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Eine Anpassung des Freizügigkeitsgesetz (FZG) das besagt, dass Pensionskassen Personen, die aus der Einrichtung austreten, einen gesetzlich garantierten Mindestbetrag mitgeben müssen, will der Bundesrat erreichen. Sein Ziel: Treten Versicherte aus einer Pensionskasse aus, wo sie für den überobligatorischen Teil die Anlagestrategie selbst gewählt haben, müsse eine PK künftig nur den effektiven Wert des Vorsorgeguthabens zum Zeitpunkt des Austritts mitgeben. Näheres dazu in folgendem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung :
18 Mai 15
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Werden auch Herr und Frau Schweizer entsprechende Angebote und Regulationen annehmen, damit sie länger im Berufsleben stehen und mehr zur Altersvorsorge beitragen? Zur Debatte stehen Vorschriften und Anreize, die Senioren ein längeres Arbeiten ermöglichen sollen. So passiert es derzeit in Singapur, berichtet die Neue Zürcher Zeitung, wo eine Anstellung bis zum Alter von 67 Jahren bald zum Normalfall gehören soll, so heisst es in folgenden Bericht:
Am 12. Mai 2015 präsentierte die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) im Rahmen der Vorstellung ihres dritten Tätigkeitsberichtes auch die aktuellen Zahlen zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen. Nach drei guten Anlagejahren weisen die meisten Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz per Ende 2014 einen Deckungsgrad aus, der deutlich über 100% liegt. Die durchschnittliche Netto-Vermögensrendite betrug 6.8% (gegenüber 6.2% im Vorjahr). Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe die Grundproblematik der Tiefzinsphase weiter akzentuiert, «aber nicht fundamental geändert». Wegen dem tiefen Zinsniveau bleibe damit der Renditedruck unverändert hoch. (Quelle:) Die Neue Zürcher Zeitung formuliert die Problematik etwas deutlicher, wie der folgende Artikel zeigt:
13 Mai 15
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Der Schweizer Geograph und Politikwissenschaftler Michael Hermann analysiert in nachfolgendem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung die Situation rings um «Volkes-Stimme» in der direkten Demokratie. Obwohl Schweizer Politiker intensiv am Projekt «Altersvorsorge 2020» schrauben, hat Hermann wenig Hoffnung auf einen finalen Erfolg. Es sei nicht absehbar, wie eine Reformvorlage für die Altersvorsorge unter heutigen Bedingungen eine Volksmehrheit gewinnen könne. Ein weiterer Text widmet sich den Parteieliten und einem Links-Rechts-Gegensatz hinsichtlich der Reform der Altersvorsorge.
Einen flott geschriebenen Artikel der Prevas AG, der Administrationsdienstleisterin für Pensionskassen, haben wir dank Twitter entdeckt. In ihm werden die Zusammenhänge zwischen Lebenserwartung, technischem Zins und Umwandlungssatz leicht verständlich erklärt. Viel Spass beim Lesen.
11 Mai 15
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Am Freitag fand in Zürich die jährliche Mitgliederversammlung des ASIP statt. Im Zentrum stand neben der Reform «Altersvorsorge 2020» dieses Mal auch das Thema Negativzins. Dewet Moser, stellvertretendes Mitglied des SNB-Direktoriums, war anwesend und musste kritische Fragen beantworten, wie der folgende Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 09.05.2015 darlegt.
8 Mai 15
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Einfamilienhäuser im Grünen können schnell an Wert verlieren, wenn am Markt ein allgemeiner Preiszerfall stattfindet, konstatiert die NZZ am Sonntag. Sie berichtet über eine Stichprobe des Beratungsdiensts Moneypark bei acht Banken und Versicherungen, hinsichtlich des Aspekts sinkender Immobilienpreise und dem Kleingeschriebenen (AGB), das sich in den Hypothekarverträgen auf Wertverminderungen bezieht.
Unter dem Titel "Betrug bei der zweiten Säule“ beschreibt Beat Gygi in "Die Weltwoche“ am 30.04.2015 die Probleme, denen sich die zweite Säule stellen muss und erläutert in eindrücklichen Worten, wie das System der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem demografie-geplagten Umlageverfahren mutiert, als das es gar nie gedacht war. Anmerkung der Redaktion: Für das Umlageverfahren gibt es die AHV und nur wenn man dieses und das Kollektivsparen aus der 2. Säule schön sauber voneinander trennt, ergibt sich die Stabilität zweier – bzw. genau genommen dreier – Säulen, relativ zu nur einer. Man kennt das aus der Statik. „Verwebt“ man zwei Säulen eines Dreisäulen-Systems, verhalten sich die Säulen als wären es nur zwei – und kippen um… Hier der Artikel in voller Länge:

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