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Die Finanzierungslücke der Altersvorsorge wird weltweit grösser. Um sie zu schliessen, müsste das Rentenalter massiv angehoben werden. Doch das allein reicht nicht, schreibt Finaz und Wirtschaft (schon am 14. November). "Die Welt steuert auf eine massive Rentenkrise zu. Gemäss einer am Donnerstag publizierten Studie der Group of Thirty (G30) werden der weltweiten Altersvorsorge in knapp dreissig Jahren mehr als 15 Bio. $ fehlen. Das internationale Gremium, dem unter anderem Ex-Notenbanker Philipp Hildebrand und UBS-Präsident Axel Weber angehören (vgl.
Die private Organisation Group of Thirty zeichnet ein düsteres Bild von der Tragfähigkeit der Rentensysteme. Für 21 ausgewählte Nationen wird eine Finanzlücke von 15 800 Milliarden Dollar errechnet, eine schier unvorstellbare Summe. Die Schweiz ist in einem internationalen Vergleich der Vorsorgesysteme ist das Schweizer Drei-Säulen-System in diesem Jahr zwar vom achten auf den elften Platz abgerutscht. Aber wir können uns dennoch glücklich schätzen, denn unser Drei-Säulen-Modell kann vieles abfedern, was Modelle mit nur einer oder zwei Säulen nicht können.

Erwerbstätige Person, die planen ins Ausland auszuwandern, müssen mit erhöhtem administrativem Aufwand rechnen. Was dann mit dem Vorsorgekapital in der zweiten Säule geschieht und ob es weitergeführt werden kann, beantwortet Gitta Limacher im Beobachter. 

 

«Keine Rentengelder für Bomben», «Keine indirekte Beteiligung an der Klimaerwärmung»: Immer lauter werden die Stimmen der Kritik bezüglich Schweizer Geldanlagen in nichterneuerbare Energiequellen oder Rüstungsfirmen. Forderungen nach mehr ökologischem und sozialem Anlegen häufen sich. Pensionskassen geraten dabei besonders in den Fokus. Michael Ferber zeigt in der NZZ verschiedene Gründe auf, wieso es für Pensionskassen schwierig ist, die Forderungen nach nachhaltigen Anlagen umzusetzen.

Eine Frage im Ratgeber der Neuen Luzerner Zeitung, welche eine Auswanderung betrifft, die vor dem Eintritt ins reguläre Rentenalter stattfinden soll. Was muss der Emigrant bei AHV und Pensionskasse sowie der Krankenkasse beachten?
13 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
Anlässlich des «Tax Freedom Day» Anfang Juli – der erste Tag im Jahr, an dem Schweizer für sich anstatt für die Steuern arbeiten – analysiert der Autor den Ruf der Schweiz als «Tiefsteuerland» und «Steuerparadies». Zwar hat nur noch die USA eine tiefere Fiskalquote als die Schweiz;.doch dazu kommen viele (Zwangs-)Abgaben. Und so kommt die Betrachtung zu dem Schluss: Es gibt kein Paradies für Steuerzahler. Jedenfalls nicht in der Schweiz, so der Artikel im Tages-Anzeiger:
Die Dänen erleben bereits Fachkräftemangel - das reguläre Renteneintrittsalter wurde schon von 65 auf 67 Jahre erhöht. Prognosen sagen, dass Rentner und Rentnerinnen ab 2030 vermutlich bereits bis 71 oder gar bis 74 arbeiten müssen, da das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung gekoppelt wird. Laut einem Bericht der Berner Zeitung verschliessen sich bei einem 'sanften' Übergang selbst die Gewerkschaften nicht. Lesen Sie selbst:
Durch Negativzins in Bedrängnis geraten, suchen Schweizer Pensionskassen nach Rendite und sondieren zunehmend die Märkte für alternative Anlagen. Sind «Infrastrukturinvestitionen» eine Möglichkeit? Dem geht die Neue Zürcher Zeitung nach:
Immer wieder wird unser auf drei Säulen basierendes Vorsorgesystem kritisiert. Dabei handelt es sich um eines der besten der Welt. Man muss nur mal über die Grenze schauen, um zu erkennen, dass die Probleme, die wir lösen müssen, im Vergleich zu denen anderer Länder eher gering sind. In Italien fehlt zum Beispiel eine zweite Säule. Hier ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung über einen anstehenden Grossumbau des Rentensystems:

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