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Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeden Monat Sparbeiträge an die Pensionskasse. Daraus ergibt sich, zusätzlich mit den Zinsen, das Altersguthaben, welches zum Zeitpunkt der Pensionierung jedem und jeder Versicherten zur Verfügung stehen wird (mehr dazu hier). Im obligatorischen Bereich finanziert der Arbeitgeber mindestens die Hälfte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, ob es sinnvoll ist, ihre Sparbeiträge für die berufliche Vorsorge zu erhöhen.

Ruth Humbel von der CVP-Fraktion hatte am 30. November eine Interpellation mit dem Titel «Reform der Altersvorsorge. Wie weiter?» eingereicht. Darin forderte sie eine neue Vorlage, die noch in der aktuellen Legislatur dem Volk unterbreitet werden kann. Schliesslich seien sich alle Akteure einig, dass eine Reform dringend ist. Weiter verlangte sie Auskunft vom Bundesrat über verschiede Aspekte einer nächsten Reform der Altersvorsorge. Der Bundesrat hat ihre Fragen nun beantwortet.


Der nachfolgende Artikel liefert Zahlen und Fakten zum Schweizer Sozialstaat und analysiert, wie gut die Schweizer Bevölkerung gegen soziale Risiken abgesichert ist. Unter anderem wird auch auf die demographische Alterung der Bevölkerung und deren Missachtung durch die Politik hingewiesen. In diesem Zusammenhang spielt der Umwandlungssatz eine zentrale Rolle: Dieser ist aktuell viel zu hoch angesetzt. Wegen der steigenden Lebenserwartung und den tiefen Kapitalmarktzinsen können versprochene Renten nicht mehr finanziert werden. Dadurch fliesst aktuell ständig Geld von den jüngeren Versicherten zu den Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Pensionskassen. Zudem wird dieses Geld der nächsten Generation später fehlen, sobald sie selber pensioniert wird. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist deshalb ein dringendes Anliegen des ASIP. Je länger zugewartet wird, desto drastischer fällt die Senkung aus.
 

Der Deckungsgrad ist eine der Kennziffern für die finanzielle Lage einer Pensionskasse. Er betrachtet die Verpflichtungen der aktiv Versicherten und das Vermögen, das den Pensionskassen zur Verfügung steht, um sie zu erfüllen.  Wenn eine Pensionskasse einen Deckungsgrad von über 100 Prozent ausweist, gehen die Versicherten von einer rosigen finanziellen Situation ihrer Pensionskasse aus. Doch die Zahl stellt die Pensionskassen zu gut dar: Bereits wenn der Deckungsgrad unter 100 Prozent fällt, müssen die aktiv Versicherten mit Einbussen rechnen. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel, warum Pensionskassen eigentlich viel mehr Geld zur Seite legen müssten.

In seiner neuesten «Fachmitteilung Nr. 108 Retrozessionen» befasst sich der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit dem Thema Retrozessionen. Darin ermuntert er die Pensionskassen «hart zu bleiben und sich – im Interesse ihrer Versicherten – nicht mit allgemeinen Hinweisen abspeisen zu lassen, und insbesondere auch auf der zehnjährigen Verjährungsfrist zu beharren».

Der aktuelle Umwandlungssatz berücksichtigt die Alterung der Bevölkerung nicht. Der Umwandlungssatz ist mit 6.8 % zu hoch angesetzt. Dies führt dazu, dass den künftigen Rentnern aktuell mehr verteilt wird, als sie selbst angespart haben. Damit fliesst ständig Geld von den aktiven Beitragszahlenden zu den neuen Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Kassen und geht zulasten der kommenden Generationen. Aus diesen Gründen muss der Umwandlungssatz so schnell wie möglich gekürzt werden, denn je länger zugewartet wird, desto teurer wird es. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel mehr zu dieser Herausforderung.

Nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» werden die ersten Grundzüge einer neuen Reform erkenntlich. Wie bereits bei vergangenen gescheiterten Reformversuchen, z.B. der 11. AHV-Revision im Mai 2004 und der Senkung des Umwandlungssatzes im BVG im März 2010, sollen nun AHV und BVG getrennt reformiert werden. Wie der folgende Artikel zeigt, gibt es sowohl in der 1. als auch der 2. Säule Reformbedarf – wobei der Handlungsdruck in der 2. Säule vom Rentenexperten Martin Eling jedoch grösser eingeschätzt wird.

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