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Der Kassensturz griff heute Abend ein brisantes Thema auf. "Pensionskassen engagieren Broker um neue Versicherte zu gewinnen. Fürs Vermitteln kassieren die Broker saftige Provisionen. Jahr für Jahr." – Das stimmt, aber so einfach, wie es klingt, ist die Situation nicht. Manche Sammel- oder Gemeinschaftsstiftungen müssen wachsen, weil sie zu viele Rentner versichert haben, um einen ausgewogeneren Mix zwischen Rentenbezügern und Beitragszahlern zu erreichen. Eine Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung, die wachsen will, kann das auf verschiedene Arten versuchen.
In einer breit angelegten Studie die 260 Kassen mit einem Vorsorgevermögen von rund CHF 565 Mrd. und 3'079'598 Versicherten untersucht, zeigte sich: Die effektive Verzinsung der Sparkapitalien der aktiven Versicherten ist 2014 leicht gestiegen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie und ein Link zum Download auf der Webseite von PPCmetrics, dem Schweizer Beratungsunternehmen für institutionelle und private Investoren:
In der aktuellen Fachmitteilung Nr. 102 erläutern Hanspeter Konrad und Dr. Michael Lauener von der Verbandsleitung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP, die diversen Pflichten von Stiftungsräten (wie Sorgfalt, Überwachung, sorgfältige Führung etc.) bei der Vermögensbewirtschaftung, wie sie das Bundesgericht in mehreren Entscheiden zur Verantwortlichkeit der Organe einer Vorsorgeeinrichtung (VE) definiert hat.
24 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
Es ist nur eine Momentaufnahme, schreibt die Fachzeitschrift Schweizer Versicherung, dass seit dem Ausbruch der Finanzkrise die Zahl sanierungsbedürftiger Pensionskassen markant abgenommen hat. Dies dürfe aber nicht zu Fehlschlüssen verleiten. Die boomenden Aktienmärkte helfen den Vorsorgeeinrichtungen, schreibt das Magazin. Doch trotz einer etwas entspannteren Lage, sind viele Einrichtungen der beruflichen Vorsorge einem hohen Risiko ausgesetzt. Eine Übersicht über das Risikomanagement und ein Interview dazu:
20 Jul 15
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Haben ältere Arbeitnehmende Probleme am Arbeitsmarkt einen neuen Job zu finden? Oder werden sie den existierenden schneller los? Ein Grund dafür sollen höhere Pensionskassenbeiträge sein, die für Arbeitnehmende über 45 Altersjahre abzuführen seien. Dabei müssten laut BVG gar keine höheren Beiträge abgeführt werden, fand der Tages-Anzeiger heraus:
15 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
Die wenig regulierten Hedge-Funds boomen und fahren Gelder ein wie noch nie. Auch die Vermögen der Dach-Hedge-Funds haben global gesehen sehr viel Gewinn erwirtschaftet. Das Niedrigzinsumfeld und die Suche nach Rendite treiben die Anleger in diese Investments, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Nur bei den Anlagen von Pensionskassen in Hedge-Funds gibt es unterdessen einen rückläufigen Trend.
Ein FDP-Gemeinderat der Stadt Zug provoziert mit der vagen Hypothese, dass Nationalrat und Pensionskassenverwaltungen die beruflichen Vorsorgekassen um die Ecke bringen wollen. Wie er zu diesem Gefühl kommt, beschreibt er in der Neue Luzerner Zeitung:
Probleme für Realwirtschaft und Pensionskassen sieht die Basellandschaftliche Zeitung dräuen, wegen ungenügender zukunftsgerichteter Anlagen in der Beruflichen Vorsorge und zu wenig Investitionen in die arbeitsplatzschaffende Wirtschaft. Eine ungenügende Zahl von Arbeitsplätzen für die kommenden Generationen paart sich mit einer wachsenden Anzahl von Rentnern. Eine Investition in die Zukunft für die nächste Generation sei geboten, finden auch Politiker. Die Pensionskassen sollen in die Lage versetzt werden, künftig in langfristige und zukunftsgerichtete Anlagen zu investieren. Dafür will ein CVP-Ständerat einen «Zukunftsfonds Schweiz» gründen in den alle Pensionskassen 1 Prozent der jährlich zufliessenden Ersparnisse in den hoch spezialisierten Dachfonds einzahlen. Hier die gesamte Nachricht:
19 Jun 15
mit-uns-fuer-un...
Retrozessionen, die Banken beim Verkauf von Finanzprodukten einbehalten haben, wurden in den vergangenen Jahren von vielen Kunden zurückgefordert. Die Herausgabe dieser versteckten Provisionen – es soll insgesamt um dreistellige Millionenbeträge gehen - wird auch von institutionellen Bankkunden, etwa Pensionskassen gefordert. Mehrere Klagen seien bei Schweizer Gerichten hängig, sagen Experten und viele Fälle seien bereits aussergerichtlich erledigt worden. Über die Summen, die dabei schon gezahlt wurden, ist nichts bekannt. Folgend der Bericht der Neuen Zürcher Zeitung:

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