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Die Zeitungen sind heute voll mit Erfolgsmeldungen über die saftige Rendite, die die Schweizer Pensionskassen 2013 im Durchschnitt gemacht haben. Die berufliche Vorsorge, die sogenannte zweite Säule, blickt auf ein gutes Jahr 2013 zurück. Im Schnitt haben autonome Pensionskassen eine Anlagerendite von 6,3 Prozent erzielt. Die Vermögen der aktiv Versicherten, also der arbeitstätigen Bevölkerung, wurden im Schnitt mit 2,2 Prozent verzinst. Die Ansprüche der Rentner dagegen benötigten eine Verzinsung von 3,3 Prozent. Der Rest floss in die Reserven der Kassen.
Das schweizerische Erfolgsmodell der auf drei Säulen basierenden Altersvorsorge gilt international als vorbildlich. Doch vor allem wegen der demografischen Entwicklung, aber auch der Lage auf den Finanzmärkten, steht das Vorsorgesystem grossen Herausforderungen gegenüber, zu deren Lösung es dringend Reformen bedarf, schreibt die Aargauer Zeitung:  
  Ein Nachtrag zum letzten Posting, das einen Beitrag der NZZ veröffentlichte. Es behandelte die in 2013 stark eingebrochene Performance der Pensionskasse des Bundes, Publica. Ein weiterer Text der Neuen Zürcher Zeitung kritisierte die von Alain Berset im Rahmen der Reform «Altersvorsorge 2020» aufgegleisten, systemwidrigen Umverteilungen unter Schweizer Pensionskassen, die Publica und andere «umhüllende Pensionskassen» träfen:
Anlässlich der Diskussionen um die Reform «Altersvorsorge 2020» ein Artikel aus der Aargauer Zeitung zum Dauerthema Mindest-Umwandlungssatz. Anschaulich erklärt der Text die Zusammenhänge, weshalb wir ihn als Beitrag zur Meinungsbildung hier ebenfalls veröffentlichen:  
Unter dem Titel „Milliarden in die eigene Tasche“ gab es im K-Tipp vom 09.04.2014 eine unglaubliche Menge an falschen bzw. in die Irre führenden Aussagen zu lesen. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat mit einem Offenen Brief reagiert, den wir hier zum Herunterladen bereitstellen. Gleichzeitig möchten wir die wichtigsten Falschaussagen im Sinne einer Aufklärung korrigieren oder richtig stellen. Manchmal kommt es nur auf die Formulierung oder den Kontext an, um eine an sich richtige Sache in ein falsches Licht zu stellen.
Mehr Tempo beim Reform-Projekt «Altersvorsorge 2020» wäre zu begrüssen, schreibt Professor Dr. Martin Eling vom Institut für Versicherungswirtschaft IVW an der Universität St. Gallen. Hier sein Gastkommentar in der monatlichen Branchen-Fachzeitschrift «Schweizer Versicherung» (SV).  

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