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Medienmitteilung des ASIP von heute: Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP nimmt mit  Genugtuung zur Kenntnis, dass die Affäre rund um die BVK vollständig und sauber aufgearbeitet zu werden scheint. Aus den auf fehlgeleitetes Führungsverhalten zurückzuführenden Vorfällen rund um die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich wurden und werden die entsprechenden Lehren gezogen. Der ASIP setzt sich seit 2008 mit einer Charta für Transparenz und eine gute Führung von Pensionskassen ein, um solche Fälle zu verhindern.
Viel war in den letzten beiden Jahren die Rede von den Verwaltungskosten der beruflichen Vorsorge. Gerade im Zusammenhang mit den - aufgrund des Marktumfelds notwendigen - Senkungen von Mindestzins und Umwandlungssatz kam immer wieder die Forderung auf, die Kosten zu senken. Der Kassensturz berichtete letzte Woche, die Verwaltung koste 3.9 Milliarden Franken pro Jahr, eine vor einer Woche veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV und des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO kam auf nur rund 1,8 Milliarden Franken pro Jahr. Auf den ersten Blick ist das verwirrend. Wie sind die Unterschiede zu erklären? - Ganz einfach. Es handelt sich um verschiedene Arten von Kosten.
Im Oktober veröffentlichte der ASIP eine neue Charta und Fachrichtlinie und am 9. November die dazu gehörigen Umsetzungshilfen. Diese sollen dem jeweils obersten Organ der Pensionskasse (PK) helfen, seine Führungsaufgabe im Bereich der Loyalität und Integrität wahrzunehmen. Sie zeigen aufgrund der revidierten BVG- und BVV 2- Bestimmungen sowie der überarbeiteten Charta und Fachrichtlinie auf, wo Handlungsbedarf besteht. Unter www.asip.ch kann jeweils der aktuelle Stand der Umsetzungshilfen abgerufen werden.
Den Pensionskassen sind bedeutende Vermögenswerte anvertraut. Der Um gang mit diesem Kapital bedeutet für alle daran Beteiligten eine hohe Verantwortung. Die Pensionskassen-Verantwortlichen müssen sich auf Fragen der Governance fokussieren. Unter „Pension Fund Governance“ ist eine verantwortliche, transparente und auf das langfristige Vertrauen der Versicherten und aller weiteren involvierten Kreise ausgerichtete Führung und Kontrolle einer Pensionskasse (PK) zu verstehen.
BVG-Strukturreform: ASIP begrüsst Korrekturen, Versicherte vertrauen den Pensionskassen Zürich (ots) - Verordnungen zur Strukturreform: Der schweizerische Pensionskassenverband ASIP nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Bundesrat - wohl aufgrund der massiven Kritik im Vernehmlassungsverfahren - Korrekturen vorgenommen hat. Nach wie vor fehlt allerdings für einige Bestimmungen eine gesetzliche Grundlage, und es muss sich zeigen, ob die vorgesehenen Kontrollmassnahmen mehr als nur Beruhigungspillen sind. Ausgangspunkt für die ursprünglichen Vorschläge war ein vermuteter Vertrauensverlust der Bevölkerung in die zweite Säule. Eine am 6. Mai veröffentlichte, repräsentative Umfrage des ASIP zeigt jedoch, dass die Versicherten ihren Pensionskassen und der zweiten Säule vertrauen, und dass sie einen grossen Teil der kostensteigernden Verordnungsvorschläge zur Strukturreform ablehnen würden. Der ASIP nimmt die Wahl des Präsidenten für die neu zu bildende Oberaufsichts-Kommission zur Kenntnis. Er erwartet von dieser Kommission die Sicherstellung einer einheitlichen Aufsichtspraxis und eine Anhörung der interessierten Kreise bei der Ausarbeitung der für die Aufsichtstätigkeit notwendigen Standards.
«Die zweite Säule darf kein Bürokratie-Monster werden». So betitelte die NZZ einen Leitartikel über die aktuelle Reform der beruflichen Altersvorsorge. Obwohl wir vermutlich schon mehr über dieses Thema geschrieben haben, als es unsere Leser/innen interessieren dürfte, möchten wir ihnen diesen Artikel nicht vorenthalten. Nicht nur wegen des aussergewöhnlichen Vergleichs.                Tyrannosaurus Rex: Je grösser, desto schwerfälliger. (Bild: Imago)
Im Zusammenhang mit seiner jährlichen Mitgliederversammlung und im Rahmen einer Medienmitteilung hat der ASIP heute die Ergebnisse einer Umfrage bekanntgegeben, die belegt, dass das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die zweite Säule in den letzten Jahren nicht gesunken, sondern gestiegen ist. Brisant ist dieses Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Zusammenhang mit der zur Zeit laufenden Strukturreform der zweiten Säule, die sehr unter dem Einfluss der Abstimmung vom 7. März 2010 über die Senkung des Umwandlungssatzes steht.
Heute morgen findet in Fribourg die jährliche Mitgliederversammlung des Pensionskassenverbands ASIP statt, inklusive Gastreferat von Bundesrat Didier Burkhalter. Auf unserem Twitter-Kanal und auf Facebook werden wir ab ca. 11:30 Uhr live berichten. Bundesrat Burkhalter hat seit Veröffentlichung der heftig kritisierten Verordnungsvorschläge im Rahmen der BVG-Strukturreform immer wieder betont, das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die zweite Säule sei gesunken.
Die heutige Finanz und Wirtschaft beinhaltet eine sehr gute Zusammenfassung der verschiedenen Kritikpunkte an den Detailvorschlägen des BSV zur Strukturreform in der beruflichen Vorsorge. Demnach gab es mit fünfhundert Eingaben einen Eingaben-Rekord. Allgemein herrscht der Tenor, die Reglementierung sei zu detailliert, zu strikt, zu teuer und nicht immer gesetzeskonform.
In der NZZ-Online findet sich unter dem Titel «Wer weist das übereifrige BSV in die Schranken?» eine geharnischte Stellungnahme zu den aktuell sich in der Vernehmlassung befindenden Vorschläge des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) zur BVG-Strukturrreform. Kurz zusammengefasst fragt sich der Autor, wer unsere Pensionskassengelder vor dem BSV schützen soll. Beim Pensionskassenverband ASIP stellt sich diese Frage nicht.

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