Sie sind hier

Blog

Eine Frühpensionierung hat etwas Verlockendes – mehr Zeit für sich, vielleicht auch weniger Stress, öfters mal die Seele baumeln lassen. Wenn man sich das auch finanziell leisten kann. Eine wohlüberlegte Budgetplanung ist angesagt und alles an Kosten und Einnahmen sollte auf den Tisch gepackt werden. Und vergessen Sie nicht: Auch nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben muss man AHV-Beiträge zahlen. Diese können bis 24'000 Franken betragen. Ein Ratgebertext aus der SonntagsZeitung:
Muss man wegen dem Finanziellen vorm Altern Angst haben? Nein ! - findet Pro Senectute und informierte in einer Veranstaltung über die gesetzlichen Ansprüche und Rechte für ältere Bürgerinnen und Bürger, aber auch über deren Mitbeteiligungspflichten. Ein Beitrag aus der Solothurner Zeitung:  
Wenn Pensionskassen in risikoreiche Anlagevehikel investieren, kann es ab und zu mal vorkommen, dass sie Verluste einfahren. Langfristig und unter dem Strich jedoch – das zeigt die Erfahrung – machen sie mit ihnen mehr Gewinn, als wenn sie diese Vehikel vermeiden. Das zeigen auch die zitierten Erfahrungen im Ausland. Es macht also keinen Sinn, ihnen diese Investitionen zu verbieten, nur um diese gelegentlichen Verluste zu vermeiden. Es drängt sich auf, die Angelegenheit gesamthaft zu betrachten - und so gesehen, lohnen sich diese Anlageklassen.
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP schreibt heute in einer Medienmitteilung, dass die Kosten der Vermögensverwaltung in der zweiten Säule vergleichsweise geringer sind als die Kosten für 2 Papiersäcke, um die Lebensmitteleinkäufe für 100 Franken nach Hause zu tragen. Zudem seien weniger die Kosten relevant, als was unter dem Strich netto an Gewinn erwirtschaftet wird. "Nur aus Angst vor hohen Kosten auf lukrative Renditen zu verzichten, liegt nicht im Sinne der Versicherten." Umfrage ergibt tiefe Vermögensverwaltungskosten für Pensionskassen!
«Die berufliche Vorsorge ist die wichtigste Nebenleistung eines Arbeitgebers», endet dieser Ratgebertext aus der Berner Zeitung. Wohl wahr. Woran aber erkennt man also eine generöse Pensionskasse? Was bietet sie überhaupt? Und warum ist dies überhaupt interessant für einen Arbeitnehmer, der eine neue Stelle antreten will?
Die Performance der Pensionskasse des Bundes, Publica, ist im Vergleich zum Vorjahr 2012 um gut die Hälfte eingebrochen. Die Rendite liegt damit auch deutlich unter dem Durchschnitt der Schweizer Pensionskassen. Der Bericht der Neuen Zürcher Zeitung erklärt die Zusammenhänge:
Kleine und mittlere Pensionskassen würden sich zurückhalten, bei ökologisch und sozialverträglichen Anlageformen für die Gelder ihrer Versicherten, berichtet die SRF-Wirtschaftsredaktion von einer Podiumsveranstaltung in Zürich. Der Beitrag erörtert Gründe, woran dies liegt:  
Wie lässt sich viel Geld bei Bankgebühren, Steuern, Prämien und anderem einsparen? In einem Beitrag in den Schaffhauser Nachrichten erklärt dies ein Experte des VermögensZentrum Schaffhausen/Winterthur. Hier der Beitrag im Wortlaut:  
Laut Schweiz am Sonntag bestätigt der Versicherer AXA Winterthur zwar, dass die Risikoprämien für Tod und Invalidität zu hoch sind, was die Pensionskassenabzüge verteuert. Die Mehreinnahmen würden jedoch benötigt, um die laufenden Renten querzusubventionieren, weil der Mindest-Umwandlungssatz zu hoch ist. Der Versicherer Axa Winterthur wehrt sich gegen die anhaltenden Rentenklau-Vorwürfe. «Es gibt in der beruflichen Vorsorge keine versteckten Gewinne», sagt Thomas Gerber, Leiter des Schweizer Lebengeschäfts.

Seiten

Blog views abonnieren