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6 Jan 20
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Unter dem Titel "Mit 66 fängt der Rentenknorz erst richtig an" hat die Luzerner Zeitung am 31. Dezember berichtet, "Schweizer Drei-Säulen-Modell gilt weltweit als vorbildlich. Doch mit den Reformen ist das Land spät dran." Vieles an dem Artikel ist richtig, insbesondere wie dringend und wichtig die anstehenden Reformen der Aletrsvorsorge sind und dass diese nicht schon wieder scheitern dürfen.
Kapital für das Alter aufbauen – das macht die Säule 3a möglich. Aber nicht jeder darf gleich viel einzahlen: Je nach Berufssituation variieren die Summen stark. Finanzcoach Bruno Amgwerd erklärt, woran sich die Beiträge orientieren. Das Wichtigste in Kürze: Die dritte Säule macht für Personen Sinn mit Steuer- und Wohndomizil in der Schweiz. Angestellte können pro Jahr maximal 6.826 Franken einzahlen. In diesem Fall spricht man von der "kleinen 3a". Personen ohne Pensionskassenanschluss können im Jahr maximal 20 Prozent von ihrem AHV-Lohn oder 34'128 Franken einzahlen.
Wie die Oberaufsichtskommision Berufliche Vorsorge (OAK-BV) in einer Medienmitteilung am 12. Dezember geschrieben hat, haben ihre Weisungen laut einer Studie bei den Pensionskassen einen Transparenzschub gebracht. Die Weisungen werden einerseits von den Vorsorgeeinrichtungen sehr gewissenhaft umgesetzt, was durch den seit 2013 beobachteten Anstieg der in den Betriebsrechnungen ausgewiesenen Vermögensverwaltungskosten und in einer durchschnittlichen Kostentransparenzquote von fast 100% zum Ausdruck kommt.
Für die zweite Säule war 2018 aus anlagetechnischer Sicht kein erfolgreiches Jahr: Die Korrektur an den Aktienmärkten zu Jahresende bescherte den Pensionskassen Verluste. Die meisten konnten diese zwar mithilfe ihrer Reserven ausgleichen. Dennoch nahm auch die Unterdeckung zu. Mehr dazu: https://www.fuw.ch/newsticker/201912160516/pensionskassen-haben-einbruch-der-aktienmarkte-2018-dank-reserven-abgefedert/
Auch die NZZ kritisiert den Vorschlag des Bundesrates zur Reform der zweiten Säule. "Die Reformvorlage der Regierung zur beruflichen Vorsorge bringt Subventionen für ältere Grossverdiener zulasten der Jüngeren und untergräbt die Selbstverantwortung in der zweiten Säule. Sogar das Nichtstun wäre noch das kleinere Übel." Es gäbe eine Alternative: der im Mai vorgestellte Reformvorschlag des ASIP. Mehr dazu: https://www.nzz.ch/meinung/rentenreform-die-medizin-des-bundesrats-ist-schlimmer-als-die-krankheit-ld.1528370
16 Dez 19
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Finanz und Wirtschaft-Redaktor Peter Morf bezeichnet in einem Kommentar den Reformvorschlag des Bundesrates als „systemfremd“. "Es gibt keine ineffizientere Sozialpolitik als jene mit der Giesskanne." In einem Punkt besteht Einigkeit: Nicht nur die erste Säule der Altersvorsorge, die AHV, ist reformbedürftig, auch die zweite, die berufliche Vorsorge. (...) Die Kosten des Vorhabens werden auf rund 3 Mrd. Fr. beziffert. (...) Mehr als die Hälfte der Zusatzkosten entfällt auf den Rentenzuschlag. Mit diesem Zuschlag wird ein Umlageelement in das System des Kapitaldeckungsverfahrens eingefügt.
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat soeben per Medienmitteilung dem Vorschlag des Bundesrats zur Reform der zweiten Säule eine Abfuhr erteilt. Der eigene, im Mai lancierte Vorschlag sichere das Rentenniveau, sei sozial gerechter, praxisnaher und verursache keine teure Umverteilung, während der des Bundesrats teurer und wegen einer Umverteilung von den Pensionskassen, die ihre Hausaufgaben schon gemacht haben zu denen, die dies noch nicht getan haben weniger fair sei. "Der Bundesrat hat heute das Vernehmlassungsverfahren zur BVG-Reform eröffnet.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Dezember 2019 punktuelle Anpassungen von drei Verordnungen im Bereich der beruflichen Vorsorge bis zum 20. März 2020 in die Vernehmlassung geschickt. Die Änderungen sind nötig, um die Bestimmungen an aktuelle finanzielle und versicherungstechnische Entwicklungen anzupassen. Zudem sollen mehrere Parlamentsaufträge umgesetzt werden. Zu letzteren gehört u.a. die Regelung, dass auch Freizügigkeitseinrichtungen und Einrichtungen der 3.
Die von Sozialpartnern vorgeschlagene Reform der beruflichen Vorsorge enthält Subventionen für ältere Grossverdiener. Dies geht Zulasten der Jüngeren. Der Verzicht auf solche Giesskannenzahlungen würde laut neuen Berechnungen die Kosten der Reform etwa halbieren, schreibt die NZZ am 7. Dezember. Auch der Schweizerische Pensionakssenverband ASIP sieht die Umverteilung nach dem Giesskannenprinzip kritisch. Leider ist sein Reformvorshclag im Artikel der NZZ nicht erwähnt.
5 Dez 19
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«Spare in der Zeit, so hast Du in der Not», heisst es. Das beherzigen in der Schweiz immer mehr Menschen: So sind die 3a-Vorsorge-Gelder in den vergangenen Jahren auf über 100 Milliarden Franken gewachsen, Tendenz steigend. Über die Hälfte aller Angestellten ist laut einer Studie der CS mittlerweile in der Säule 3a investiert. Die Einzahlungen in die Säule 3a können von den Steuern abgezogen werden. Doch je nach Wohnkanton variiert die Steuerersparnis stark. Hier weiterlesen.

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