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Willkommen im neuen Jahr. Möge es ein gutes, erfolgreiches und sicheres werden. Der Beobachter widmete sich Ende 2012 der Tatsache, dass immer mehr Pensionskassen von Rentenbezügern verlangen, regelmässig nachzuweisen, dass sie noch am Leben sind. Missbrauch gab es zwar noch nie, aber die Kassen sind verpflichtet, zu prüfen, ob Rentenbezüger noch leben oder nicht. Tun sie das selbst, entsteht Azfwand, der letztendlich auch die Verwaltungskosten erhöht. Lässt man die Rentner den Nachweis erbringen, können die Pensionskassen effizienter arbeiten.
Immer wieder werden Forderungen laut, man müssen die Verwaltungskosten bei Pensionskassen senken. Immer wieder haben wir darüber geschrieben, dass man nicht nur die Kosten betrachten darf, denn manchmal lohnen sich hohe Kosten, nämlich dann, wenn entsprechend mehr Gewinn für die Versicherten dabei herauskommt. Der folgende Artikel unterstützt diese These. Quelle: www.finews.ch Viel wichtiger als die Minimierung der Kosten bei der Vermögensverwaltung sei die Betrachtung der Performance eines Asset Managers, sagt Franz Zwyssig von B+B Vorsorge.
Zürich. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP nimmt Stellung zum Bericht des Bundesrats über die Zukunft der 2. Säule. Wegen steigender Lebenserwartung und der Entwicklung an den Finanzmärkten müssten die Weichen für die 2. Säule rasch gestellt werden. Die Pensionskassen seien sozialpartnerschaftlich zusammengesetzt und gäben sämtliche Gewinne an die Versicherten weiter. Beim jetzigen BVG-Umwandlungssatz ergebe sich aber bei jeder neuen Pensionierung ein Verlust auf dem Kapital zukünftiger Rentner. Ein niedrigerer Umwandlungssatz sei ein dringend notwendiger Kapitalschutz für die Arbeitnehmenden. Sollte sich das finanzielle Umfeld wider Erwarten besser entwickeln, könnten die Pensionskassen den tatsächlichen Umwandlungssatz schnell anheben. Der ASIP fordert Politik und Sozialpartner auf, gemeinsam und zügig Lösungen zu suchen. Der Bericht bietet zwar eine gute Auslegeordnung, es braucht aber eine Prioritätensetzung.
«So fährt man den Karren an die Wand»  Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlichte heute ein Interview mit der früheren geschäftsführenden Sekretärin des Gewerkschaftsbunds und heutigen Vizedirektorin des Bundesamts für Sozialversicherungen Colette Nova. Darin wirft sie dem Gewerkschaftsbund vor, mit falschen Zahlen und Annahmen zu operieren, wenn behauptet wird, bestimmte Berufsgruppen hätten eine niedrigere Lebenswartung und diese sei auch nicht steigend. In Studien sei kein Zusammenhang erkennbar. Die Unterschiede zwischen den Kantonen seien viel grösser als die zwischen verschiedenen Berufsgruppen. Sie spricht zudem Klartext bei der Finanzierung der 2. Säule und widerspricht dem SGB auch ier. Seit zehn Jahren werden Verluste eingefahren, die die Arbeitnehmer zahlen müssen, damit die heutigen Renten finanziert werden können. Auf Dauer geht es so aber nicht weiter. «So fährt man den Karren an die Wand», sagt Frau Nova. Auch zu weiteren Themen nimmt sie Stellung, zum Beispiel zu möglichen Begleitmassnahmen, um eine Senkung des Umwandlungssatzes abzufedern, zum Zinsumfeld, zur Aufspaltung der Pensionskassen von Novartis und zu Vorbezügen, vor allem für Wohneigentum. Im folgenden der Artikel im Wortlaut. Colette Nova, Vizedirektorin des Bundesamts für Sozialversicherungen, plädiert für eine korrekte Finanzierung der beruflichen Vorsorge.
Claude Chatelain hat heute im Leserblog der Berner Zeitung einen hervorragenden Kommentar zur Versicherungsphobie der Gewerkschaften veröffentlicht, in dem er aufzeigt, wie die Gewerkschaften mit ihrem Kampf gegen eine so genannte Senkung der Renten (die gar keine ist) letztendlich den Versicherungen und Banken zuspielen. Der Gewerkschaftsbund hat seine alte Platte aufgelegt: Zur Senkung der Pensionskassenrenten fehlten die Argumente, schrieb er gestern in einer Pressemitteilung. Er nimmt damit Stellung zum «Bericht über die Zukunft der 2.
Die SonntagsZeitung schreibt, um Kunden zu gewinnen, senken Privatversicherer in der 2. Säule die Prämien. Versicherte sollten sich aber nicht zu früh freuen: Bleiben die Zinsen tief, drohen vor allem bei den Vollversicherern höhere Prämien.
Dass die berufliche Vorsorge in der Schweiz nach Meinung der neuen Oberaufsichtskommission stabil ist, ging seit gestern zur Genüge durch die Medien. Unter dem Titel «Der Umwandlungssatz ist zu hoch»  hat das St. Galler Tagblatt das Thema heute noch vertieft, durch ein Interview mit dem Präsidenten der Kommission:
Moneycab veröffentlichte gestern das folgende Interview mit ASIP-Direktor Hanspeter Konrad. Darin spricht er die Notwendigkeit an, die Weichen für die Zukunft der zweiten Säule richtig zu stellen. Man könne zum Beispiel nicht immer mehr regulieren und gleichzeitig die Kosten senken wollen. Ausserdem müsse der Mindestzins entpolitisiert und der Umwandlungssatz gesenkt werden. Beim Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern dürfe man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

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