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Immer wieder wird unser auf drei Säulen basierendes Vorsorgesystem kritisiert. Dabei handelt es sich um eines der besten der Welt. Man muss nur mal über die Grenze schauen, um zu erkennen, dass die Probleme, die wir lösen müssen, im Vergleich zu denen anderer Länder eher gering sind. In Italien fehlt zum Beispiel eine zweite Säule. Hier ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung über einen anstehenden Grossumbau des Rentensystems:
18 Mai 15
mit-uns-fuer-un...
Werden auch Herr und Frau Schweizer entsprechende Angebote und Regulationen annehmen, damit sie länger im Berufsleben stehen und mehr zur Altersvorsorge beitragen? Zur Debatte stehen Vorschriften und Anreize, die Senioren ein längeres Arbeiten ermöglichen sollen. So passiert es derzeit in Singapur, berichtet die Neue Zürcher Zeitung, wo eine Anstellung bis zum Alter von 67 Jahren bald zum Normalfall gehören soll, so heisst es in folgenden Bericht:
Einen flott geschriebenen Artikel der Prevas AG, der Administrationsdienstleisterin für Pensionskassen, haben wir dank Twitter entdeckt. In ihm werden die Zusammenhänge zwischen Lebenserwartung, technischem Zins und Umwandlungssatz leicht verständlich erklärt. Viel Spass beim Lesen.
Unter dem Titel "Betrug bei der zweiten Säule“ beschreibt Beat Gygi in "Die Weltwoche“ am 30.04.2015 die Probleme, denen sich die zweite Säule stellen muss und erläutert in eindrücklichen Worten, wie das System der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem demografie-geplagten Umlageverfahren mutiert, als das es gar nie gedacht war. Anmerkung der Redaktion: Für das Umlageverfahren gibt es die AHV und nur wenn man dieses und das Kollektivsparen aus der 2. Säule schön sauber voneinander trennt, ergibt sich die Stabilität zweier – bzw. genau genommen dreier – Säulen, relativ zu nur einer. Man kennt das aus der Statik. „Verwebt“ man zwei Säulen eines Dreisäulen-Systems, verhalten sich die Säulen als wären es nur zwei – und kippen um… Hier der Artikel in voller Länge:
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP engagiert sich schon seit Wochen im Sinne der versicherten gegen Negativzinsen für Pensionskassen. Warum, das legt Direktor Hanspeter Konrad im folgenden Interview dar, das gestern in der SonntagsZeitung erschienen ist. Unterstützung im Kampf gegen Negativzinsen hat der ASIP heute von der Bankiervereinigung bekommen (siehe Artikel ganz unten.) Ein weiteres Thema ist der wahre Rentenklau, der dadurch entsteht, dass die Höhe des gesetzlichen Mindest-Umwandlungssatz dazu führt, dass jeder Beitragszahler jeden Neurentner mit ca.
Mit einer im Ständerat sehr seltenen «öffentlichen Erklärung» wollten sich Vertreter der vier grossen Parteien im Stöckli am Montag zu den Themen der Frankenstärke und den Negativzinsen äussern und ihre Kolleginnen und Kollegen in der kleinen Kammer dazu aufrufen, die Schweizerische Nationalbank (SNB) offiziell dazu aufzufordern, obligatorische Krankenkassen, Unfallversicherungen und Pensionskassen von der Entrichtung von Negativzinsen auszunehmen.
Der Bundesrat diskutierte laut der «Handelszeitung» auf Initiative von Eveline Widmer-Schlumpf und Johann Schneider-Ammann über «allfällige Erwägungen» zur Wiedereinführung eines neuen Mindestkurs des Franken. Das von den beiden vorgelegte Aussprachepapier zum starken Franken wurde vom Gesamtbundesrat nicht gutgeheissen, schreibt das Blatt. In einem Artikel des «Tages-Anzeigers» wird ausserdem über den steigenden politischen Druck auf die Schweizerische Nationalbank berichtet, den Sozialversicherungen zinslose Girokonten bereitzustellen, also auf die Negativzinsen zu verzichten.
Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verfügten Negativzinsen wühlen auf. Anleger, Pensionskassen, die Medien und auch die Politik beschäftigen sich vor allem mit den befürchteten Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung respektive damit, wo unter diesen Bedingungen noch Rendite einzufahren ist. Gerade «gegenüber Politikern muss die SNB sich abgrenzen, ohne Pflästerchen für bundesnahe Betriebe und Zückerchen für die Kantone», kommentiert der Ressortleiter der «Finanz und Wirtschaft», Philippe Béguelin. Er empfiehlt der SNB, sich «nicht auf Nebenschauplätzen zu verzetteln». Ebenfalls mit den Negativzinsen befasste sich die UBS und fasst in einer News-Meldung die Ergebnisse einer Studie zusammen, in der «das Team um den Chefökonomen von UBS Schweiz die möglichen Auswirkungen für verschiedene Zins-Szenarien analysiert. Die Ergebnisse zeigen Belastungen für die Realwirtschaft, beträchtliche Zinsänderungsrisiken und zusätzlichen Konsolidierungsdruck im  Bankensektor sowie gravierende Auswirkungen auf das schweizerische Vorsorgesystem.» So vermuten die Ökonomen der Grossbank, dass «viele Pensionskassen im Vorsorgesystem bei anhaltenden Negativzinsen noch stärker in Unterdeckung geraten dürften». Und auch für die AHV schwant ihnen Ungutes: «In der 1. Säule bedeutet eine tiefere Verzinsung eine starke Ausweitung der AHV-Finanzierungslücke».
Ständeräte der vier grossen Parteien möchten, dass die kleine Kammer eine Resolution beschliesst, welche der Schweizerischen Nationalbank dringend empfiehlt, bei Guthaben von Pensionskassen und Sozialversicherungen eine Ausnahme zu machen und keine Negativzinsen zu erheben. Dies berichten mehrere Schweizer Tageszeitungen:
Die «Wette auf das Sterbealter», wie es die Neue Zürcher Zeitung am 31.01.2015 so schön nannte, «ist sozialpolitisch nicht unerheblich». Lieber davon ausgehen, dass man älter wird und sich entsprechend im Lebensstil darauf einstellen ... Weiter ist im erwähnten NZZ-Artikel von Gerhard Schwarz zu lesen:  

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