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Auch ohne Job in Säule 3a einzahlen?

Gemäss Gesetz dürfen alle Personen mit einem AHV-pflichtigen Erwerbseinkommen in die Säule 3a einzahlen und somit ihre Altersvorsorge weiter aufbauen. Ersatzeinkommen, wie zum Beispiel Arbeitslosentaggelder, zählen dabei ebenfalls zu den AHV-pflichtigen Einkommen. Auch wer Arbeitslosengeld bezieht, kann also den sogenannten kleinen Beitrag in die dritte Säule einzahlen.

Frage: Ich bin seit einigen Monaten ­arbeitslos und beziehe Taggelder aus der Arbeitslosenversicherung. Kann ich trotzdem weiterhin in die gebundene Vorsorge 3a einzahlen, und wenn ja, wie viel?

Ja. Sie können trotz Arbeitslosigkeit Ihre Altersvorsorge weiter aufbauen. Solange Sie Arbeitslosentaggelder erhalten, sind Sie bei der Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge gegen die Risiken Tod und Invalidität versichert.
Auch wenn Sie keine Sparbeiträge in die zweite Säule mehr leisten, gelten Sie als aktiv versichert. Deshalb können Sie den sogenannten kleinen Beitrag in Ihre dritte Säule einzahlen. Dieser beträgt für das aktuelle Jahr 6826 Franken. Den Steuerabzug Steuern Das können Sie abziehen  können Sie ebenfalls in dieser Höhe vornehmen. Mehr Geld einzuzahlen ist nicht erlaubt.
Kürzen müssten Sie den Beitrag nur, falls Ihre Einkünfte aus der Erwerbstätigkeit und aus den Taggeldern dieses Jahres gesamthaft geringer wären als die zuläs­sige maximale Einzahlung.
Sobald Sie ausgesteuert Ausgesteuert Wenn kein Arbeitslosengeld mehr kommt – wie weiter?  sind, dürfen Sie keine weiteren Einzahlungen in die gebundene Vorsorge mehr leisten. Erst wenn Sie eine neue Arbeitsstelle haben, können Sie das Alterssparen fortsetzen.

beobachter.ch; 07.01.2019; Marcel Weigele

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