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11 Sep 19
mit-uns-fuer-un...
In letzter Zeit gab es immer wieder Kritik an den sinkenden Renten und manchmal hiess es sogar, die Rente erziele die Ersatzquote nicht mehr, also die Prozente vom ursprünglichen Lohn, den man als Rente erhält. Hansueli-Schöchli wiederspricht dem heute in der NZZ und zeigt auf, dass die so gesannte “Goldene Regel” (d.h., dass die Verzinsung der Altersguthaben dem prozentualen Lohnwachstum gleich sein sollte) seit Inkrafttreten des BVG übertroffen wurde, die Ersatzquote also höher liegt als bei Inkraftsetzung des BVG angenommen.
Der erste unabhängige Vergleich der diskutierten Ideen zu den Pensionskassen-Renten, den die NZZ heute veröffentlicht hat, ergibt, dass der von den Sozialpartnern vorgeschlagene Umbau in der beruflichen Vorsorge im Vergleich zu anderen Varianten mit Abstand am meisten kostet. Die Kaufkraft der gesamten Rentenleistung (im Vergleich mit der Teuerung) bliebe dabei weit höher, als es 1985 beim Inkrafttreten des Gesetzes zur beruflichen Vorsorge (BVG) vorgesehen war. Deutlich billiger als der «Sozialpartner-Vorschlag» wäre der Gegenvorschlag des Gewerbeverbands.
5 Sep 19
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Unter einem falschen und irreführenden Titel hat finews heute über eine Studie der Hochschule Luzern berichtet. In dem Artikel steht Unglaubliches: Den Schweizer Pensionskassen mangle es an Professionalität und an Eigeninitiative, bessere Renditequellen zu erschliessen. Zu diesem Schluss komme eine Studie, welche die Immobilienstrategien untersuchte.
Wie die Medien gestern berichtet haben (z.B. 20 Minuten), ist die Altersvorsorge in der Bevölkerung an dritter Stelle hinter den Krankenkassenprämien und dem allgemeinen Umweltschutz, gleich auf mit dem Klimawandel. "Die grösste Sorge der Schweizer sind die Krankenkassenprämien. Drei Viertel der Befragten gaben dies an, wie eine repräsentative Onlineumfrrage des Vergleichsdienstes Moneyland ergab. Dicht dahinter, an zweiter Stelle steht die allgemeine Situation der Umwelt. Darum sorgen sich 70 Prozent der Schweizer.
3 Sep 19
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Die NZZ am Sonntag hat darüber berichtet, dass noch immer die Hälfte der Schweizer in Frühpension geht. Welche Firmen Mitarbeiter bis 70 halten können, lesen Sie im folgenden Artikel von Franziska Pfister. Einmal im Monat spielen sie bei Swiss Life Roulette. Es geht aber nicht um das schnelle Geld. ­Vielmehr sollen sich Mitarbeiter näherkommen, die einander im Büroalltag womöglich gar nicht begegnet wären. Das Prinzip ist simpel: Ein Angestellter, der noch am Beginn seiner Karriere steht, geht mit einem erfahrenen Kollegen zum Mittagessen. Die Duos bestimmt der Zufall.
Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2020 weiterhin bei 1% zu belassen, wie sie gestern in einer Medienmitteilung schrieb. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss. Je tiefer der Satz, desto weniger wachsen die Guthaben der Versicherten.

Wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, muss der Arbeitgeber das der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung melden. Daraufhin wird von der Vorsorgeeinrichtung eine Abrechnung über die Freizügigkeitsleistung erstellt und sie will wissen, wo das Geld platziert werden soll. Wer sich keine Gedanken zu Risiko, Rendite und Steuern macht, könnte viel Geld verlieren.

 

In zur Tamedia-Gruppe gehörenden Zeitungen werden heute unter dem Titel „Wegen Pensionskassen sinkt die Altersrente“ die Konsequenzen der sinkenden Umwandlungssätze thematisiert. Dabei fällt auf, dass die Ergebnisse, die vom VZ Vermögenszentrum berechnet wurden (Pensionierungs-Barometer 2019), deutlich von einer Studie von Swisscanto abweichen. Diese kam kürzlich zum Schluss, dass mit einer „errechneten durchschnittlichen Ersatzquote von 69% bei einem Lohn von CHF 80‘000 für die Gesamtheit der an der Befragung teilnehmenden Pensionskassen aus 1. und 2.

Die Lebenserwartung in der Schweiz hat sich massiv verlängert. Es ist nicht mehr mit 60 oder 65 Jahren Schluss. Männer werden durchschnittlich 82 Jahre alt, Frauen 85. Und 100-Jährige sind keine Seltenheit mehr. Das sind tolle Aussichten, meint der Philosoph Ludwig Hasler und liefert gleich auch noch ein paar erfrischende Argumente dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob das durch Otto von Bismarck definierte Rentenalter von 65 Jahren einem Naturgesetz folgt oder eher eine willkürliche Grenze definiert, die Glück und Zufriedenheit im Alter eingrenzt.

In der Schweiz träumen viele Berufstätige von der vorzeitigen Rente. Doch nur wenige wissen, wie sich die Einkommenssituation bei vorzeitiger Pensionierung verändert. Kurt Kamer, Geschäftsführer PK Alvoso, empfiehlt, sich ein detailliertes Budget für die Zeit nach der Frühpensionierung zu erstellen und sich von der AHV und der Pensionskasse die finanziellen Konsequenzen dieses Schritts konkret aufzeigen zu lassen.

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