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13 Apr 15
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Viel Geld wird bei den Pensionskassen und Lebensversicherern alljährlich umverteilt – aus den Beiträgen der jüngeren Generationen hin zu den älteren Pensionierten. Aus dem überobligatorischen Teil, wo der Umwandlungssatz deutlich tiefer liegt, hin zum obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge. Obwohl, im Gegensatz zur AHV, wo nach dem Umlageverfahren angespart wird, die berufliche Vorsorge mit ihrem Kapitaldeckungsverfahren eigentlich keine Umverteilung kennt. Dem müsse das Reformpaket «Altersvorsorge 2020» Einhalt gebieten, meint die Neue Zürcher Zeitung:
Im vergangenen Herbst legte der Bundesrat den Mindestzinssatz für das Jahr 2015 fest, mit dem obligatorische Guthaben bei den Pensionskassen garantiert verzinst werden. Die Zeitung Schweiz am Sonntag glaubt, dass der Bundesrat im Herbst dieses Jahres den Zinssatz senken muss. Grund: die Negativzinsen. Hier der Artikel:
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP engagiert sich schon seit Wochen im Sinne der versicherten gegen Negativzinsen für Pensionskassen. Warum, das legt Direktor Hanspeter Konrad im folgenden Interview dar, das gestern in der SonntagsZeitung erschienen ist. Unterstützung im Kampf gegen Negativzinsen hat der ASIP heute von der Bankiervereinigung bekommen (siehe Artikel ganz unten.) Ein weiteres Thema ist der wahre Rentenklau, der dadurch entsteht, dass die Höhe des gesetzlichen Mindest-Umwandlungssatz dazu führt, dass jeder Beitragszahler jeden Neurentner mit ca.
Der Bund berichtete, dass der Nationalrat ein Postulat der FDP-Fraktion angenommen hat, wonach der Bundesrat prüfen soll, ob der Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge zukünftig von einer unabhängigen Instanz festgelegt werden solle. Der Bund; 06.03.2015; Seite 8; Schweiz Bundesrat soll Zuständigkeit für Festlegung prüfen. Der Bundesrat soll prüfen, ob der Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge künftig von einer unabhängigen Instanz festgelegt werden soll. Der Nationalrat hat ein Postulat der FDP-Fraktion angenommen.
«Strukturelle Herausforderungen» bei der Altersvorsorge sehen die Jungparteien von FDP, CVP und SVP. Diese seien nicht durch Mehreinnahmen zu lösen, sondern durch Anpassungen, etwa beim Umwandlungssatz oder an die sich verändernde Lebenserwartung. Ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung:
In einem Gespräch mit Bundesrat Alain Berset geht es nicht nur um das grosse Refomvorhaben «Altersvorsorge 2020». Hierbei setzt Berset etwa auf eine Flexibiliserung des Renteneintrittsalters, das er individuell zwischen 62 und 70 Jahren sieht. In dem Interview mit dem Migros-Magazin äussert sich Berset ebenfalls eingehend über die weiteren Themen der Reform AV2020. Aber auch allgemein über die eine immer älter werdende Gesellschaft spricht der Innenminister, als auch beispielsweise über die steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Lesen Sie mehr:
Ein Meinungsartikel der Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen. Sie findet, der langfristige demografische Trend kennt wie die Verschuldung nur eine Richtung: nach oben. Daher fordert sie den Einbau von vernünftigen Anpassungs-Automatismen bei AHV und der Reform Altersvorsorge 2020. Hier der komplette Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung – bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:  
Was findet die Arbeitnehmerin und der Arbeitnehmer auf dem sogenannten Vorsorgeausweis? Etliche Zahlen allenthalben. Was aber bedeuten sie? Mehr dazu in nachfolgendem Artikel der Glückspost. Da es beim Lesen der Pensionskassen-Ausweise oft Unklarheiten geben kann, können Versicherte bei ihrer Pensionskasse Auskünfte verlangen.
Sollten Schweizer Pensionskassen ihr Geld lieber als Bares, gut geschützt und versteckt aufbewahren, anstatt bei der Bank als Einlage mit Negativzinsen? Solch ungewöhnliche Frage stellt die NZZ in dem Beitrag unten. Die Zeitung warnt vor einer «Eskalation an der Zinsfront», möglicherweise ein «Vorbote für eine Verschärfung der Euro-Krise» und fordert die Anpassung «falsch gesetzter BVG-Parameter» wie den Umwandlungssatz und den Mindestzins. Lesen Sie selbst:
Manch einer sorgt sich wegen der hohen Verluste der Pensionskassenbranche aufgrund der kürzlichen starken Frankenaufwertung. Wirkt sich dies auf die generelle finanziellle Lage der Pensionskassen aus? Und wenn ja, wie genau? Nota bene: Pensionskasse ist nicht gleich Pensionskasse; manch eine PK sieht ihre tatsächliche Lage zu rosig, so ein Vorsorgeexperte in einem Interview mit dem Beobachter:

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