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Der Arbeitsmarkt braucht die älteren Mitarbeitenden, sagt die Weltwoche. Und zitiert Zahlen, wonach es den Jüngeren in der Arbeitswelt und im beruflichen Werde- oder Ausmusterungsprozess oft schlechter ginge, wie den Älteren. Der Tenor des Wochenblatts: Über 50-jährige finden genauso leicht Stellen wie Jüngere. Hier der komplette Beitrag:
Moneycab befragte die Ständerätin Anita Fetz von der SP Basel zur Durchführung einer nationalen Konferenz zum Thema der „älteren Arbeitnehmenden“, die der Ständerat verlangt. Fetz unterstützt eine solche Plattform. Der Bundesrat lehnte das Postulat bereits ab. Fetz sagte im Beitrag auch, dass „die Höhe der Pensionskassen-Beiträge mit zunehmendem Alter nicht immer mehr steigen“ dürfe.
Im vergangenen November legte der Bundesrat dem Parlament die Botschaft zur Rentenreform «Altersvorsorge 2020» vor. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule: Es ist, wie schon oft vermerkt, eine demografische Angelegenheit: Die Pensionskassen verlangen dies, weil der Umwandlungssatz der zunehmenden Lebenserwartung der Versicherten angepasst werden soll. Doch für den Fall, dass der Umwandlungssatz wieder nicht sinken sollte, haben Lebensversicherungen die als PKs vieler KMU tätig sind, Rückstellungen vorgenommen.
Das Ertragspotenzial der Pensionsvermögen schwindet. Bald müssen Pensionskassen einen Zinsabzug für ihre Anlagen auf Bankkonten hinnehmen, Neuanlagen in Frankenobligationen bringen nur noch minimalen Ertrag und auf Neuemissionen der Eidgenossenschaft droht gar ein Minuszins. Die Abwertung von Euro und Dollar und der kürzliche Absturz der Schweizer Börse haben das Vermögen der Pensionskassen schätzungsweise 2 bis 4 Prozent reduziert. Den Einbruch gemildert haben die weitere Hausse der Obligationenkurse und der Aufwärtstrend der Auslandsaktien.
Der Bund brachte am 07.01.2015 eine interessante Stellungnahme, die wir unten wiedergeben. Darin plädiert Christoph Reichenau dafür, dass auch Rentnerinnen und Rentner einen Beitrag an die Sicherung der Altersvorsorge leisten sollen, aus Gründen der Fairness und Gerechtigkeit. Hintergrund ist die Tatsache, dass die laufenden Renten auch bei einer Reform nicht angetastet werden. So würde beispielsweise eine Senkung des Umwandlungssatzes nur für zukünftige Rentner gelten, nicht für diejenigen, die bis dahin schon in Rente gegangen sind.
Arbeitsende mit 65? Nicht zwingend ist das künftig so beim Medizinalprodukte-Hersteller B. Braun Medical. Mit dem Arbeitsmodell «Perspektiven 50plus» möchte die Unternehmensleitung Fachkräfte über ihr Pensionsalter hinaus behalten. Wie das vonstattengehen soll, erläutert ein Beitrag in der Neue Luzerner Zeitung: 
Ein probates Mittel damit Arbeitgeber ihre Wunschmitarbeiter rekrutieren können, sind attraktive Bedingungen für einen neuen Mitarbeitenden. Das reicht natürlich vom angemessen guten Gehalt über eine herausfordernde Aufgabe im Job bis hin zum Arbeitsklima. Doch qualifizierte Mitarbeitende wollen nicht nur gut bezahlt, sondern auch gut versichert sein. Wie eine zugkräftige berufliche Vorsorge aussehen könnte, erläutert ein Experte der Swiss Life Schweiz in einem Beitrag für die Handelszeitung:  
Trotz voller Leistungen aus der 1. und 2. Säule kann sich im Rentenalter eine Vorsorgelücke ergeben, denn die zugrunde gelegten 60 Prozent des zuletzt bezogenen Lohnes reichen oft nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Experten der Credit Suisse zeigen in einem Ratgebertext für die Handelszeitung auf, wie sich allfällige Lücken rechtzeitig decken lassen.
Pensionskassen, die das angesparte Kapital der Versicherten einerseits gut verwahren und verwalten, könnten andererseits noch mehr tun, um das Vertrauen von Kunden und Versicherten zu vergrössern, sagt der Geschäftsführer der Sammelstiftung Vita aus Zürich in einem Beitrag für die Handelszeitung. Beispielsweise mehr Rendite einfahren, wovon mehr beim Versicherten ankommen könnte.

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