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Ein Meinungsartikel der Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen. Sie findet, der langfristige demografische Trend kennt wie die Verschuldung nur eine Richtung: nach oben. Daher fordert sie den Einbau von vernünftigen Anpassungs-Automatismen bei AHV und der Reform Altersvorsorge 2020. Hier der komplette Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung – bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:  
Ein Ratgebertext in der Handelszeitung zeigt auf, wie sich Zahlungen in die Pensionskasse einerseits und in die 3. Säule anderseits so optimieren lassen, dass sie nicht nur der Absicherung des Lebensstandards im Ruhestand dienen, sondern auch Steuerersparnisse in der Gegenwart ermöglichen.
Eine Studie des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass älterere Menschen jenseits der 64 zufrieden mit ihrer finanziellen Situation sind. Hier sind Personen, deren Haushaltseinkommen vor allem aus der Pensionskasse stammt, besonders gut gestellt. Vom Einkommen her betrachtet sind über 65-Jährige allerdings deutlich schlechter gestellt, als die anderen Altersgruppen. Hier der Bericht der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA), veröffentlicht im Blick:
Was findet die Arbeitnehmerin und der Arbeitnehmer auf dem sogenannten Vorsorgeausweis? Etliche Zahlen allenthalben. Was aber bedeuten sie? Mehr dazu in nachfolgendem Artikel der Glückspost. Da es beim Lesen der Pensionskassen-Ausweise oft Unklarheiten geben kann, können Versicherte bei ihrer Pensionskasse Auskünfte verlangen.
Die vom Bundesrat vorgeschlagene AHV-Reform deckt die Nachhaltigkeitslücke nur etwa zur Hälfte, und dies einseitig zulasten der Jüngeren und Ungeborenen. Das zeigen neue Rechnungen der Universität Freiburg und der UBS, wie die folgenden drei Medienberichte erläutern. Wie gut die Studie tatsächlich ist, lässt sich anhand von Medienberichten nicht beurteilen. Dazu müsste man sie im Detail analysieren. Auf jeden Fall zeigt sie, dass die steigende Lebenserwartung, so erfreulich sie ist, auch ihren Preis hat.
Der Arbeitsmarkt braucht die älteren Mitarbeitenden, sagt die Weltwoche. Und zitiert Zahlen, wonach es den Jüngeren in der Arbeitswelt und im beruflichen Werde- oder Ausmusterungsprozess oft schlechter ginge, wie den Älteren. Der Tenor des Wochenblatts: Über 50-jährige finden genauso leicht Stellen wie Jüngere. Hier der komplette Beitrag:
Moneycab befragte die Ständerätin Anita Fetz von der SP Basel zur Durchführung einer nationalen Konferenz zum Thema der „älteren Arbeitnehmenden“, die der Ständerat verlangt. Fetz unterstützt eine solche Plattform. Der Bundesrat lehnte das Postulat bereits ab. Fetz sagte im Beitrag auch, dass „die Höhe der Pensionskassen-Beiträge mit zunehmendem Alter nicht immer mehr steigen“ dürfe.
Im vergangenen November legte der Bundesrat dem Parlament die Botschaft zur Rentenreform «Altersvorsorge 2020» vor. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule: Es ist, wie schon oft vermerkt, eine demografische Angelegenheit: Die Pensionskassen verlangen dies, weil der Umwandlungssatz der zunehmenden Lebenserwartung der Versicherten angepasst werden soll. Doch für den Fall, dass der Umwandlungssatz wieder nicht sinken sollte, haben Lebensversicherungen die als PKs vieler KMU tätig sind, Rückstellungen vorgenommen.
Das Ertragspotenzial der Pensionsvermögen schwindet. Bald müssen Pensionskassen einen Zinsabzug für ihre Anlagen auf Bankkonten hinnehmen, Neuanlagen in Frankenobligationen bringen nur noch minimalen Ertrag und auf Neuemissionen der Eidgenossenschaft droht gar ein Minuszins. Die Abwertung von Euro und Dollar und der kürzliche Absturz der Schweizer Börse haben das Vermögen der Pensionskassen schätzungsweise 2 bis 4 Prozent reduziert. Den Einbruch gemildert haben die weitere Hausse der Obligationenkurse und der Aufwärtstrend der Auslandsaktien.
Der Bund brachte am 07.01.2015 eine interessante Stellungnahme, die wir unten wiedergeben. Darin plädiert Christoph Reichenau dafür, dass auch Rentnerinnen und Rentner einen Beitrag an die Sicherung der Altersvorsorge leisten sollen, aus Gründen der Fairness und Gerechtigkeit. Hintergrund ist die Tatsache, dass die laufenden Renten auch bei einer Reform nicht angetastet werden. So würde beispielsweise eine Senkung des Umwandlungssatzes nur für zukünftige Rentner gelten, nicht für diejenigen, die bis dahin schon in Rente gegangen sind.

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