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Diverse, vor allem öffentlich-rechtliche Pensionskassen sind dabei, vom Leistungs- auf das Beitragsprimat umzustellen. In einfachen Worten formuliert geht es dabei darum, dass die eigene Rente sich an dem bemisst, was man in die 2. Säule einbezahlt hat und welche Rendite darauf erwirtschaftet wurde, anstelle von einer festen Leistungszusage. Kein Wunder, dass nicht jeder mit einem Wechsel einverstanden ist.
Tiefgreifende Änderungen bei der Pensionskasse Novartis: Die bisherige, umhüllende Kasse wurde wurde in eine PK1 und eine PK2 aufgeteilt. PK1 reicht bis zu einem versicherten Lohn von 150’000 Franken, PK2 deckt den darüber liegenden Teil bis 220’000 Franken ab. Im Lohnbereich der PK2 werden unterschiedliche Anlagestrategien zur Auswahl angeboten. Die Grenze richtet sich nach den Leistungen des BVG-Sicherheitsfonds. Bei der PK2 wird als Altersleistung nur der Kapitalbezug angeboten. Es ist dies in der Schweiz eine der ersten Vorsorgelösungen im Sinne reiner Beitragsprimatspläne.
Wie gestern berichtet, greifen wir in den nächsten Tagen verschiedene Artikel aus der gestrigen NZZ-Sonderbeilage zum Thema Altersvorsorge auf. Den Anfang macht ein Interview mit (noch) Publica-Direktor und ASIP-Vorstandsmitglied Werner Hertzog.
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