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Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2020 weiterhin bei 1% zu belassen, wie sie gestern in einer Medienmitteilung schrieb. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss. Je tiefer der Satz, desto weniger wachsen die Guthaben der Versicherten.
In zur Tamedia-Gruppe gehörenden Zeitungen werden heute unter dem Titel „Wegen Pensionskassen sinkt die Altersrente“ die Konsequenzen der sinkenden Umwandlungssätze thematisiert. Dabei fällt auf, dass die Ergebnisse, die vom VZ Vermögenszentrum berechnet wurden (Pensionierungs-Barometer 2019), deutlich von einer Studie von Swisscanto abweichen. Diese kam kürzlich zum Schluss, dass mit einer „errechneten durchschnittlichen Ersatzquote von 69% bei einem Lohn von CHF 80‘000 für die Gesamtheit der an der Befragung teilnehmenden Pensionskassen aus 1. und 2.
Der ASIP hat heute die folgende Medienmitteilung veröffentlicht. Dabei hat er auch die Fehldeutung seines Vorschlags aufgegriffen, die darin besteht, eine Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes sei identisch mit einer Senkung der monatlichen Renten. Genau das versucht er nämlich mit seinem Reformvorschlag zu vermeiden. Ausgewogene Kompensationsmassnahmen sorgen dafür, dass insgesamt mehr Alterskapital angespart wird, damit es auch bei einem deutlich niedrigeren Umwandlungssatz monatlich immer noch gleich viel Rente gibt, für niedirige Einkommensklassen sogar mehr Rente.

In der gescheiterten Rentenreform 2020 sollte es zu einer Angleichung der Bedingungen zwischen Mann und Frau kommen: Das Rentenalter der Frauen wäre mit der Annahme von 64 auf 65 Jahre erhöht worden. Nicht nur beim Rentenalter habe Frauen heute einen Vorteil - auch beim Umwandlungssatz gibt es Unterschiede. 

 

Kann die Pensionskasse ihren Umwandlungssatz senken? Die Antwort heisst ja, solange sie die obligatorischen Leistungen einhält. Im obligatorischen Teil gilt der Mindestumwandlungssatz von 6.8%. Bei dem überobligatorischen Teil kann die Pensionskasse selbst entscheiden, welchen Mindestumwandlungssatz sie festlegt. Was sie wissen müssen, wenn ihre Pensionskasse den Mindestumwandlungssatz senkt, erklärt Thomas Sutter im tagblatt.ch.

 

Welche Kriterien erfüllt eine gute Pensionskasse? Soll man Guthabenzins oder Umwandlungssatz optimieren? Martin Roth, Geschäftsführer der Pensionskasse Manor, Hansruedi Scherer Partner der PPCmetrics, Martin Janssen, ehemaliger Finanz-Professor und Leiter der Ecofin-Gruppe und Martin Wagner, Geschäftsführer der PK der Credit Suisse Group (Schweiz) beantworten für die «Finanz und Wirtschaft» vier Fragen, an welche Sie messen können, wie gut Ihre Pensionskasse ist.

Haben Sie es sich auch schon einmal überlegt, sich frühpensionieren zu lassen und wussten nicht, welche finanziellen Einbussen dies beinhalten könnte? Die Luzerner Zeitung hat sich dem Thema gewidmet und gibt gute Tipps, auf was man sich dabei achten sollte. 

Einer der wichtigsten Begriffe in der beruflichen Vorsorge ist der Umwandlungssatz. Als Dauerthema ist er in den Medien in der letzten Zeit besonders präsent wenn er gesenkt wird oder werden soll. Doch auch für Medienprofis ist der Begriff nicht immer ganz klar.

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