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Schweizer Pensionskassen verbuchen starkes 3. Quartal - CS-Index steigt weiter

Artikel Finanz und Wirtschaft: 
https://www.fuw.ch/newsticker/201910140624/schweizer-pensionskassen-verbuchen-starkes-3-quartal-cs-index-steigt-weiter/

Zürich (awp) - Die Schweizer Pensionskassen haben ein weiteres starkes Quartal verzeichnet und die Erholung damit fortgesetzt. Der Pensionskassenindex der Credit Suisse stieg im dritten Quartal um 1,51 Prozent. Aktuell steht der Index per 30. September 2019 bei 182,20 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000.

Nach zwei positiven Vorquartalen entwickelten sich die Pensionskassen auch im dritten Quartal positiv. Der Juli war mit plus 0,92 Prozent der stärkste Monat, wobei aber auch die beiden Monate August (+0,11%) und September (+0,47%) im Plus abschlossen, wie die Grossbank am Montag mitteilte.

Der Hauptanteil der Entwicklung im Berichtsquartal ist den Aktien (0,56%) geschuldet. Schweizer Aktien erzielten einen Renditebeitrag von 0,24 Prozent und Aktien Ausland einen Beitrag von 0,32 Prozent. Auch bei den Obligationen (+0,50%) und Immobilien (+0,44%) war die Entwicklung positiv. Einzig die Liquidität war leicht negativ (-0,08%). Alternative Anlagen, Hypotheken und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber trotzdem leicht im Plus.

Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung stieg im Berichtsquartal um 0,38 Punkte auf den Stand von 154,77 Punkten gestiegen, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 3. Quartal 2019 um 1,26 Prozent über der BVG-Vorgabe.

Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 30. September 2019 3,08 Prozent. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,24%.

Die detaillierte Auswertung des Index wird am 29. Oktober 2019 publiziert.

pre/uh

Trotz dieser positiven Meldung darf man nicht ausser Acht lassen, dass die Parameter der beruflichen Vorsorge nicht mehr der gestiegenen Lebenserwartung entsprechen. Ein zu grosser Teil der erwirtschafteten Rendite wird benötigt, um die laufenden Renten quer zu subventionieren, was notwendig ist, weil jemand, der heute in Rente geht, in der Regel ca. 30’000 Fr. zu wenig auf dem Alterssparkonto hat, um die verlängerte Rentenbezugsdauer zu finanzieren. Der ASIP hat deshalb einen Vorschlag für eine Reform ausgearbeitet, den man hier nachlesen kann: http://mit-uns-fuer-uns.ch/blog/asip-vorschlag-fuer-eine-bvg-reform-umwandlungssatz-sinkt-die-renten-aber-nicht

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