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Wie die NZZ am Montag berichtete, liefert der neuste Bericht des globalen Ländervereins OECD zur Schweiz Futter für diverse politische Lager. Auffällig seien unter anderem die Kritik an der geplanten Übergangsrente für ältere Langzeitarbeitslose und die Forderung nach mehr öffentlichen Investitionen. Nur einen Tag später veröffnetlichten die Jungfreisinnigen eine neue Volksiniitative mit Ziel einer Erhöhung des Rentenalters. (Artikel im Blick) Kommt das Begehren zustande und an der Urne durch, steigt das Rentenalter innert sechs Jahren auf 66, für alle.

Die Lebenserwartung in der Schweiz hat sich massiv verlängert. Es ist nicht mehr mit 60 oder 65 Jahren Schluss. Männer werden durchschnittlich 82 Jahre alt, Frauen 85. Und 100-Jährige sind keine Seltenheit mehr. Das sind tolle Aussichten, meint der Philosoph Ludwig Hasler und liefert gleich auch noch ein paar erfrischende Argumente dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob das durch Otto von Bismarck definierte Rentenalter von 65 Jahren einem Naturgesetz folgt oder eher eine willkürliche Grenze definiert, die Glück und Zufriedenheit im Alter eingrenzt.

Wer plant, sich vor dem ordentlichen Rentenalter pensionieren zu lassen, sollte sich früh genug damit befassen und die nötigen Schritte einleiten. Neben den vielen Vorteilen, hat eine Frühpensionierung auch einige Nachteile, vor allem im finanziellen Bereich. Es ist wichtig zu wissen, was einen in diesem Moment erwartet. 

Was passiert mit dem Altersguthaben von Menschen die Kinderlos und Single waren, wenn sie sterben bevor sie 65 werden? Gehört das Altersguthaben zum Nachlass? Stefan Heiniger der Rechtsberatung des K-tipps geht hier dieser Frage nach.

In der Diskussion um die Reform der Altersvorsorge ist das Renteneintrittsalter ein zentrales Thema. Dieser Zeitungsartikel zeigt gut auf, welches die verschiedenen Postionen, Bedingungen und Probleme im Hinblick darauf sind. Das Verhältnis von arbeitender Bevölkerung zu Pensionierten nimmt ab, gleichzeitig gibt es aber zunehmends mehr motivierte Senioren, die über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus arbeiten möchten. Entsprechend ist Bundesrat Berset’s Vorschlag einer flexiblen Rente – sowohl für die AHV als auch für die Pensionskasse – eine sinnvolle Sache.

Gegenwärtig findet in der zweiten Säule eine starke Umverteilung von Jung zu Alt statt, die so nicht vorgesehen war. Gemäss dem Pensionskassen-Experten Olivier Deprez kostet ein 65-jähriger Mann, der dieses Jahr mit einem Umwandlungssatz von 6,8% pensioniert wird und die maximale BVG-Rente erhält, die Beitragszahler seiner Kasse 125 000 Fr. Er hat nämlich nur 320 000 Fr. einbezahlt, erhält im Verlauf seines restlichen Lebens aber voraussichtlich 445 000 Fr. in Form von Renten zurück.
An einer Podiumsdiskussion am WEF wurden die Folgen der gestiegenen Lebenserwartung im Hinblick auf das Berufsleben diskutiert. Im Fokus stand dabei eine Studie zum «100 Jahre langen Leben» mit einleuchtenden Thesen. Dass die Renten- und Pensionssysteme heute in den meisten Ländern «unter Wasser» ständen oder, dass das «Drei-Phasen-Leben», bestehend aus Ausbildung, Arbeitsleben und Rente, nicht mehr in Stein gemeisselt sei, sind zwei zentrale Aussagen der Studie.

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