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9 Mai 20
mit-uns-fuer-un...
Der von der Corona-Krise ausgelöste Aktiencrash erwischt viele, deren Pensionierung gerade bevorsteht, auf dem linken Fuss. Doch wer sein Vorsorgevermögen gut strukturiert hat, kann die Krise sogar als Chance nutzen. Tipps dazu gibt es hier.
8 Mai 20
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Die durch die Corona-Pandemie bedingten Turbulenzen der Finanzmärkte treffen auch die Pensionskassen. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der von Complementa jährlich durchgeführten Risiko Check-up-Studie. Die Kapitalanlagen der Pensionskassen verbuchten in den ersten vier Monaten eine negative Rendite von -3.9%. Dadurch sinkt der durchschnittliche Deckungsgrad von 107.9% auf 103.0%. Die hinzugewonnenen Deckungsgradpunkte aus dem aussergewöhnlich erfolgreichen Anlagejahr 2019 sind damit bereits fast vollumfänglich aufgebraucht.
4 Mai 20
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Das Bundesamt für Statistik hat unter "Älter werden in der Schweiz" aktualisierte Zahlen publiziert. Demnach steigt das Alter der Pensionierung seit Jahren stetig an. Man arbeitet offensichtlich länger, wie die folgende Grafik zeigt. Das durchschnittliche Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt lag 2019 bei 65,6 Jahren. Männer verlassen den Arbeitsmarkt im Schnitt etwas später als Frauen (im Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 0,9 Jahre später).
29 Apr 20
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Die Schweizer Pensionskassen haben im ersten Quartal unter dem Einbruch an den Finanzmärkten gelitten. Sie haben dabei auch die im Vorjahr erzielten Fortschritte wieder eingebüsst. Das erste Quartal 2020 sei für die erfassten Vorsorgeeinrichtungen mit einer geschätzten vermögensgewichteten Rendite von -7,77 Prozent eines der schlechtesten seit der Finanzkrise gewesen, schreibt Swisscanto in seinem Pensionskassen-Monitor vom letzten Freitag.
Viele Pensionskassenverantwortliche fragen sich zurzeit, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Pensionskassen haben wird. Das Bundesamt für Statistik (BfS) publiziert wöchentlich (jeweils einige Tage verzögert) die Anzahl der eingetretenen Todesfälle bei der Altersgruppe ab Alter 65 und vergleicht diesen Wert mit dem langjährigen Durchschnitt. Anfang des Jahres 2020 lag diese beobachtete Sterblichkeit noch etwas unter dem langjährigen Durchschnitt, stieg jedoch ab Mitte März deutlich an.
24 Apr 20
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Die Corona-Krise führt auch bei der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV zu zahlreichen Anfragen zur Sicherheit der Renten und allgemein zur Stabilität der 2. Säule. Da jedes Vorsorgesystem Altersleistungen in der Zukunft verspricht, ist jedes Vorsorgesystem mit Risiken verbunden. Die Hauptrisiken des Kapitaldeckungsverfahrens der 2. Säule sind die Entwicklung der Lebenserwartung der Rentnerinnen und Rentner sowie die kurz- und langfristigen Risiken der Kapitalmärkte.
So titelte vor ein paar Tagen investrends.ch. Demnach sei der Pension Index von Willis Towers Watson aufgrund der Corona-Krise abgesackt. Die negative Anlagerendite im ersten Quartal 2020 machten die hervorragenden Entwicklungen der Anlageperformance aus dem Jahr 2019 weitestgehend zunichte, jedoch wurden die Verluste in den Bilanzpositionen durch die steigenden Diskontierungssätze teilweise wieder ausgeglichen. Die Pensionspositionen in den Bilanzen von Schweizer Unternehmen haben unter den Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Märkte im ersten Quartal 2020 stark gelitten.
Das VZ VermögensZentrum benutzt die Umverteilung in der beruflichen Vorsorge wieder, um seine eigenen Dienstleistungen zu bewerben. Der Werbung möchten wir uns nicht anschliessen, aber was das VZ schreibt, ist trotzdem lesenswert. Pensionskassen müssen Milliarden umverteilen. Grund ist der toxische Mix aus steigender Lebenserwartung, tiefen Zinsen, fixem Rentenalter und zu hohen Renten. Schweizer Pensionskassen haben in den letzten zehn Jahren über 65 Milliarden Franken umverteilt.
Die Bank Julius Bär hat einen interessanten Fachartikel mit anschaulichen Grafiken veröffentlicht, in dem nachvollziehbar erkärt wird, wieso es niemals reichen kann, die Verwaltungskosten bei den Pensionskassen zu senken, um eine Senkung des BVG-Mindest-Umwandlungssatzes zu erübrigen. Demnach nahm der Anteil der Zinsen, die aufgrund der erzielten Renditen an die Versicherten fliessen, über die letzten 20 Jahre stetig ab. Und was passierte mit dem Rest der erzielten Rendite?
Jérôme Cosandey von Avenir Suisse schreibt: "Der Bundesrat hat den vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und den Gewerkschaften erarbeiteten Kompromiss zur BVG-Reform in die Vernehmlassung gegeben. In Anbetracht der zahlreichen Alternativen, die seitdem vorgestellt wurden – so etwa die Vorschläge des Schweizerischen Gewerbeverbands SGV, des Schweizerischen Pensionskassenverbands Asip oder das vom Schweizerischen Baumeisterverband, der Swiss Retail Federation und den Arbeitgebern Banken unterstützte Modell – scheint der bundesrätliche Vorschlag wenig zu begeistern.

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