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Kann die Pensionskasse ihren Umwandlungssatz senken? Die Antwort heisst ja, solange sie die obligatorischen Leistungen einhält. Im obligatorischen Teil gilt der Mindestumwandlungssatz von 6.8%. Bei dem überobligatorischen Teil kann die Pensionskasse selbst entscheiden, welchen Mindestumwandlungssatz sie festlegt. Was sie wissen müssen, wenn ihre Pensionskasse den Mindestumwandlungssatz senkt, erklärt Thomas Sutter im tagblatt.ch.

 

Haben Sie es sich auch schon einmal überlegt, sich frühpensionieren zu lassen und wussten nicht, welche finanziellen Einbussen dies beinhalten könnte? Die Luzerner Zeitung hat sich dem Thema gewidmet und gibt gute Tipps, auf was man sich dabei achten sollte. 

Einer der wichtigsten Begriffe in der beruflichen Vorsorge ist der Umwandlungssatz. Als Dauerthema ist er in den Medien in der letzten Zeit besonders präsent wenn er gesenkt wird oder werden soll. Doch auch für Medienprofis ist der Begriff nicht immer ganz klar.

2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Bereits im letzten Dezember, gut drei Monate nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020», hat Sozialminister Alain Berset über die nächste Reform der Altersvorsorge gesprochen. Nun ist klar: Die berufliche Vorsorge und die AHV sollen separat reformiert werden. Lesen Sie nachfolgend, weshalb trotzdem eine Verbindung zwischen den zwei Paketen bestehen wird und wie der Umwandlungssatz mit der Teuerung zusammenhängt.

Der aktuelle Umwandlungssatz berücksichtigt die Alterung der Bevölkerung nicht. Der Umwandlungssatz ist mit 6.8 % zu hoch angesetzt. Dies führt dazu, dass den künftigen Rentnern aktuell mehr verteilt wird, als sie selbst angespart haben. Damit fliesst ständig Geld von den aktiven Beitragszahlenden zu den neuen Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Kassen und geht zulasten der kommenden Generationen. Aus diesen Gründen muss der Umwandlungssatz so schnell wie möglich gekürzt werden, denn je länger zugewartet wird, desto teurer wird es. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel mehr zu dieser Herausforderung.

Das Thema der Altersvorsorge gewinnt in den Medien zunehmend an Beachtung. Die Diskussionen werden lauter und Forderungen an die Politik konkreter. So schreibt heute etwa die NZZ zum Thema Umwandlungssatz, die Politik würde der Wirklichkeit meilenweit hinterher trotten. Solche Aussagen belegen, dass die Dringlichkeit der Problematik von immer mehr Leuten erkannt wird und eine Anpassung der Umwandlungssätze als notwendig und sinnvoll erachtet wird.

Die Bedingungen, um auf dem Kapitalmarkt Renditen zu erwirtschaften, sind für Pensionskassen derzeit äusserst schwierig. Renditen sind jedoch unabdingbar, nicht zuletzt um die politischen Vorgaben erfüllen zu können. Michael Ferber von der NZZ zeigt im vorliegenden Artikel übersichtlich auf, wie sich die Zusammenstellung der Portefeuilles von Pensionskassen verändert und welches die Anbieter von alternativen Anlagen sind. Das Interesse an ihnen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, da sie unter anderem die Möglichkeit zur besseren Diversifizierung und den Zugang zu nicht-öffentlichen Opportunitäten böten.

Unlängst haben die Pensionskasse der Credit Suisse und die BVK Kürzungen von Altersleistungen angekündigt. Dass die Versicherten solchen Entscheiden kritisch gegenüber stehen liegt nahe. Umso wichtiger ist es, nachvollziehbar zu machen, woher diese Entscheide rühmen und dass sie letztlich ein langfristiges Sichern des Rentensystems bedeuten. Die Vorsorgeeinrichtungen stehen zurzeit stark unter Druck. Das Anlageumfeld mit ultraniedrigen Zinsen macht es immer schwieriger, verlässliche Renditen zu erzielen und bedingt daher Anpassungen an die Realität des Marktes.

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