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17 Apr 15
mit-uns-fuer-un...
Mehr als schwierig wird es für die AHV, wenn die Zahl der Rentner schneller wächst als die Zahl der Beitragszahler. Auch die Arbeitslosigkeit, die rund 1 Prozent über der statistisch ausgewiesenen Erwerbslosigkeit liegen soll, trägt mit geringeren Beiträgen zu einem beginnenden und grösser werdenden Loch bei. Mit einer umfassenden Reform wll der Bundesrat die Altersvorsorge neu justieren und das Finanzpolster der AHV sichern. Überlegungen dazu aus den Zeitungen Bote der Urschweiz bzw. Neue Luzerner Zeitung:
17 Apr 15
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Ob man der Logik der UBS folgen will oder nicht. In einem Punkt hat sie Recht: wenn Einnahmen wegbrechen, müssen sie anderweitig kompensiert werden, um das System langfristig im Lot zu halten. Welche Anlagealternativen sieht die UBS also in einem Umfeld von tiefen respektive negativen Zinsen? Ein Bericht aus dem Wirtschaftsmagazin CASH:
Von Jahresbeginn bis Ende März hat sich das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen – Deckungsgrad genannt – um 1,5 Prozentpunkte auf 95,0 Prozent verschlechtert. Dies publizierte das Beratungsunternehmen TowersWatson in der Studie «Swiss Pension Finance Watch», berichtet die Neue Zürcher Zeitung:
13 Apr 15
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Viel Geld wird bei den Pensionskassen und Lebensversicherern alljährlich umverteilt – aus den Beiträgen der jüngeren Generationen hin zu den älteren Pensionierten. Aus dem überobligatorischen Teil, wo der Umwandlungssatz deutlich tiefer liegt, hin zum obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge. Obwohl, im Gegensatz zur AHV, wo nach dem Umlageverfahren angespart wird, die berufliche Vorsorge mit ihrem Kapitaldeckungsverfahren eigentlich keine Umverteilung kennt. Dem müsse das Reformpaket «Altersvorsorge 2020» Einhalt gebieten, meint die Neue Zürcher Zeitung:
Immer wieder gibt es grundlegende Kritik an der zweiten Säule, weil die Pensionskassen das Kapital ihrer Versicherten gewinnbringend anlegen – die Kritik lautet hier: «Kasinokapitalismus» – oder weil der Gewinn angeblich zu niedrig ist. Gemeinsam an der Kritik ist jeweils die Forderung, die AHV zu stärken oder gar die zweite Säule abzuschaffen. Warum das keine gute Idee wäre, beleuchtet ein Bericht von ECO, das Wirtschaftsmagazin im Schweizer Radio und Fernsehen, zusammen mit dem folgenden Artikel:
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert einen Zuschlag von 10 Prozent auf alle AHV-Altersrenten. Die Volksinitiative «AHVplus», unterstützt von SP und Grünen, würde aber gar nichts nützen oder sogar schaden, berichtet die Berner Zeitung über eine Botschaft des Bundesrats, welche die Rechnung aufmacht. Für den Grossteil der AHV-Rentner mit geringen Bezügen würde sich gar nichts ändern. Bereits besser gestellte Rentenbeziehende kämen in den Genuss eines 10-prozentigen Rentenzuschlags. Schlecht ginge es laut Bundesratsberechnung für einen kleineren Teil der Pensionierten aus: Sie fielen durch eine höhere AHV komplett aus dem System der Ergänzungsleistungen (EL). Der SGB erklärt sich als auch die Sachlage aus seiner Warte ... Mehr dazu in nachfolgendem Bericht:
Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) liess eine (nicht repräsentative) Studie erstellen, welche 27 ausgewählte Pensionskassen unter die Lupe nahm. Pensionskassen, die hauptsächlich den obligatorischen Bereich versichern, erleiden «Pensionierungsverluste», so das BSV, und seien mit unterdeckten Rentenverpflichtungen konfrontiert. Sogenannte «umhüllende» Pensionskassen aber seien weniger stark von dem Problem betroffen, da sie den die Probleme verursachenden hohen Mindestumwandlungssatz im Überobligatorium niedriger ansetzen könnten.
IWF versus Schweizer Politiker: Der Bund berichtet, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) zum Schluss kam, dass der Finanzplatz nicht hinreichend reguliert sei. Anders sehen das Exponenten von SVP, FDP und CVP. Sie finden, dass der Finanzplatz eher überreguliert sei. Kritisch beäugt der IWF auch den stark angewachsenen Schweizer Hypothekarmarkt. Sie raten beispielsweise zu Verschuldungsbegrenzungen.

Auf «Vorsorgeforum - Portal zur 2. Säule» wird über verschiedene parlamentarische Vorstösse informiert (respektive sind sie dort verlinkt), die sich mit den von der Schweizerischen Nationalbank eingeführten Negativzinsen und den Folgen für die Pensionskassen befassen. Mehr dazu hier

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