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Wenn Pensionskassen in risikoreiche Anlagevehikel investieren, kann es ab und zu mal vorkommen, dass sie Verluste einfahren. Langfristig und unter dem Strich jedoch – das zeigt die Erfahrung – machen sie mit ihnen mehr Gewinn, als wenn sie diese Vehikel vermeiden. Das zeigen auch die zitierten Erfahrungen im Ausland. Es macht also keinen Sinn, ihnen diese Investitionen zu verbieten, nur um diese gelegentlichen Verluste zu vermeiden. Es drängt sich auf, die Angelegenheit gesamthaft zu betrachten - und so gesehen, lohnen sich diese Anlageklassen.
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP schreibt heute in einer Medienmitteilung, dass die Kosten der Vermögensverwaltung in der zweiten Säule vergleichsweise geringer sind als die Kosten für 2 Papiersäcke, um die Lebensmitteleinkäufe für 100 Franken nach Hause zu tragen. Zudem seien weniger die Kosten relevant, als was unter dem Strich netto an Gewinn erwirtschaftet wird. "Nur aus Angst vor hohen Kosten auf lukrative Renditen zu verzichten, liegt nicht im Sinne der Versicherten." Umfrage ergibt tiefe Vermögensverwaltungskosten für Pensionskassen!
«Die berufliche Vorsorge ist die wichtigste Nebenleistung eines Arbeitgebers», endet dieser Ratgebertext aus der Berner Zeitung. Wohl wahr. Woran aber erkennt man also eine generöse Pensionskasse? Was bietet sie überhaupt? Und warum ist dies überhaupt interessant für einen Arbeitnehmer, der eine neue Stelle antreten will?
Die Performance der Pensionskasse des Bundes, Publica, ist im Vergleich zum Vorjahr 2012 um gut die Hälfte eingebrochen. Die Rendite liegt damit auch deutlich unter dem Durchschnitt der Schweizer Pensionskassen. Der Bericht der Neuen Zürcher Zeitung erklärt die Zusammenhänge:
Kleine und mittlere Pensionskassen würden sich zurückhalten, bei ökologisch und sozialverträglichen Anlageformen für die Gelder ihrer Versicherten, berichtet die SRF-Wirtschaftsredaktion von einer Podiumsveranstaltung in Zürich. Der Beitrag erörtert Gründe, woran dies liegt:  
Wie lässt sich viel Geld bei Bankgebühren, Steuern, Prämien und anderem einsparen? In einem Beitrag in den Schaffhauser Nachrichten erklärt dies ein Experte des VermögensZentrum Schaffhausen/Winterthur. Hier der Beitrag im Wortlaut:  
Laut Schweiz am Sonntag bestätigt der Versicherer AXA Winterthur zwar, dass die Risikoprämien für Tod und Invalidität zu hoch sind, was die Pensionskassenabzüge verteuert. Die Mehreinnahmen würden jedoch benötigt, um die laufenden Renten querzusubventionieren, weil der Mindest-Umwandlungssatz zu hoch ist. Der Versicherer Axa Winterthur wehrt sich gegen die anhaltenden Rentenklau-Vorwürfe. «Es gibt in der beruflichen Vorsorge keine versteckten Gewinne», sagt Thomas Gerber, Leiter des Schweizer Lebengeschäfts.
Es war ein folgenschweres Urteil des Bundesgerichts: Schweizer Banken müssen einen Teil der versteckten Zahlungen, die sie für den Vertrieb von Anlagefonds erhalten, an die Kunden weiterreichen. Ein Jahr danach zeigt sich: Viele Kunden, die auf ihr Recht pochen, stossen bei den Banken auf Widerstand. «ECO» hat letzten Montag über einen Kampf zwischen Ungleichen berichtet, bei dem es um Milliarden geht. Zum Schluss informierte Moderator Reto Lipp seine Zuschauer noch, dass auch der Pensionskassenverband ASIP etwas gegen Retrozessionen unternimmt.
In seiner neuesten«Fachmitteilung Nr. 94 Retrozessionen» befasst sich der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit dem Thema Retrozessionen. Darin kritisiert er die Intransparenz der Banken und stellt seinen Mitgliedern einen Musterbrief zur Verfügung, «der aufzeigt, wie die Argumente einzelner Finanzinstitute und Vermögensverwalter zu entkräften sind »

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