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In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist die Zukunft der Arbeit ein viel diskutiertes Thema, das auch Pensionskassen beschäftigt. Im Rahmen der Tsüri.ch Pitch-Night zeigten acht Persönlichkeiten ihre Perspektiven zur Thematik auf. Ein Bericht, der zum Nachdenken anregt: https://tsri.ch/zh/zukunft-der-arbeit-pitch-night
Während die Meinung noch weit verbreitet ist, die Ausgestaltung der Altersvorsorge sei eine rein politische Frage, muss man doch immer wieder betonen, dass es dabei auch Rahmenbedingungen gibt, die die Politik nicht beeinflussen kann. Wie z.B: die Tatsache, dass einer zunehmenden Menge Rentnerinnen und Rentner eine immer kleiner werdende Menge Beitragszahler gegenüber steht. Was das bedeutet und welche Lösungen es gibt und wie das in anderen Ländern aussieht, kann man im folgenden Artikel recht differenziert nachlesen.
Das Tiefzinsumfeld zwingt alle Anleger zur Suche nach rentablen Investments. Im Portfolio von Pensionskassen finden sich Investment-Ideen, etwa Infrastrukturanlagen, die auch Kleinanleger nutzen können. Mehr dazu in der NZZ Online: https://www.nzz.ch/finanzen/die-strategie-von-pensionskassen-kopieren-ld.1509410
Willis Towers Watson veröffentlicht vierteljährlich die Studie "Swiss Pension Finance Watch". In der heute veröffentlichten jüngsten Studie kommt das Unternehmen zum Schluss: " Der Deckungsgrad der Pensionskassen der Schweizer Unternehmen ist im dritten Quartal unter 100 Prozent und damit in den defizitären Bereich gefallen. Die Einbussen der Pensionsbilanzen ist auf den Einbruch der Diskontierungssätze zurückzuführen." Dies steht nur scheinbar im Widerspruch zu anderen Meldungen aus der jüngeren Zeit, wonach die Performance gut war und der Mindestzins nicht gesenkt werden müsse.
Der ASIP hat heute die Medien über seinen Vorschlag zur Reform der zweiten Säule informiert: Die dringend notwendige Reform der beruflichen Vorsorge ist eine der grössten politischen Herausforderungen für das neue Parlament in der kommenden Legislatur. Sie erfordert eine Lösung, die sowohl finanziell für die Versicherten und Arbeitgeber tragbar als auch durch die Pensionskassen operativ einfach und unkompliziert umsetzbar ist. Deshalb hat der ASIP bereits im Mai dieses Jahres einen entsprechenden zielführenden und praxisorientierten Vorschlag veröffentlicht.
25 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
Verschiedene Banken und andere Anbieter von Säule-3A-Produkten haben in letzter Zeit die Behauptung verbreitet, erste und zweite Säule zusammen ergäben bei der Pension "oft" weniger als die nötigen 60% des letzten Erwerbseinkommens. Dies steht klar im Widerspruch zur Schweizer Pensionskassenstudie von Swisscanto. Die Absicht dahinter ist offensichtlich. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
24 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
Schweizer Rentner geniessen nicht mehr die höchste Lebensqualität gemäss dem Global Retirement Index. (Bild: shutterstock.com, Fordak) Der auf Quellen wie Weltbank und OECD basierende Global Retirement Index (GRI) besteht aus 18 Faktoren, die sich auf das Leben der Rentner auswirken. Der Index wurde von Natixis Investment Managers und CoreData entwickelt, um die Faktoren zu bewerten, die zum Wohlbefinden und zur Sicherheit von Rentnern beitragen. Er umfasst 44 Länder und ist in vier thematische Teilindizes unterteilt, welche die verschiedenen Aspekte des Wohlergehens im Alter abdecken.
Die Vorsorgeverbände ASIP, KGAST und VVS haben oder heute eine gemeinsame Medienmitteilung veröffentlicht. Sie nehmen mit wachsender Besorgnis zur Kenntnis, dass ein Ende der Negativzinsen nicht absehbar ist, während dringend notwendige Reformen der Altersvorsorge weiterhin auf sich warten lassen. Nach dem heutigen Entscheid der SNB, die Negativzinsen auf -0.75% zu belassen, fordern sie von der Politik, sich dringend Gedanken zu den Auswirkungen auf das Vorsorgesystem zu machen und notwendige Korrekturen anzubringen. Der Reformstau in der 1. und 2.
Alex Wehnert schreibt am 14.9.2019 in der NZZ Online: "Nachhaltigkeit wird in der Geldanlage zum wichtigen Kriterium. Viele Fondsmanager schwimmen mit dem Strom, verfolgen dabei aber keine langfristige Strategie. Für Anleger birgt das Frustrationspotenzial und Verlustrisiken. (...) Die Europäische Union will die Definitionsprobleme nun beheben: In ihrem Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums ist auch ein einheitliches Klassifizierungssystem enthalten.
So betitelt der VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung heute einen Artikel zur aktuellen Lage der Pensionskassen im Umfeld der Negativzinsen. In der Tat ist es äusserst bedenklich, dass den Pensionskassen einerseits verweigert wird, die Stellschrauben des Systems den demografischen Realitäten anzupassen und andererseits die Nationalbank ihnen mit dem völlig ungerechtfertigten Negativzins auch noch das Erwirtschaften der notwendigen Renditen zur Finanzierung der Renten schwer macht.

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