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Medienmitteilung vom 21. Oktober 2014 Mit einem Video über die möglichen Stellschrauben in der zweiten Säule wirbt der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP für die Notwendigkeit einer Reform der Altersvorsorge.  Je kürzer der Sparprozess, je geringer die erzielte Rendite, je früher das Renteneintrittsalter und je höher die Lebenserwartung, desto schlechter ist die Finanzierbarkeit der Renten in der zweiten Säule. Das Video erklärt diese Zusammenhänge und die möglichen Stellschrauben eindrücklich und verständlich.
In einem internationalen Vergleich schneidet das Schweizer Vorsorgesystem gut ab. Bewertet wurden die Vorsorgesysteme von 25 Ländern, darunter kam die Schweiz auf Rang 5, doch stieg die Schweiz gegenüber 2013 um einen Platz ab. Unter dem Titel "Schaulaufen für die Altersvorsorgesysteme“ hat die Neue Zürcher Zeitung am Mittwoch (14.10.) die Erfolgsmeldung im Titel nicht nur einfach wiedergegeben – wie viele andere Zeitungen – sondern sie auch gleich noch einer kritischen Analyse unterzogen:
Der Trend ist deutlich: Immer mehr ältere Menschen wollen nur ins Heim, wenn es gar nicht mehr geht, zu Hause in der gewohnten Wohnumgebung, im eigenen Haus. Doch sollte die Wohnung beziehungsweise das Haus den vielen wichtigen Anforderungen ans Wohnen im Alter entsprechen. Damit das eigene Zuhause im Alter noch tragbar ist, muss man frühzeitig mit der Planung beginnen, empfiehlt der Beobachter in folgendem, ausführlichen Ratgeberartikel:
Pensionskassen müssen für ihre Versicherten Rendite erwirtschaften, was freilich auch dazu beitragen kann, das Wohnen teurer zu machen – selbst für die in der Pensionskasse Versicherten. Auch binden Instandhaltung und Renovationen zu grosse Mittel, so die Pensionskasse der Stadt Langenthal. Die PK zieht nun wegen des ungeliebten Spagats ihre Konsequenzen und will ihre gesamten Immobilien verkaufen. Ein Bericht aus der Solothurner Zeitung:
Ratschläge zum Kauf einer Immobilie, wenn dies mithilfe eines Vorbezugs von Pensionskassengeldern geschehen soll. Welche Risiken bestehen? Was ist zu  beachten, um diese möglichst zu eliminieren? Ist gar die Verpfändung eine Alternative zum Vorbezug beim Kauf einer Immobilie? Ein umfassender Ratgebertext aus der Neue Zürcher Zeitung:
Für Menschen die sich selbständig machen wollen, ergeben sich viele Fragen, die geklärt werden müssen. Ein wichtiges Thema ist sicherlich der Bereich Altersvorsorge. Soll vorteilhafter in die zweite oder die dritte Säule einbezahlt werden? Geht es überhaupt, Beiträge in eine Pensionskasse einzubezahlen. Fragen, die in einem Ratgebertext der Neue Luzerner Zeitung beantwortet werden:  
Ein FDP-Nationalrat ruft die jungen Menschen quasi zum lautstarken Protest auf. Sie sollen auf die Strasse gehen wegen der verborgenen Umverteilung in der zweiten Säule, welche Berufstätige und vor allem heute noch junge Berufstätige in der Zukunft benachteiligen könnte. Um Rendite für die Zukunft zu erwirtschaften sollen, so möchten es die Schweizer Räte, die Pensionskassen in der Schweiz gemeinsam zukunfts- und renditeträchtige Investitionen tätigen, etwa einen «Zukunftsfonds Schweiz» schaffen.
Der tatsächliche, selbstverschuldete Rentenklau: Vorletzten Sonntag, ein Kommentar vom Wirtschaftschef des Sonntagsblick, der es kurz und knackig auf den Punkt bringt.
Unter dem Titel „Beliebte BVG-Vollversicherung“ berichtete die NZZ kürzlich darüber, dass die Finma das von den Lebensversicherern angebotene BVG-Geschäft unter die Lupe genommen und für gut befunden hat. Man mag unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob Versicherungen am Rentenkapital verdienen dürfen. Tatsache ist, dass das Modell der Lebensversicherer, das sich deutlich vom Modell der autonomen (nicht profitorientierten) Pensionskassen unterscheidet, besonders bei KMU sehr beliebt ist.
In der ganzen Schweiz werden jährlich 1200 Stimmberechtigte zum Thema Altersvorsorge befragt. Grundtenor der Mehrheit: Die Altersvorsorge ist und bleibt erfolgreich. Die Wirtschaftslage wird von den Umfrageteilnehmern optimistischer als auch schon betrachtet. Doch hinsichtlich der zukünftigen Stabilität denkt man nicht ganz so positiv. Die Probleme seien allerdings lösbar, meinen die Befragten, und bauen auf die anstehenden Reformen der Altersvorsorge. Ein Lösungsansatz, der von der Mehrheit der Stimmberechtigten bevorzugt wird: Mehreinnahmen durch höhere Beiträge anstatt weniger Ausgaben.

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