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Der ASIP hat heute die folgende Medienmitteilung veröffentlicht. Dabei hat er auch die Fehldeutung seines Vorschlags aufgegriffen, die darin besteht, eine Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes sei identisch mit einer Senkung der monatlichen Renten. Genau das versucht er nämlich mit seinem Reformvorschlag zu vermeiden. Ausgewogene Kompensationsmassnahmen sorgen dafür, dass insgesamt mehr Alterskapital angespart wird, damit es auch bei einem deutlich niedrigeren Umwandlungssatz monatlich immer noch gleich viel Rente gibt, für niedirige Einkommensklassen sogar mehr Rente.

Mit einem Stellenwechsel verändert sich auch die voraussichtliche Rente im Alter. Ein neuer Job kann für die berufliche Vorsorge einen Auf- oder Abstieg bedeuten. Bevor also ein neuer Arbeitsvertrag unterschrieben wird, lohnt es sich, die Situation genau unter die Lupe zu nehmen. 
Folgender Artikel hilft, vor einem Stellenwechsel bei der Finanzierung der Altersvorsorge Klarheit zu schaffen.

Der Kassensturz griff heute Abend ein brisantes Thema auf. "Pensionskassen engagieren Broker um neue Versicherte zu gewinnen. Fürs Vermitteln kassieren die Broker saftige Provisionen. Jahr für Jahr." – Das stimmt, aber so einfach, wie es klingt, ist die Situation nicht. Manche Sammel- oder Gemeinschaftsstiftungen müssen wachsen, weil sie zu viele Rentner versichert haben, um einen ausgewogeneren Mix zwischen Rentenbezügern und Beitragszahlern zu erreichen. Eine Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung, die wachsen will, kann das auf verschiedene Arten versuchen.

In der gescheiterten Rentenreform 2020 sollte es zu einer Angleichung der Bedingungen zwischen Mann und Frau kommen: Das Rentenalter der Frauen wäre mit der Annahme von 64 auf 65 Jahre erhöht worden. Nicht nur beim Rentenalter habe Frauen heute einen Vorteil - auch beim Umwandlungssatz gibt es Unterschiede. 

 

Obwohl sich die Schweizer Bevölkerung laut einer Studie um ihre Altersvorsorge sorgt, handelt sie nur zurückhaltend. Oft fühlen sich die Betroffenen noch zu jung oder sie stehen finanziell noch nicht auf festen Beinen, um sich um ihre Altersvorsorge kümmern zu können. Viele fühlen sich auch einfach schlichtweg überfordert. 

 

Früh in die gebundene 3. Säule (Säule 3a) einzuzahlen lohnt sich. Was man einzahlt, kann man vom steuerbaren Einkommen abziehen. Es hat aber auch andere Vorteile. Wer schon in jungen Jahren in die Säule 3a einzahlt, sorgt frühzeitig fürs Alter vor. Das Guthaben der angesparten Säule 3a ergänzt bei der Pensionierung die Leistungen aus der 1. Säule (AHV) und aus der 2. Säule (Pensionskasse).

 

Wenn ein Arbeitgeber die Pensionskasse wechseln will, muss er die Angestellten über den geplanten Wechsel informieren und von ihnen das Einverständnis einholen. Wichtig zu wissen ist, dass Angestellte und Versicherte bei einem solchen Wechsel ein Wort mitzureden haben.

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