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Seit dem 3. Juni 2010, also ziemlich genau seit 10 Jahren, haben wir hier mehrmals pro Woche Medienberichte kuratiert und eigene Inhalte veröffentlicht. Noch länger gibt es die Website mit-uns-fuer-uns.ch. Mit Kuratieren ist gemeint, dass wir die wesentlichen Inhalte zusammengefasst und sie oft auch in einen grösseren Zusammenhang gestellt haben. Zum Beispiel Informationen, die mit dem überhöhten BVG-Mindest-Umwandlungssatz zu tun hatten, ohne dass dies im ursprünglichen Artikel erwähnt worden wäre.
Der Walliser Bote hat am Freitag berichtet, dass das Bundesamt für Statistik neue Berechnungen zum Bevölkerungswachstum in der Schweiz veröffentlicht hat. Demnach dürfte die Bevölkerung in der Schweiz "in den nächsten 31 Jahren um 1,8 Millionen auf 10,4 Millionen Menschen wachsen. Ausserdem wird die Bevölkerung besonders in den nächsten zehn Jahren rasch altern, ehe sich die Alterung wieder verlangsamt. Demnach wächst die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz im Jahr durchschnittlich um 0,6 Prozent. Das BfS hat wei Szenarien berechnet, ein «hohes» und ein «tiefes» Szenario.
Ein zweiter Frühling nach der Pensionierung – viele Ehepaare träumen davon. Endlich hat man mehr Zeit zu zweit, für Reisen, die Hobbys oder die Enkel. Eine verstaubte Ehe kann dann wieder zu neuem Leben erwachen. Nicht selten tritt aber das Gegenteil ein: Der Partner, den man sonst nur am Abend und am Wochenende gesehen hat, ist nun jeden Tag 24 Stunden anwesend. Für einige Beziehungen ist das mehr Nähe, als man vertragen mag. Kommen dazu noch gegensätzliche Vorstellungen davon, wie der Ruhestand gestaltet werden soll, ist eine Trennung manchmal die einzig sinnvolle Lösung.
"Viele Erwerbstätige arbeiten nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters weiter. Das kann steuerliche Tücken haben. Nicht in jedem Fall lohnt es sich finanziell, seine goldenen Jahre hinter dem Bürotisch zu verbringen", schreibt die NZZ. Der Artikel schildert ausführlich, was bei den drei Säulen der Altersvorsorge zu beachten ist, wenn man nach dem offiziellen Rentenalter weiterarbeiten möchte und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind. Wirklich lesenswert für alle, die nicht planen, mit 64/65 in den Ruhestand zu gehen. Mehr dazu hier.
20 Mai 20
mit-uns-fuer-un...
Claude Chatelain befasst sich mit dem Fall einer Bernerin, die sich das Kapital der 2. Säule und gleichzeitig auch die Säule 3a auszahlen liess. Ihr Banker hatte die vermeintlich gute Idee, ihr zu raten, das Geld der Pensionskasse auf ein Freizügigkeitskonto seiner Bank zu überweisen und erst im nächsten Jahr zu beziehen. Das Kapital der 2. Säule, eben der Pensionskasse, und das Geld der Säule 3a würden damit nicht im gleichen Jahr ausbezahlt und die Steuerprogression erhöhen. Dumm gelaufen... Mehr dazu hier.
Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen wurden – nach einer sehr hohen durchschnittlichen Netto-Vermögensrendite von +10.4% im Jahr 2019 (gegenüber -2.8% im Vorjahr) – hart von der Coronakrise getroffen, wie die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) heute im Rahmen ihrer Jahresmedienkonferenz mitteilte. Die starken Marktkorrekturen ab Mitte Februar 2020 reduzierten die ausgewiesenen Deckungsgrade per Ende April 2020 im Durchschnitt auf 105.6% (gegenüber 111.6% Ende 2019).
29 Apr 20
mit-uns-fuer-un...
Die Schweizer Pensionskassen haben im ersten Quartal unter dem Einbruch an den Finanzmärkten gelitten. Sie haben dabei auch die im Vorjahr erzielten Fortschritte wieder eingebüsst. Das erste Quartal 2020 sei für die erfassten Vorsorgeeinrichtungen mit einer geschätzten vermögensgewichteten Rendite von -7,77 Prozent eines der schlechtesten seit der Finanzkrise gewesen, schreibt Swisscanto in seinem Pensionskassen-Monitor vom letzten Freitag.
Viele Pensionskassenverantwortliche fragen sich zurzeit, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Pensionskassen haben wird. Das Bundesamt für Statistik (BfS) publiziert wöchentlich (jeweils einige Tage verzögert) die Anzahl der eingetretenen Todesfälle bei der Altersgruppe ab Alter 65 und vergleicht diesen Wert mit dem langjährigen Durchschnitt. Anfang des Jahres 2020 lag diese beobachtete Sterblichkeit noch etwas unter dem langjährigen Durchschnitt, stieg jedoch ab Mitte März deutlich an.
So titelte vor ein paar Tagen investrends.ch. Demnach sei der Pension Index von Willis Towers Watson aufgrund der Corona-Krise abgesackt. Die negative Anlagerendite im ersten Quartal 2020 machten die hervorragenden Entwicklungen der Anlageperformance aus dem Jahr 2019 weitestgehend zunichte, jedoch wurden die Verluste in den Bilanzpositionen durch die steigenden Diskontierungssätze teilweise wieder ausgeglichen. Die Pensionspositionen in den Bilanzen von Schweizer Unternehmen haben unter den Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Märkte im ersten Quartal 2020 stark gelitten.

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