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Das erfolgreiche Schweizer Altersvorsorgesystem steht unter Druck, nicht nur wegen niedriger Zinsen, sondern vor allem wegen der Demografie. Die Schweiz steht Anfang der 2020er Jahre vor einer Wende von einer wachsenden zu einer rückläufigen Erwerbsbevölkerung, so ein Experte des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel. Eine Abfederung durch Zuwanderung ist aber politisch nicht (mehr) erwünscht. Überalterung und Umverteilung nagen an der Stabilität der Pensionskassen. Stimmen von einer Veranstaltung der Investmentgesellschaft Swisscanto in einem Beitrag der Neue Zürcher Zeitung:  
Viele Schweizer wollen laut einer Studie nicht länger arbeiten und dafür früher in die Rentenkassen einzahlen. Aus dem Blick : Blick; 13.09.2014 Seite a3 POLITIK & WIRTSCHAFT! Zürich – Gemäss einer repräsentativen Studie von Axa Investment Managers spricht sich eine Mehrheit der Schweizer gegen eine Erhöhung des Rentenalters aus. Eine klare Mehrheit ist auch gegen eine Rentenkürzung. Um das Rentenniveau in der Schweiz zu halten, wollen die Schweizer lieber früher in die Kassen einzahlen.
Eine Frühpensionierung hat etwas Verlockendes – mehr Zeit für sich, vielleicht auch weniger Stress, öfters mal die Seele baumeln lassen. Wenn man sich das auch finanziell leisten kann. Eine wohlüberlegte Budgetplanung ist angesagt und alles an Kosten und Einnahmen sollte auf den Tisch gepackt werden. Und vergessen Sie nicht: Auch nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben muss man AHV-Beiträge zahlen. Diese können bis 24'000 Franken betragen. Ein Ratgebertext aus der SonntagsZeitung:
In den letzten Monaten wurden Forderungen seitens verschiedener Kantone laut, den Kapitalbezug einzuschränken. Als Begründung wurden die steigenden Ergänzungsleistungen genannt und eine einzelne Statistik aus einem einzelnen Kanton, wonach ein hoher Anteil der EL-Bezüger zuvor Kapital aus ihrer Pensionskasse bezogen hatten. Der ASIP verwies immer wieder auf die Tatsache, dass hier falsch gerechnet wurde. Nicht der Anteil Kapitalbezüger am EL-Bezug, sondern genau umgekehrt der Anteil EL-Bezüger am Kapitalbezug sei relevant.
Noch manches Mal ist der Vorwurf zu hören, die Pensionskassen würden in die eigenen Taschen wirtschaften. Die PK Vita aber belegt das Gegenteil. Denn es gilt der Grundsatz: Pensionskassen sind nicht-profitorientierte Organisationen, in der Regel Stiftungen, und das Geld gehört voll und ganz den Versicherten. Aus der jüngsten NZZ am Sonntag:
Zum kurzweiligen Zahlen studieren anlässlich der kommenden, blog-freien Tage, bieten wir Ihnen nachfolgend eine Verlinkung auf einen Beitrag der SonntagsZeitung , der recht kompakt einige interessante Fakten und Zahlen über PK-Versicherte respektive aus der Pensionskassenbranche zusammenstellt. Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns in die Sommerferien. Wir wünschen allen Beitragszahlern und allen Rentnern schöne erholsame Sommertage – wir lesen uns hier wieder am Freitag, 22. August 2014. Ihre mit-uns-fuer-uns-Redaktion  
  Als die Pensionskasse der SBB vergangenes Jahr öffentlich über eine variable Rente nachdachte, war die Empörung gross. Bei anderen Pensionskassen ist das jedoch schon gang und gäbe, wie der folgende Beitrag aus der SonntagsZeitung zeigt:
Downaging bringt «Silver Workers» mehr Lebensfreude und Lust zum Weiterarbeiten. Die Effekte sind laut Experten nur positiv. Ein Beitrag – aus der «Schweiz am Sonntag» – zum Nachdenken über eine altbekannte, aber noch ungelöste Thematik.  

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