Sie sind hier

Blog

Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen wurden – nach einer sehr hohen durchschnittlichen Netto-Vermögensrendite von +10.4% im Jahr 2019 (gegenüber -2.8% im Vorjahr) – hart von der Coronakrise getroffen, wie die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) heute im Rahmen ihrer Jahresmedienkonferenz mitteilte. Die starken Marktkorrekturen ab Mitte Februar 2020 reduzierten die ausgewiesenen Deckungsgrade per Ende April 2020 im Durchschnitt auf 105.6% (gegenüber 111.6% Ende 2019).
8 Mai 20
mit-uns-fuer-un...
Die durch die Corona-Pandemie bedingten Turbulenzen der Finanzmärkte treffen auch die Pensionskassen. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der von Complementa jährlich durchgeführten Risiko Check-up-Studie. Die Kapitalanlagen der Pensionskassen verbuchten in den ersten vier Monaten eine negative Rendite von -3.9%. Dadurch sinkt der durchschnittliche Deckungsgrad von 107.9% auf 103.0%. Die hinzugewonnenen Deckungsgradpunkte aus dem aussergewöhnlich erfolgreichen Anlagejahr 2019 sind damit bereits fast vollumfänglich aufgebraucht.
24 Apr 20
mit-uns-fuer-un...
Die Corona-Krise führt auch bei der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV zu zahlreichen Anfragen zur Sicherheit der Renten und allgemein zur Stabilität der 2. Säule. Da jedes Vorsorgesystem Altersleistungen in der Zukunft verspricht, ist jedes Vorsorgesystem mit Risiken verbunden. Die Hauptrisiken des Kapitaldeckungsverfahrens der 2. Säule sind die Entwicklung der Lebenserwartung der Rentnerinnen und Rentner sowie die kurz- und langfristigen Risiken der Kapitalmärkte.

Wer sich vor finanziellen Überraschungen schützen will, sollte sich bei seiner Pensionskasse über die Regelung der Begünstigungsordnung im Todesfall erkundigen. Ihre Pensionierung und Begünstigung im Todesfall mit einem Fachmann zu prüfen, lohnt sich. So ersparen Sie sich kapitale Fehlentscheidungen und optimieren Ihre Finanzen für den Ruhestand, was Sicherheit bringt. 

Wie lässt sich prüfen, ob die eigene Pensionskasse sicher ist? Michel Herzig, Geschäftsführer der pensionskasse pro, über Sicherheit und Trugschluss in der beruflichen Vorsorge.

Im Falle einer Scheidung machen sich Frauen - und insbesondere Frauen mit Kindern, die nicht oder nur Teilzeit arbeiten - oft Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Speziell im Bezug auf die AHV sind die Verunsicherungen gross. Dieser Blogbeitrag soll erste Aufklärung leisten.

Anfang April stieg der Axa-Konzern aus dem Geschäft mit den BVG-Vollversicherungen aus. Als Laie auf diesem Gebiet war man schnell überfordert zu verstehen, was es mit diesem Entscheid auf sich hatte und welche Konsequenzen diese Änderung für die späteren Rentnerinnen und Rentner hat. Im Geldblog des Tages Anzeigers widmet sich der Wirtschafts- und Finanzexperte Martin Spieler auf gut verständliche Art und Weise diesem Thema und geht insbesondere auch der Frage nach, wer das Anlagerisiko zu tragen hat.

 

Mit freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse lässt sich die Rente erhöhen und der Steuersatz senken. Das klingt attraktiv und ist in vielen Fällen sinnvoll - es gilt jedoch, die individuellen Voraussetzungen und die Qualität der entsprechenden Pensionskasse gut zu prüfen. Der Wirtschaftsredaktor Michael Ferber hat für die NZZ mit Damian Gliott vom Beratungsunternehmen Vermögenspartner darüber gesprochen.

Ein Artikel, der unlängst in der «Finanz und Wirtschaft» erschienen ist, kommt bezüglich des Kapitalbezugs bei der Pensionierung zu einem gemischten Fazit. So darf die Tragweite eines solchen nicht mehr veränderbaren Entscheides nicht unterschätzt werden. Das Risiko besteht insbesondere darin, dass das bezogene Kapital in vielen Fällen nicht ausreicht, um den Lebensabend zu finanzieren. Zudem profitieren Personen, die eine Rente beziehen, von der verbesserten Planbarkeit ihres Altersguthabens. Andererseits bringt der Kapitalbezug in vielen Fällen steuerliche Vorteile mit sich. Wer sich trotz der Risiken für den Kapitalbezug entscheidet, dem rät der Autor, genügend finanzielle Puffer einzuplanen sowie sich mit der Thematik der eigenverantwortlichen Vermögensanlage zu befassen.

Die Zahlen, die die AHV gegenwärtig aufweist, sind leider alles andere als erbaulich. Im vergangenen Jahr hat die AHV einen Verlust von 558 Millionen Franken eingefahren, der AHV-Fonds schrumpfte auf 44,2 Milliarden Franken. Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, sich nicht bloss auf die AHV zu verlassen und auch die dringend nötigen strukturellen Änderungen im Bereich der zweiten Säule gemeinsam anzupacken. Handelszeitung; 17.03.2016; Ausgaben-Nr. 11 Seite 3; Unternehmen & Politik Unternehmen & Politik; Urs Paul Engeler; Marcel Speiser AHV.

Seiten

Blog views abonnieren