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24 Sep 19
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Schweizer Rentner geniessen nicht mehr die höchste Lebensqualität gemäss dem Global Retirement Index. (Bild: shutterstock.com, Fordak) Der auf Quellen wie Weltbank und OECD basierende Global Retirement Index (GRI) besteht aus 18 Faktoren, die sich auf das Leben der Rentner auswirken. Der Index wurde von Natixis Investment Managers und CoreData entwickelt, um die Faktoren zu bewerten, die zum Wohlbefinden und zur Sicherheit von Rentnern beitragen. Er umfasst 44 Länder und ist in vier thematische Teilindizes unterteilt, welche die verschiedenen Aspekte des Wohlergehens im Alter abdecken.
Inmitten der komplexen Landschaft der beruflichen Vorsorge, wird momentan heftig über Provisionen diskutiert. Das Thema ist nicht neu. Bei der Wahl der Pensionskasse greifen viele Firmen auf Vermittler zwischen der Pensionskasse und der Versicherung zurück. Die Broker holen Offerten ein und beraten ihre Auftraggeber. Schon seit längerer Zeit sind die Interessenkonflikte bei der heutigen Entschädigung der Vermittler umstritten.

Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

ASIP-Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2017: Altersvorsorge 2020. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat seine Mitglieder zur Reform der Altersvorsorge befragt. Dabei wurde die Haltung des Vorstands von über 80% der antwortenden Mitglieder unterstützt. Bezüglich Gesamtbeurteilung der Vorlage bewegen sich die Meinungen zwar innerhalb einer bestimmten Bandbreite: Mehrheitlich wird – teilweise mit Vorbehalten – zugestimmt; eine Minderheit lehnt, unter Betonung der zusätzlichen monatlichen CHF 70 für Neurentner und der umsetzungstechnischen Nachteile für die berufliche Vorsorge, die Vorlage aber ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sagt der ASIP nach Abwägen der Vor- und Nachteile Ja zum beschlossenen Kompromiss.

Medienmitteilung des des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 16. März 2017

Zürich. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP beurteilt die Annahme der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ als Chance, um die Altersvorsorge als Ganzes und insbesondere die berufliche Vorsorge zu sichern. Mit den Beschlüssen des Parlaments wird den ökonomischen und demografischen Herausforderungen Rechnung getragen. Die Stellschrauben im BVG werden neu so justiert, dass sie eher der wirtschaftlichen Realität entsprechen. Nach dem Ja des Parlamentes gilt es nun, den Versicherten und der Bevölkerung die Vorteile der Vorlage sachlich und verständlich zu erklären. Wir werden mit den Mitgliedern diskutieren, wie wir uns in der kommenden Abstimmungskampagne positionieren wollen.

Medienmitteilung 25. November 2015

Der ASIP begrüsst die Absicht des Bundesrates, den Finanzhaushalt der Ergänzungsleistungen (EL) in den Griff zu bekommen. Ergänzend zu grundsätzlichen Anpassungen im Recht der EL, schlägt der Bundesrat aber unter anderem auch vor, die Kapitalbezüge – mit Ausnahme des Bezuges für den Erwerb von Wohneigentum – im BVG zu untersagen. Der ASIP wird die Unterlagen im Detail prüfen, die Vor- und Nachteile der Vorschläge abwägen sowie die Auswirkungen umfassend analysieren.

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