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Sicherheit mal drei: AHV und Pensionskassen alleine reichen im Alter in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu behalten. Jeder, der ein AHV-pflichtiges Einkommen hat, darf in die Säule 3a einzahlen. Dabei ist die Steuereinsparung im Einzahlungsjahr sehr attraktiv. Viele fragen sich, ob sich die Einzahlungen finanziell wirklich lohnen. Das ist bei weitem nicht immer der Fall. Martin Spieler beantwortet eine Leserfrage.

Um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, sollte sich jeder zukünftige AHV-Bezüger rechtzeitig über seine persönliche Situation informieren. Wer in der AHV Beitragslücken hat, erlebt später schmerzliche Rentenkürzungen, die meist erst bei der Pensionierung bemerkt werden. Der erste Schritt zur Schliessung allfälliger Lücken, ist der individuelle Kontoauszug. 

 

Ein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, den Angestellten mitzuteilen, bei welcher Pensionskasse er angeschlossen ist und die entsprechenden Beiträge zu überweisen. Falls er dies nicht tut, kann die betroffene Pensionskasse ihn betreiben, denn jeder Arbeitnehmer hat das Recht diese Beiträge zu erhalten. 

Wer will, kann die AHV um ein bis fünf Jahre aufschieben. Wenn man sich entscheidet dies zu tun und dadurch einige Jahre auf die Rente verzichtet, erhält man später eine höhere Rente. Dabei sind etliche Faktoren zu beachten, wie zum Beispiel die Restlebenserwartung und die Steuersituation.

Die Vollrente erhält, wer keine Beitragslücken bei der AHV hat. Sie bezieht sich auf die Anzahl Beitragsjahre, nicht jedoch auf die Höhe der durchschnittlichen Einkommen und ist nicht zu verwechseln mit der Maximalrente. Diese ist ein gesetzlich festgelegter Höchstbetrag, welcher vom massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen und der Beitragsdauer abhängig ist. 

 

Inmitten der komplexen Landschaft der beruflichen Vorsorge, wird momentan heftig über Provisionen diskutiert. Das Thema ist nicht neu. Bei der Wahl der Pensionskasse greifen viele Firmen auf Vermittler zwischen der Pensionskasse und der Versicherung zurück. Die Broker holen Offerten ein und beraten ihre Auftraggeber. Schon seit längerer Zeit sind die Interessenkonflikte bei der heutigen Entschädigung der Vermittler umstritten.

Es ist keine schlechte Idee, sich früh mit der Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Wie man das Thema am besten angeht und welche Fragen man sich rund um die Vorsorge stellen sollte, lesen Sie hier. 

 

In den vergangenen 10 Jahren wurden über 90 Milliarden Franken von den Erwerbstätigen zu den Pensionierten umverteilt. In folgendem Artikel steht, dass das so noch nie jemand gesagt hat, was aber nicht stimmt. Im Rahmen der Abstimmungskampagne über die Altersvorsorge 2020 hat der ASIP mit einer ähnlichen Grössenordnung gerechnet. Die neueste Berechnung zeigt, dass man schon 2017 einer Reform hätte zustimmen müssen. Das ASIP Reformmodell würde diese Umverteilung entschärfen. Je früher desto besser.

Ob Stellenwechsel, Teilzeitarbeit oder Auslandsaufenthalt, schnell können Beitragslücken entstehen, wenn nicht jedes Jahr in die AHV einbezahlt wird. Es ist daran zu denken, dass solche Lücken nachträglich geschlossen werden müssen, damit die Rente später nicht gekürzt wird. Wie Sie den Überblick über Ihre Vorsorgegelder behalten, erfahren Sie in diesem Artikel. 

 

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