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Vor gut einem Jahr entschied der Nationalrat Weitreichendes beim Dauerbrennerthema Altersvorsorge: Das Rentenalter soll fest an die Lebenserwartung gekoppelt werden und also bei zunehmendem Alter künftig automatisch ansteigen. Dies verlangte damals ein BDP-Vorstoss, der zusammen mit Stimmen von SVP, FDP, GLP und einigen CVP-Stimmen eine Mehrheit fand. Wie steht es heute um den BDP-Vorstoss? Wie sieht es eigentlich aktuell im Ausland aus mit dem Rentenalter? Und wie bringt man Arbeitnehmende dazu, länger im Berufsleben stehen zu wollen? Themen und Fragen aus einem Artikel u.a. der Berner Zeitung:
28 Mai 15
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Der folgende Bericht der Berner Zeitung sollte hellhörig machen. Die tatsächlichen Umwandlungssätze von Pensionskassen mit Besserverdienenden sind schon lange weit unter dem gesetzlichen Minimum, weil im Überobligatorium entsprechend Spielraum besteht. Solche Massnahmen beugen schwerwiegenden Sanierungsmassnahmen in der Zukunft vor. Pensionskassen, die nur im BVG-Minimum versichern, haben diesen Spielraum nicht. Ohne eine Reform, wie sie die «Altersvorsorge 2020» darstellt, drohen diesen in Zukunft harte Sanierungsmassnahmen. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass die Reform grundsätzlich gelingt, auch wenn über einzelne Details noch diskutiert werden kann.
26 Mai 15
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Vor der Abstimmung über die Erbschaftssteuer: Ein Zürcher Finanzplaner blickt skeptisch voraus auf weitere allfällige Volksinitiativen und die Abstimmungen dazu. Gerade, wenn es denn um Reformen im Vorsorgesystem geht – Stichwort «Altersvorsorge 2020». Zwar will der Bundesrat auch künftig am geschätzten und vorbildlichen Drei-Säulen-Modell festhalten. Doch dem Schweizer Vorsorgekonzept stehen in den nächsten Jahren grössere Veränderungen bevor, denn es besteht ein gewisser Reformstau. Ein Bericht aus der Handelszeitung zu notwendigen Änderungen bei AHV und Zweiter Säule:
23 Mai 15
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Kann Gleichbehandlung diskriminierend sein? Diese Frage stellt man sich unwillkürlich nach dem Lesen des folgenden Artikels «Soll und Haben» aus der Basler Zeitung. Spätestens die negativen Meldungen wegen der Aufhebung des Mindestkurses von Franken-Euro machten klar, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Berufliche und Alters-Vorsorge zu reformieren. In diese Situation platzt ein «Kritische Zwischenbilanz zur Reform der Altersvorsorge 2020» der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (EKF). Sie findet, dass das unterschiedliche Rentenalter für Frauen und Männer «durchaus gerechtfertigt» sei.
Eine Anpassung des Freizügigkeitsgesetz (FZG) das besagt, dass Pensionskassen Personen, die aus der Einrichtung austreten, einen gesetzlich garantierten Mindestbetrag mitgeben müssen, will der Bundesrat erreichen. Sein Ziel: Treten Versicherte aus einer Pensionskasse aus, wo sie für den überobligatorischen Teil die Anlagestrategie selbst gewählt haben, müsse eine PK künftig nur den effektiven Wert des Vorsorgeguthabens zum Zeitpunkt des Austritts mitgeben. Näheres dazu in folgendem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung :
18 Mai 15
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Werden auch Herr und Frau Schweizer entsprechende Angebote und Regulationen annehmen, damit sie länger im Berufsleben stehen und mehr zur Altersvorsorge beitragen? Zur Debatte stehen Vorschriften und Anreize, die Senioren ein längeres Arbeiten ermöglichen sollen. So passiert es derzeit in Singapur, berichtet die Neue Zürcher Zeitung, wo eine Anstellung bis zum Alter von 67 Jahren bald zum Normalfall gehören soll, so heisst es in folgenden Bericht:
Am 12. Mai 2015 präsentierte die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) im Rahmen der Vorstellung ihres dritten Tätigkeitsberichtes auch die aktuellen Zahlen zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen. Nach drei guten Anlagejahren weisen die meisten Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz per Ende 2014 einen Deckungsgrad aus, der deutlich über 100% liegt. Die durchschnittliche Netto-Vermögensrendite betrug 6.8% (gegenüber 6.2% im Vorjahr). Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe die Grundproblematik der Tiefzinsphase weiter akzentuiert, «aber nicht fundamental geändert». Wegen dem tiefen Zinsniveau bleibe damit der Renditedruck unverändert hoch. (Quelle:) Die Neue Zürcher Zeitung formuliert die Problematik etwas deutlicher, wie der folgende Artikel zeigt:
13 Mai 15
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Der Schweizer Geograph und Politikwissenschaftler Michael Hermann analysiert in nachfolgendem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung die Situation rings um «Volkes-Stimme» in der direkten Demokratie. Obwohl Schweizer Politiker intensiv am Projekt «Altersvorsorge 2020» schrauben, hat Hermann wenig Hoffnung auf einen finalen Erfolg. Es sei nicht absehbar, wie eine Reformvorlage für die Altersvorsorge unter heutigen Bedingungen eine Volksmehrheit gewinnen könne. Ein weiterer Text widmet sich den Parteieliten und einem Links-Rechts-Gegensatz hinsichtlich der Reform der Altersvorsorge.
Einen flott geschriebenen Artikel der Prevas AG, der Administrationsdienstleisterin für Pensionskassen, haben wir dank Twitter entdeckt. In ihm werden die Zusammenhänge zwischen Lebenserwartung, technischem Zins und Umwandlungssatz leicht verständlich erklärt. Viel Spass beim Lesen.

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