Sie sind hier

Blog

Eine Auswertung der Stellungnahmen der politischen Parteien zur Vernehmlassung des Bundesrates für die BVG-Revision ergibt, dass diese sich mehrheitlich gegen die geplante neue Umverteilung aussprechen und den Bundesrat auffordern, andere Finanzierungsmodelle für die Abfederungsmassnahmen zu prüfen. Kommt hinzu, dass der Schweizerische Pensionskassenverbands ASIP heute in einer http://www.asip.ch/aktuell/news/http://www.asip.ch/aktuell/news/ nochmals auf sein Modell hingewiesen hat, das ohne eine neue Umverteilung auskommt, insgesamt wesentlich günstiger und leichter umzusetzen wäre.
Soeben hat der Schweizerische Pensionskassenverband seine Antwort zur Vernehmlassung zur BVG-Reform veröffentlicht. Hier die Medienmitteilung dazu: ASIP für BVG-Reform, aber ohne Rentenzuschlag für alle! In seiner Vernehmlassungsantwort zur BVG-Reform unterstreicht der ASIP, dass eine Reform mit dem Ziel der Sicherung des heutigen Rentenniveaus dringend notwendig ist. Diese Reform muss für die Versicherten und Arbeitgeber finanziell tragbar und durch die Pensionskassen operativ einfach umzusetzen sein.
Die Sonntagszeitung hat gestern über die Kritik am BVG-Reform-Vorschlag der so genannten Sozialpartner berichtet und dabei auch ASIP-Direktor Hanspeter Konrad zu Wort kommen lassen. Während der Artikel die berechtigten Kritikpunkte am Sozialpartner-Modell korrekt darstellt, stolpert man dennoch über einen Satz, der auch falsch verstanden werden könnte: «Wenn jemand tiefere Renten ausbezahlt bekommt, muss die Pensionskasse auch weniger Kapital zurückstellen.» Man könnte ihn so verstehen, beim Vorschlag des ASIP gäbe es für manche Versicherte weniger Rente.
Dass es dringend eine Reform der wichtigsten Parameter der 2. Säule braucht – und insbesondere eine Senkung des BVG-Mindest-Umwandlungssatzes – ist mittlerweile unbestritten, anders als noch vor ein paar Jahren. Dennoch gibt es weiterhin Uneinigkeit über den richtigen Weg.
Wie der Tagesanzeiger berichtet, verliert der Sozialpartner-Kompromiss für eine Reform der zweiten Säule Rückhalt. CVP-Präsident Gerhard Pfister beurteile die Chancen des Vorschlags als «nicht sehr gross». Der Gewerbeverband hatte sich von Anfang an dagegen gestellt, inzwischen seien weitere kritische Stimmen laut geworden. CVP-Präsident Pfister scheine den Kompromiss bereits abgeschrieben zu haben: «Es liegt nun am Parlament – an der CVP – eine mehrheitsfähige Lösung zu finden», sagte er vor Medienschaffenden.
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat soeben per Medienmitteilung dem Vorschlag des Bundesrats zur Reform der zweiten Säule eine Abfuhr erteilt. Der eigene, im Mai lancierte Vorschlag sichere das Rentenniveau, sei sozial gerechter, praxisnaher und verursache keine teure Umverteilung, während der des Bundesrats teurer und wegen einer Umverteilung von den Pensionskassen, die ihre Hausaufgaben schon gemacht haben zu denen, die dies noch nicht getan haben weniger fair sei. "Der Bundesrat hat heute das Vernehmlassungsverfahren zur BVG-Reform eröffnet.
25 Nov 19
mit-uns-fuer-un...
Ein Alterssparen ab 20 Jahren, weniger stark ansteigende Altersgutschriften sowie ein reduzierter Koordinationsabzug: Das wären sinnvolle Schritte für eine Reform der zweiten Säule, meint der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP. Im folgenden Gastkommentar in der NZZ erläutern Christoph Ryter und Hanspeter Konrad die Details: https://www.nzz.ch/meinung/vorsorge-fuer-nachhaltige-bvg-reform-nzz-ld.1520720
Der ASIP hat heute die Medien über seinen Vorschlag zur Reform der zweiten Säule informiert: Die dringend notwendige Reform der beruflichen Vorsorge ist eine der grössten politischen Herausforderungen für das neue Parlament in der kommenden Legislatur. Sie erfordert eine Lösung, die sowohl finanziell für die Versicherten und Arbeitgeber tragbar als auch durch die Pensionskassen operativ einfach und unkompliziert umsetzbar ist. Deshalb hat der ASIP bereits im Mai dieses Jahres einen entsprechenden zielführenden und praxisorientierten Vorschlag veröffentlicht.
Der ASIP begrüsst, dass sich Travail.Suisse, der Schweizerische Gewerkschaftsbund und der Schweizerische Arbeitgeberverband auf einen gemeinsamen Vorschlag für eine BVG-Revision geeinigt haben. Die Sozialpartner unterstreichen damit zu Recht die Dringlichkeit einer BVG-Revision. Der ASIP wird die Vorschläge in den nächsten Monaten ergebnisoffen prüfen. Der Vorschlag trägt einigen Forderungen seitens der Branche Rechnung, insbesondere derjenigen nach einer sofortigen und deutlichen Senkung des BVG-Umwandlungssatzes von 6,8% auf 6%.

Seiten

Blog views abonnieren