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Probleme für Realwirtschaft und Pensionskassen sieht die Basellandschaftliche Zeitung dräuen, wegen ungenügender zukunftsgerichteter Anlagen in der Beruflichen Vorsorge und zu wenig Investitionen in die arbeitsplatzschaffende Wirtschaft. Eine ungenügende Zahl von Arbeitsplätzen für die kommenden Generationen paart sich mit einer wachsenden Anzahl von Rentnern. Eine Investition in die Zukunft für die nächste Generation sei geboten, finden auch Politiker. Die Pensionskassen sollen in die Lage versetzt werden, künftig in langfristige und zukunftsgerichtete Anlagen zu investieren. Dafür will ein CVP-Ständerat einen «Zukunftsfonds Schweiz» gründen in den alle Pensionskassen 1 Prozent der jährlich zufliessenden Ersparnisse in den hoch spezialisierten Dachfonds einzahlen. Hier die gesamte Nachricht:
26 Jun 15
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Für jede Rentenbezieherin und jeden Bezieher kommt am Ende eines langen Berufslebens die Frage: Nehme ich mein ganzes angespartes Kapital aus der Beruflichen Vorsorge auf einmal und bin flexibler in der Gestaltung meiner künftigen finanziellen Situation? Oder setze ich auf Sicherheit und lasse mir bis zum Lebensende eine sichere Monatszahlung überweisen? Zum Für und Wider ein Beitrag aus der Handelszeitung:
22 Jun 15
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Avenir Suisse, Arbeitgeberverband und Economiesuisse – so einige Positionspapiere wurden in den letzten Wochen und Monaten geschrieben, die den Fachkräftemangel in der Schweiz thematisieren und dafür plädieren, älterere Mitarbeitende besser einzubinden. Stichworte: längere Lebensarbeitszeiten, flexibles Rentenalter, flexible Arbeitszeitmodelle im Alter, altersspezifische Weiterbildungsangebote. Doch will die Wirtschaft tatsächlich, dass sie ältere Arbeitnehmer fördert? Ausser Lippenbekenntnisse hat sie noch keinen Beweis dafür erbracht, finden viele. Deshalb müssten jetzt Taten folgen. Lesen Sie den Bericht im Tages-Anzeiger:
19 Jun 15
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Retrozessionen, die Banken beim Verkauf von Finanzprodukten einbehalten haben, wurden in den vergangenen Jahren von vielen Kunden zurückgefordert. Die Herausgabe dieser versteckten Provisionen – es soll insgesamt um dreistellige Millionenbeträge gehen - wird auch von institutionellen Bankkunden, etwa Pensionskassen gefordert. Mehrere Klagen seien bei Schweizer Gerichten hängig, sagen Experten und viele Fälle seien bereits aussergerichtlich erledigt worden. Über die Summen, die dabei schon gezahlt wurden, ist nichts bekannt. Folgend der Bericht der Neuen Zürcher Zeitung:
An der diesjährigen Swiss Pensions Conference der CFA Society Switzerland in Rüschlikon wurde Kritik an den Beratungsfirmen im Vorsorge-Umfeld laut. Ein Redner zeigte anhand einer Untersuchung, dass es den Beratern nicht gelang, mit ihren Empfehlungen einen Mehrwert für die Pensionskassen zu schaffen. Im Gegenteil: Solche Berater kosten den bei Pensionskassen Versicherten sogar noch einiges an Geld. Ein Bericht aus der Neuen Zürcher Zeitung: Neue Zürcher Zeitung; NZZ Online; 09.06.2015 Ausgaben-Nr.
15 Jun 15
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Die Neue Zürcher Zeitung kritisiert die Volksinitiative «AHV plus», analysiert sinnlose Forderungen - beispielsweise gehe es den AHV-Rentern gut – und argumentiert, dass dem Volk die gewerkschaftliche Umverteilungsinitiative möglichst rasch vorzulegen sei, um den Druck auf das Parlament hinsichtlich des Reformprojekts «Altersvorsorge 2020» aufrecht zu erhalten. Hier der Bericht:
Hunderttausende Arbeitnehmende gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Die nachfolgenden Generationen haben geringere Jahrgangsstärken und können den Bedarf der Schweizer Wirtschaft nicht decken. «Längere Lebensarbeitszeit» solll das Motto deswegen heissen, gestützt von entsprechenden Massnahmen. Doch Arbeitnehmer fragen schon heute ungerne nach Teilzeitarbeit, da sie generelle Angst um ihren Job haben. Ein Bericht der NZZ am Sonntag:
10 Jun 15
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«Mehr als 700 Personen demonstrieren in Lausanne gegen AHV-Reform» berichtet der Landbote. Laut Artikel hatten am Samstag vorher mehr als 700 Personen in Lausanne gegen die von Bundesrat Alain Berset vorgeschlagene AHV-Reform demonstriert. Sie forderten demnach den Sozialminister auf, das Gesamtpaket nochmals zu überdenken. Die folgende Begründung macht dabei jedoch stutzig: «Sie befürchten beim Projekt «Altersvorsorge 2020» Rentenkürzungen auf dem Rücken der Frauen und der Älteren.» – Leider ist im Artikel nicht erwähnt, wie die Demonstranten zu diesen Schlüssen kamen. Gemäss aktuellem Reformvorschlag wird niemand weniger Rente erhalten. Haben die Demonstranten vielleicht die Formulierung «unter Erhaltung des Leistungsniveaus» nicht verstanden und dann falsche Schlussfolgerungen gezogen? Oder wurden sie von Gewerkschaften in die Irre geführt, die allerdings ebenfalls vielleicht einfach nicht verstanden haben, was wirklich geplant ist? Ein weiteres Missverständnis betrifft die «Älteren»: die Renten der Rentner bleiben bei dieser Reform total unangetastet, von «Rentenkürzungen auf dem Rücken der Älteren» kann nun wirklich keine Rede sein.
Die Dänen erleben bereits Fachkräftemangel - das reguläre Renteneintrittsalter wurde schon von 65 auf 67 Jahre erhöht. Prognosen sagen, dass Rentner und Rentnerinnen ab 2030 vermutlich bereits bis 71 oder gar bis 74 arbeiten müssen, da das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung gekoppelt wird. Laut einem Bericht der Berner Zeitung verschliessen sich bei einem 'sanften' Übergang selbst die Gewerkschaften nicht. Lesen Sie selbst:

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