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2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu) wies auf den Einfluss von Investitionen auf das Klima hin. Nach der Veröffentlichung der Studie reagierten erste Pensionskassen im Hinblick auf die Zusammenstellung ihrer Portfolios. So prüfte etwa die Publica Schritte in Richtung einer klimaverträglicheren Anlagepolitik. Nach der Analyse möglicher Auswirkungen auf ihre Investitionspolitik, entschied die Pensionskasse des Bundes, sich als erste Schweizer Pensionskasse aus der Kohle zurückzuziehen.

Diese beiden Artikel zeigen auf, wieviel Rendite die Versicherer und Pensionskassen erreichen müssen, um den vom Bundesrat festgelegten Mindestzins vollständig finanzieren zu können. Ausserdem wird das Anlageresultat der Pensionskassen im Jahr 2015 besprochen und auf deren finanzielle Perspektiven fürs kommende Jahr hingewiesen. Finanz und Wirtschaft; 04.11.2015 Seite 18 Unternehmen Pensionskassen und Lebensversicherer müssen nächstes Jahr die Pensionsgelder noch zu mindestens 1,25% verzinsen.
Eben ist eine Studie von Towers Watson erschienen, welche die Vorsorgepläne der im SLI (Swiss Leader Index) zusammengefassten Unternehmen miteinander verglich. Die Untersuchungen zeigten, wie Pensionskassen zunehmend gezwungen sind, auf die gegenwärtige Situation um sinkende Anlagerenditen und steigende Lebenserwartung zu reagieren. Peter Zanella von Towers Watson konstatierte, dass ein Umdenken stattfindet und tiefere Leistungen aufgrund einer Senkung der Umwandlungssätze vermehrt als Notwendigkeit wahrgenommen werden. moneycab.ch - 24.
Das anhaltende Niedrigzins-Umfeld am Kapitalmarkt schafft für die Pensionskassen und Versicherer immer schwierigere Bedingungen, um ihre Sollrenditen zu erwirtschaften. Durch die von der Nationalbank (SNB) auferlegte Verpflichtung zur Zahlung von Negativzinsen auf Kontoguthaben wird der Druck weiter erhöht. Dieser Artikel der «Schweiz am Sonntag» erklärt, wie Pensionskassen und Versicherer gezwungen sind, Lösungen gegen den Anlagenotstand zu finden und weshalb es sinnvoll wäre, die Vorsorgeeinrichtungen vom Negativzins zu befreien.
In der Diskussion um die Festlegung des von den Pensionskassen auszuzahlenden Mindestzinssatzes ist langfristiges Denken gefragt. Bereits in einem vergangenen Beitrag haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass kurzfristige Reaktionen auf überdurchschnittliche Jahresrenditen der Pensionskassen gefährlich sind. Wichtig ist, dass gute Einzelergebnisse nicht überbewertet werden und der auszuzahlende Betrag in einem gesunden Verhältnis zu den durchschnittlichen Renditen steht, die über mehrere Jahre erwirtschaftet werden.
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