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In zur Tamedia-Gruppe gehörenden Zeitungen werden heute unter dem Titel „Wegen Pensionskassen sinkt die Altersrente“ die Konsequenzen der sinkenden Umwandlungssätze thematisiert. Dabei fällt auf, dass die Ergebnisse, die vom VZ Vermögenszentrum berechnet wurden (Pensionierungs-Barometer 2019), deutlich von einer Studie von Swisscanto abweichen. Diese kam kürzlich zum Schluss, dass mit einer „errechneten durchschnittlichen Ersatzquote von 69% bei einem Lohn von CHF 80‘000 für die Gesamtheit der an der Befragung teilnehmenden Pensionskassen aus 1. und 2.

Teilzeitarbeit wird unter Schweizer und Schweizerinnen immer beliebter. Nebst viel Freiheit kann ein Teilpensum auch zu massiven Einbussen bei der Altersrente führen. Wer die Weichen frühzeitig richtig stellt, kommt im Ruhestand gut über die Runden. cash zeigt, was Teilzeitarbeitende bezüglich ihrer Vorsorge beachten sollten.

 

Wer nach der Pensionierung auswandern will, sollte sich gut vorbereiten. Dabei ist oft der günstigere Lebensunterhalt ein Argument dafür. Beim Auswandern im Ruhestand gibt es aber einige Fallstricke, die berücksichtigt werden sollten.

Um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, sollte sich jeder zukünftige AHV-Bezüger rechtzeitig über seine persönliche Situation informieren. Wer in der AHV Beitragslücken hat, erlebt später schmerzliche Rentenkürzungen, die meist erst bei der Pensionierung bemerkt werden. Der erste Schritt zur Schliessung allfälliger Lücken, ist der individuelle Kontoauszug. 

 

Als Fallbeispiel sind in einer Ehe beide Parteien erwerbstätig und machen sich Gedanken über die Verwendung des angesparten Pensionskassenguthabens. Das Ehepaar prüft, ob es sinnvoll ist, das Guthaben der 2. Säule zum Teil als Rente und zum Teil als Kapital zu beziehen. Da die PK der Frau kleiner ist, planen sie, diese in Kapitalform auszahlen zu lassen. Die PK des Mannes soll als Rente bezogen werden. Andreas Janser, Finanzplaner und Vorsorgespezialist bei der Schwyzer Kantonalbank, erklärt, weshalb es nicht zwingend Sinn macht, die «kleinere» Pensionskasse in Kapitalform zu beziehen. 

Die Vollrente erhält, wer keine Beitragslücken bei der AHV hat. Sie bezieht sich auf die Anzahl Beitragsjahre, nicht jedoch auf die Höhe der durchschnittlichen Einkommen und ist nicht zu verwechseln mit der Maximalrente. Diese ist ein gesetzlich festgelegter Höchstbetrag, welcher vom massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen und der Beitragsdauer abhängig ist. 

 

Ob Stellenwechsel, Teilzeitarbeit oder Auslandsaufenthalt, schnell können Beitragslücken entstehen, wenn nicht jedes Jahr in die AHV einbezahlt wird. Es ist daran zu denken, dass solche Lücken nachträglich geschlossen werden müssen, damit die Rente später nicht gekürzt wird. Wie Sie den Überblick über Ihre Vorsorgegelder behalten, erfahren Sie in diesem Artikel. 

 

Tiefe Zinsen und steigende Lebenserwartung führen dazu, dass Pensionskassen die Rentenversprechen nicht mehr einhalten können. Da alle involvierten Parteien das aktuelle Rentenniveau sichern und die Quersubventionierung von jung zu alt stoppen wollen, gibt es weiterhin nur eine Möglichkeit, um die zweite Säule zu reformieren, da die Erhöhung des Rentenalters ein politisches Tabu bleibt. Der Umwandlungssatz muss gesenkt und die dadurch entstandenen Rentenausfälle müssen aufgefangen werden. Es ist höchste Zeit, dass sich die Jungen dagegen wehren.

 

 

Wie Ihre Ersparnisse fürs Alter abgesichert sind, gibt Ihnen dieser Artikel von Der Bund Auskunft. Speziell der Übersichtstabelle darf besondere Achtung geschenkt werden. Sie erklärt gut, welche verschiedenen Formen der Absicherung für Sie möglich sind.

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