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Die Bedingungen, um auf dem Kapitalmarkt Renditen zu erwirtschaften, sind für Pensionskassen derzeit äusserst schwierig. Renditen sind jedoch unabdingbar, nicht zuletzt um die politischen Vorgaben erfüllen zu können. Michael Ferber von der NZZ zeigt im vorliegenden Artikel übersichtlich auf, wie sich die Zusammenstellung der Portefeuilles von Pensionskassen verändert und welches die Anbieter von alternativen Anlagen sind. Das Interesse an ihnen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, da sie unter anderem die Möglichkeit zur besseren Diversifizierung und den Zugang zu nicht-öffentlichen Opportunitäten böten.

In einem NZZ-Interview gibt ASIP-Direktor Hanspeter Konrad zu verstehen, wie stark die Vorsorgeeinrichtungen unter den von der Nationalbank verhängten Negativzinsen leiden. Auch in den kommenden Jahren werde es für die Pensionskassen nicht einfach, genügend Kapital zu erwirtschaften. Um Unterdeckungen zu vermeiden ist es deshalb wichtig, dass sich der festgelegte Mindestzins an einer langjährigen Durchschnittsrendite orientiert und in guten Jahren nicht sofort angehoben wird.
Der von der Schweizer Nationalbank festgelegte Negativzins betrifft uns alle, da er die Pensionskassen mit rund 400 - 450 Mio. Franken pro Jahr belastet. Jede Pensionskasse lagert einen Teil ihres Geldes als liquide Mittel auf der Bank, welche ihrerseits verpflichtet ist, Negativzinsen an die Nationalbank zu zahlen. Die SRF-Rundschau vom 13. Januar ging der Frage nach, ob sich der Negativzins auf Rentengeldern umgehen liesse und sprach mit Heinz Karrer, Präsident von Economiesuisse und Bankrat der Schweizerischen Nationalbank, über die schwierige Situation der Pensionskassen.
Ein wichtiger Hinweis darauf, was die gegenwärtige Tiefzinspolitik der Zentralbanken für Auswirkungen hat. Zwischen 1985 und 2002 konnte man sein Vorsorgekapital dank dem Zinseszinseffekt innerhalb von 18 Jahren verdoppeln. Mittlerweile braucht man dafür 65 Jahre! www.vorsorgeforum.ch; 9. Januar 2016; by pwirth; in: Kapitalanlagen, Versicherte Albert Steck von der Migros Bank untersucht in einem Gastkommentar in der Handels-Zeitung die Konsequenzen der Tief- (oder Null- oder Negativ-) Zinspolitik der Zentralbanken. Was passiert, wenn es keinen Zins mehr gibt?
Diese beiden Artikel zeigen auf, wieviel Rendite die Versicherer und Pensionskassen erreichen müssen, um den vom Bundesrat festgelegten Mindestzins vollständig finanzieren zu können. Ausserdem wird das Anlageresultat der Pensionskassen im Jahr 2015 besprochen und auf deren finanzielle Perspektiven fürs kommende Jahr hingewiesen. Finanz und Wirtschaft; 04.11.2015 Seite 18 Unternehmen Pensionskassen und Lebensversicherer müssen nächstes Jahr die Pensionsgelder noch zu mindestens 1,25% verzinsen.
Das anhaltende Niedrigzins-Umfeld am Kapitalmarkt schafft für die Pensionskassen und Versicherer immer schwierigere Bedingungen, um ihre Sollrenditen zu erwirtschaften. Durch die von der Nationalbank (SNB) auferlegte Verpflichtung zur Zahlung von Negativzinsen auf Kontoguthaben wird der Druck weiter erhöht. Dieser Artikel der «Schweiz am Sonntag» erklärt, wie Pensionskassen und Versicherer gezwungen sind, Lösungen gegen den Anlagenotstand zu finden und weshalb es sinnvoll wäre, die Vorsorgeeinrichtungen vom Negativzins zu befreien.
Im Dezember vergangenen Jahres hat die Nationalbank mit dem Einführen von Negativzinsen unkonventionelle Wege beschritten. Wie im vorliegenden Artikel vom Vorsorgeforum beschrieben wird, hatte der ASIP damals versucht, die Pensionskassen davon auszunehmen. Ebenso wenig wie es im Sinne der Nationalbank war, Kleinsparer mit den Negativzinsen zu belasten, wollte der ASIP, dass Nachteile für die Versicherten entstanden.
Nach der Ferienpause scheint die Welt eine andere zu sein, könnte man meinen. Dollar und Euro sind im Sinkflug (der momentan aber gestoppt zu sein scheint), laut Radio DRS sprechen Experten "von einer historischen Zäsur für die Weltwirtschaft", denn: "US-Staatsanleihen genossen bisher weltweit das uneingeschränkte Vertrauen der Investoren. Mit der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit bröckelt nun diese zentrale Säule des internationalen Finanzsystems".
Sowohl die Neue Zürcher Zeitung als auch 20 Minuten greifen heute ein Thema auf, das im benachbarten Ausland an Brisanz zunimmt: die Lebenserwartung steigt und die Vorsorgegelder müssen deshalb immer länger ausreichen. Die NZZ greift "Reformvorschläge der OECD für den Schweizer Arbeitsmark" auf, in denen die OECD warnt " Wie viele andere Länder muss zudem auch die Schweiz Antworten auf die Alterung der Gesellschaft und die Aussicht auf eine Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung finden. «Energische» Antworten wie die Erhöhung des Rentenalters werden laut OECD nötig sein." Potenzial zur Steigerung der Beschäftigungsquote ortet die OECD bei den Frauen.
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