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15 Nov 19
mit-uns-fuer-un...
Investtrends.ch berichtet von einer Studie, nach der der Mix von verschiedenen Anlageklassen bei vielen Pensionskassen zu einer guten Performance führt. Besonders interessant: "Die kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von weniger als CHF 300 Mio. schnitten mit 0,53% am besten ab, gefolgt von den grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. mit 0,39%. Die mittleren mit CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. bildeten mit 0,35% das Schlusslicht.
Die Schweizer Pensionskassen haben im Monat Oktober perfomancemässig insgesamt leicht zulegen können. Steigende Zinsen führten zwar zu negativen Anleihenrenditen, Aktien beeinflussten die Performance dagegen positiv. Es sei daran erinnert, dass vorübergehed gute Phasen immer wieder von Phasen negativer Rendite unterbrochen werden und die Renditen im langjährigen Durchschnitt nicht ausreichen, um den immer noch zu hohen Mindest-Umwandlungssatz bei BVG-nahen Pensionskassen zu finanzieren. Mehr zur aktuellen Lage hier.
Das Tiefzinsumfeld zwingt alle Anleger zur Suche nach rentablen Investments. Im Portfolio von Pensionskassen finden sich Investment-Ideen, etwa Infrastrukturanlagen, die auch Kleinanleger nutzen können. Mehr dazu in der NZZ Online: https://www.nzz.ch/finanzen/die-strategie-von-pensionskassen-kopieren-ld.1509410
25 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
Verschiedene Banken und andere Anbieter von Säule-3A-Produkten haben in letzter Zeit die Behauptung verbreitet, erste und zweite Säule zusammen ergäben bei der Pension "oft" weniger als die nötigen 60% des letzten Erwerbseinkommens. Dies steht klar im Widerspruch zur Schweizer Pensionskassenstudie von Swisscanto. Die Absicht dahinter ist offensichtlich. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
Die Vorsorgeverbände ASIP, KGAST und VVS haben oder heute eine gemeinsame Medienmitteilung veröffentlicht. Sie nehmen mit wachsender Besorgnis zur Kenntnis, dass ein Ende der Negativzinsen nicht absehbar ist, während dringend notwendige Reformen der Altersvorsorge weiterhin auf sich warten lassen. Nach dem heutigen Entscheid der SNB, die Negativzinsen auf -0.75% zu belassen, fordern sie von der Politik, sich dringend Gedanken zu den Auswirkungen auf das Vorsorgesystem zu machen und notwendige Korrekturen anzubringen. Der Reformstau in der 1. und 2.
Alex Wehnert schreibt am 14.9.2019 in der NZZ Online: "Nachhaltigkeit wird in der Geldanlage zum wichtigen Kriterium. Viele Fondsmanager schwimmen mit dem Strom, verfolgen dabei aber keine langfristige Strategie. Für Anleger birgt das Frustrationspotenzial und Verlustrisiken. (...) Die Europäische Union will die Definitionsprobleme nun beheben: In ihrem Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums ist auch ein einheitliches Klassifizierungssystem enthalten.
So betitelt der VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung heute einen Artikel zur aktuellen Lage der Pensionskassen im Umfeld der Negativzinsen. In der Tat ist es äusserst bedenklich, dass den Pensionskassen einerseits verweigert wird, die Stellschrauben des Systems den demografischen Realitäten anzupassen und andererseits die Nationalbank ihnen mit dem völlig ungerechtfertigten Negativzins auch noch das Erwirtschaften der notwendigen Renditen zur Finanzierung der Renten schwer macht.

2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Wie gut war Ihre Pensionskasse im letzten Jahr im Vergleich zum Durchschnitt? Die Antworten liefert dieser Artikel – und noch mehr: Sie zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung zu Alt hat. Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf in der Altersvorsorge, wie er auf Anfrage von Ruth Humbel (CVP) Anfang Dezember 2017 bekanntgab. Dabei sollen die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden.

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