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Was heisst voll, was maximal?

Die Vollrente erhält, wer keine Beitragslücken bei der AHV hat. Sie bezieht sich auf die Anzahl Beitragsjahre, nicht jedoch auf die Höhe der durchschnittlichen Einkommen und ist nicht zu verwechseln mit der Maximalrente. Diese ist ein gesetzlich festgelegter Höchstbetrag, welcher vom massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen und der Beitragsdauer abhängig ist. 

 

Ich habe gehört, dass bei der AHV eine Vollrente nicht dasselbe ist wie eine Maximalrente. Ist das wirklich so? Und wenn ja, was ist der Unterschied zwischen voller und maximaler Rente?

Die Höhe der AHV-Rente hängt erstens von der ­Anzahl Beitragsjahre und zweitens vom massgebenden durchschnittlichen Jahres­einkommen ab, das man während dieser Zeit erzielt hat. Bezüglich der Beitragsdauer gibt es ein Skalensystem, das von Skala 1 (ein Beitragsjahr) bis zu Skala 44 (maximale Anzahl Beitragsjahre) reicht (siehe: «Rentenskala 44»).
Eine Vollrente – entspricht Rentenskala 44 – erhält nur, wer seit dem 20. Altersjahr bis zum ordentlichen Renten­alter jedes Jahr AHV-Beiträge bezahlt hat, also keine Beitragslücken aufweist. Andernfalls gibt es nur eine Teilrente (Rentenskalen 1 bis 43). Jede dieser Skalen weist verschiedene Rentenhöhen auf, wobei es jeweils eine Minimal- und eine Maximalrente gibt.
Anspruch auf die jeweilige Maximalrente haben Rentenbezüger erst ab einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 85'320 Franken und mehr (Stand 2019). Wer über ein solches verfügt und keine Beitrags­lücken aufweist, hat Anspruch auf die maximale Vollrente von derzeit 2370 Franken pro Monat bzw. 28'440 Franken pro Jahr.

www.beobachter.ch; 19.02.19; Anita Hubert

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