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Sicherheit mal drei: AHV und Pensionskassen alleine reichen im Alter in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu behalten. Jeder, der ein AHV-pflichtiges Einkommen hat, darf in die Säule 3a einzahlen. Dabei ist die Steuereinsparung im Einzahlungsjahr sehr attraktiv. Viele fragen sich, ob sich die Einzahlungen finanziell wirklich lohnen. Das ist bei weitem nicht immer der Fall. Martin Spieler beantwortet eine Leserfrage.

Das Alterssparen mittels Säule 3a bringt einige Einschränkungen mit sich. Deshalb wird immer wieder auch die freie Vorsorge 3b angepriesen. Für die meisten Leute macht es Sinn, das Vermögen auf verschiedene Töpfe aufzuteilen. In diesem Blog vergleicht cash.ch Vor- und Nachteile.

 

Sie haben über Jahre in AHV und Pensionskasse einbezahlt und denken, bei Ihnen kann eine Vorsrogelücke nie eintreten? Dies ist ein weit verbreitetes Irrtum unter den schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wenn Sie nur auf die erste und die zweite Säule bauen, ist eine Vorsorgelücke tatsächlich eher die Regel als die Ausnahme. Diese Lücke sollte rechtzeitig erkannt und noch vor der Pensionierung geschlossen werden. Gilberto Bisonni, Leiter Finanzplanung bei der Basler Kantonalbank, erläutert wichtige Punkte rund um die Vosorge.

 

Das 3-Säulen-System der Schweiz ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es in der Bundesverfassung verankert. Die 3 Säulen bauen über Jahrzehnte die Vorsorge für das Alter, den finanziellen Schaden oder der Erwerbsunfähigkeit auf. Die 1. Säule (staatliche Vorsorge, AHV/IV) ist für alle obligatorisch. Die 2. Säule (berufliche Vorsorge, BVG) ist für Arbeitnehmer ab einem gewissen Mindesteinkommen obligatorisch. Die 3. Säule (freiwilliges, privates Sparen und Versichern) ist freiwillig. Was bei der privaten Vorsorge zu beachten ist, um allfällige finanzielle Lücken im Alter zu schliessen, erläutert die Regionalzeitung online auf rontaler.ch 

Mit 20 die Welt erkunden und Berufserfahrung sammeln, mit 30 eine Familie gründen und die Karriere vorantreiben, mit 40 ein Haus kaufen, mit 60 an den Ruhestand denken und nach der Pensionierung davon profitieren, dass man schon mit 20 an seine Vorsorge gedacht hat. Sich früh um seine Altersvorsorge zu kümmern, zahlt sich aus. UBS Wissen rät, in welchem Alter Sie woran denken müssen. 

Laut einer vom Finanzdienstleister Moneypark in Auftrag gegebenen Umfrage, nutzt rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung die mit der Säule 3a oder 3b bestehenden Möglichkeiten der privaten Vorsorge nicht. Wie die Studie zeigte, ist neben Unwissenheit und mangelndem Interesse auch geringe Liquidität ein Grund dafür. Das ist insofern problematisch, als dass gerade die niedrigeren Einkommensschichten im Alter auf Gelder aus der privaten Vorsorge angewiesen sind.

Solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung des Schweizer Vorsorgesystems ist und dass das Reformpaket «Altersvorsorge 2020», welches die ersten beiden Säulen (staatliche AHV sowie berufliche und private Vorsorge) gemeinsam betrachtet und reformieren will, der richtige Ansatz ist.

26 Mai 15
mit-uns-fuer-un...
Vor der Abstimmung über die Erbschaftssteuer: Ein Zürcher Finanzplaner blickt skeptisch voraus auf weitere allfällige Volksinitiativen und die Abstimmungen dazu. Gerade, wenn es denn um Reformen im Vorsorgesystem geht – Stichwort «Altersvorsorge 2020». Zwar will der Bundesrat auch künftig am geschätzten und vorbildlichen Drei-Säulen-Modell festhalten. Doch dem Schweizer Vorsorgekonzept stehen in den nächsten Jahren grössere Veränderungen bevor, denn es besteht ein gewisser Reformstau. Ein Bericht aus der Handelszeitung zu notwendigen Änderungen bei AHV und Zweiter Säule:
Zur Säule 3b gehören Vorsorgearten (der dritten Säule), die nicht an einen Vertrag mit bestimmter Laufzeit gebunden sind, d.h. die sich der Versicherungsnehmer praktisch jederzeit auszahlen lassen oder auflösen kann. Dazu gehören vor allem Banksparkonten. Die Beiträge an die Säule 3b sind nicht steuerlich begünstigt. (Quelle: Wikipedia) Der folgende Ratgeber-Beitrag aus der SonntagsZeitung vom 18.09.2011 beschäftigt sich mit einer Frage zu diesem Thema: Geht es nicht um die Absicherung der Familie, lohnt sich ein Säule-3b-Produkt mit mehr Ertrag Ich möchte 100 000 Franken mit garantierter Mindestauszahlung auf zehn Jahre anlegen. Mein Finanzberater empfiehlt mir UBS Emerging Markets Momentum Alpha Index mit Kapitalschutz bei 112 Prozent und garantiertem Todesfallkapital. Ich verstehe dieses Produkt aber nicht ganz. Was meinen Sie dazu? M. P.
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