eine repräsentative Onlineumfrrage des Vergleichsdienstes Moneyland ergab. Dicht dahinter, an zweiter Stelle steht die allgemeine Situation der Umwelt. Darum sorgen sich 70 Prozent der Schweizer.
3 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
Die NZZ am Sonntag hat darüber berichtet, dass noch immer die Hälfte der Schweizer in Frühpension geht. Welche Firmen Mitarbeiter bis 70 halten können, lesen Sie im folgenden Artikel von Franziska Pfister. Einmal im Monat spielen sie bei Swiss Life Roulette. Es geht aber nicht um das schnelle Geld. ­Vielmehr sollen sich Mitarbeiter näherkommen, die einander im Büroalltag womöglich gar nicht begegnet wären. Das Prinzip ist simpel: Ein Angestellter, der noch am Beginn seiner Karriere steht, geht mit einem erfahrenen Kollegen zum Mittagessen. Die Duos bestimmt der Zufall.
Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2020 weiterhin bei 1% zu belassen, wie sie gestern in einer Medienmitteilung schrieb. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss. Je tiefer der Satz, desto weniger wachsen die Guthaben der Versicherten.

Wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, muss der Arbeitgeber das der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung melden. Daraufhin wird von der Vorsorgeeinrichtung eine Abrechnung über die Freizügigkeitsleistung erstellt und sie will wissen, wo das Geld platziert werden soll. Wer sich keine Gedanken zu Risiko, Rendite und Steuern macht, könnte viel Geld verlieren.

 

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