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3,5 Milliarden Franken jährlich werden laut Schätzungen bei den Pensionskassen von Arbeitnehmenden zu Rentenbeziehenden umverteilt. Das muss sein, denn die Rentner erhielten ein Zinsversprechen, das aber heutzutage nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Zur Malaise gehört auch der viel zu hohe Umwandlungssatz. Der Druck nimmt zu, die Renditen kaum. Zum Themenkomplex eine Artikel-Kollektion aus der Aargauer Zeitung:
8 Jul 15
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Anhand der Betriebsrechnung der Helvetia lässt sich einprägsam aufzeigen, wie bei der Beruflichen Vorsorge Gelder von Aktiven zu Rentnern umverteilt werden. Jahr für Jahr läuft das so. Lebensversicherer wie die Helvetia sind gegen eine schärfere Quote, schreibt die Neue Zürcher Zeitung:
6 Jul 15
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Eine Bestandsaufnahme zum Dauer-Thema «Umwandlungssatz». Die Neue Zürcher Zeitung zeigt, dass bei vielen Pensionskassen der Mindest-Rentenumwandlungssatz immer noch bei über 6 Prozent liegt, im obligatorischen Teil der Vorsorge, die Lohnsummen beträgt der Umwandlungssatz sogar noch 6,8 Prozent. Doch dies wird sich bald ändern prophezeit der Autor; erste Vorsorgekassen werden die 6-Prozent-Marke bereits bald unterschreiten.
28 Mai 15
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Der folgende Bericht der Berner Zeitung sollte hellhörig machen. Die tatsächlichen Umwandlungssätze von Pensionskassen mit Besserverdienenden sind schon lange weit unter dem gesetzlichen Minimum, weil im Überobligatorium entsprechend Spielraum besteht. Solche Massnahmen beugen schwerwiegenden Sanierungsmassnahmen in der Zukunft vor. Pensionskassen, die nur im BVG-Minimum versichern, haben diesen Spielraum nicht. Ohne eine Reform, wie sie die «Altersvorsorge 2020» darstellt, drohen diesen in Zukunft harte Sanierungsmassnahmen. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass die Reform grundsätzlich gelingt, auch wenn über einzelne Details noch diskutiert werden kann.
Einen flott geschriebenen Artikel der Prevas AG, der Administrationsdienstleisterin für Pensionskassen, haben wir dank Twitter entdeckt. In ihm werden die Zusammenhänge zwischen Lebenserwartung, technischem Zins und Umwandlungssatz leicht verständlich erklärt. Viel Spass beim Lesen.
Unter dem Titel "Betrug bei der zweiten Säule“ beschreibt Beat Gygi in "Die Weltwoche“ am 30.04.2015 die Probleme, denen sich die zweite Säule stellen muss und erläutert in eindrücklichen Worten, wie das System der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem demografie-geplagten Umlageverfahren mutiert, als das es gar nie gedacht war. Anmerkung der Redaktion: Für das Umlageverfahren gibt es die AHV und nur wenn man dieses und das Kollektivsparen aus der 2. Säule schön sauber voneinander trennt, ergibt sich die Stabilität zweier – bzw. genau genommen dreier – Säulen, relativ zu nur einer. Man kennt das aus der Statik. „Verwebt“ man zwei Säulen eines Dreisäulen-Systems, verhalten sich die Säulen als wären es nur zwei – und kippen um… Hier der Artikel in voller Länge:
1 Mai 15
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Es begann vor Ostern mit dem Versicherungsunternehmen Axa Winterthur, inzwischen folgten die Pensionskasse des Bundes und die der SBB. Sie alle senkten, und werden dies mittelfristig fortführen, den Umwandlungssatz im überobligatorischen Teil auf fünf bis deutlich unter sechs Prozent. Die Pensionskassen ziehen somit die Notbremse, titelte dazu das St. Galler Tagblatt. Und trotz des vormals kräftigen Nein des Volks zur Senkung des Mindestumwandlungssatzes, sehen es immer noch viele Politiker als dringend geboten, auch im Obligatorium den Umwandlungssatz den Realitäten anzupassen.
Nach zwanzig Jahren soll nun wieder einmal eine Vorsorgereform gelingen. Eine Schlüsselposition kommt der CVP zu - und vor allem ihrem Ständerat Urs Schwaller: Er will alle an Bord holen, von rechts bis links. Die Bilanz hat am 2. April eine sehr gute Übersicht über den Status der Reform «Altersvorsorge 2020» veröffentlicht:
13 Apr 15
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Viel Geld wird bei den Pensionskassen und Lebensversicherern alljährlich umverteilt – aus den Beiträgen der jüngeren Generationen hin zu den älteren Pensionierten. Aus dem überobligatorischen Teil, wo der Umwandlungssatz deutlich tiefer liegt, hin zum obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge. Obwohl, im Gegensatz zur AHV, wo nach dem Umlageverfahren angespart wird, die berufliche Vorsorge mit ihrem Kapitaldeckungsverfahren eigentlich keine Umverteilung kennt. Dem müsse das Reformpaket «Altersvorsorge 2020» Einhalt gebieten, meint die Neue Zürcher Zeitung:
Im vergangenen Herbst legte der Bundesrat den Mindestzinssatz für das Jahr 2015 fest, mit dem obligatorische Guthaben bei den Pensionskassen garantiert verzinst werden. Die Zeitung Schweiz am Sonntag glaubt, dass der Bundesrat im Herbst dieses Jahres den Zinssatz senken muss. Grund: die Negativzinsen. Hier der Artikel:

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