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Die Säule 3a ist die gebundene Vorsorge des Schweizer Vorsorgesystems. Sie wird vom Staat durch Steuerbegünstigung gefördert, wodurch Sparer freiwillig Gelder für das Alter ansammeln können. Wer zum Aufbau von Vorsorgekapital die Säule 3a nutzen möchte, kann das über ein Bankprodukt oder eine Versicherungslösung tun. Beides hat Vorteile.

Gemäss Gesetz dürfen alle Personen mit einem AHV-pflichtigen Erwerbseinkommen in die Säule 3a einzahlen und somit ihre Altersvorsorge weiter aufbauen. Ersatzeinkommen, wie zum Beispiel Arbeitslosentaggelder, zählen dabei ebenfalls zu den AHV-pflichtigen Einkommen. Auch wer Arbeitslosengeld bezieht, kann also den sogenannten kleinen Beitrag in die dritte Säule einzahlen.

Mit der Säule 3a lässt sich Kapital für das Alter aufbauen. Dabei gibt es aber einige Punkte zu beachten. Was dafür spricht, bei 3a-Wertschrifteninvestments auf nachhaltige Anlageprodukte zu setzen, lesen Sie in diesem Artikel von Finanz und Wirtschaft Online. 

 

Rund jede zweite erwerbstätige Frau in der Schweiz investiert regelmässig in die gebundene dritte Säule (3a), ein tieferer Anteil als bei Männern. Erklärungen dafür sind Einkommensunterschied und Lebenssituation. Frauen mit Kinder leisten öfter Beiträge in die 3. Säule, als jene ohne Nachwuchs, obwohl sie im Durchschnitt tiefere Beschäftigungsgrade und Einkommen aufweisen. Erwerbspausen und Teilzeitarbeit sind oft Grund für Vorsorgelücken. Die private Vorsorge hilft aber, diese Lücken zu verringern. 

Früh in die gebundene 3. Säule (Säule 3a) einzuzahlen lohnt sich. Was man einzahlt, kann man vom steuerbaren Einkommen abziehen. Es hat aber auch andere Vorteile. Wer schon in jungen Jahren in die Säule 3a einzahlt, sorgt frühzeitig fürs Alter vor. Das Guthaben der angesparten Säule 3a ergänzt bei der Pensionierung die Leistungen aus der 1. Säule (AHV) und aus der 2. Säule (Pensionskasse).

 

Sie haben über Jahre in AHV und Pensionskasse einbezahlt und denken, bei Ihnen kann eine Vorsrogelücke nie eintreten? Dies ist ein weit verbreitetes Irrtum unter den schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wenn Sie nur auf die erste und die zweite Säule bauen, ist eine Vorsorgelücke tatsächlich eher die Regel als die Ausnahme. Diese Lücke sollte rechtzeitig erkannt und noch vor der Pensionierung geschlossen werden. Gilberto Bisonni, Leiter Finanzplanung bei der Basler Kantonalbank, erläutert wichtige Punkte rund um die Vosorge.

 

Das 3-Säulen-System der Schweiz ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es in der Bundesverfassung verankert. Die 3 Säulen bauen über Jahrzehnte die Vorsorge für das Alter, den finanziellen Schaden oder der Erwerbsunfähigkeit auf. Die 1. Säule (staatliche Vorsorge, AHV/IV) ist für alle obligatorisch. Die 2. Säule (berufliche Vorsorge, BVG) ist für Arbeitnehmer ab einem gewissen Mindesteinkommen obligatorisch. Die 3. Säule (freiwilliges, privates Sparen und Versichern) ist freiwillig. Was bei der privaten Vorsorge zu beachten ist, um allfällige finanzielle Lücken im Alter zu schliessen, erläutert die Regionalzeitung online auf rontaler.ch 

Mit 20 die Welt erkunden und Berufserfahrung sammeln, mit 30 eine Familie gründen und die Karriere vorantreiben, mit 40 ein Haus kaufen, mit 60 an den Ruhestand denken und nach der Pensionierung davon profitieren, dass man schon mit 20 an seine Vorsorge gedacht hat. Sich früh um seine Altersvorsorge zu kümmern, zahlt sich aus. UBS Wissen rät, in welchem Alter Sie woran denken müssen. 

Wer denkt, dass er noch zu jung ist, um sich mit dem Thema Rente und Altersvorsorge zu befassen, liegt falsch. Gerade junge Leute sollten sich den Lücken bewusst sein, welche die Schweizer Altersvorsorge aufweist. Vor allem aber sollten sie wissen, was diese für sie und ihre Altersvorsorge bedeuten. Karen Markel schreibt in der handelszeitung.ch über dieses Phänomen.

Ein Mann allein ist noch keine Vorsorge. Frauen sollten sich, genau gleich wie Männer, aktiv um ihre Altersvorsorge kümmern. Spätestens nach einer Scheidung erleben sie oft ein böses Erwachen. Anhand eines Beispiels wird die Frage, warum Frauen bei der Altersvorsorge im Nachteil sind, im Tagesanzeiger von Markus Künzli beantwortet. 

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