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Laut einer vom Finanzdienstleister Moneypark in Auftrag gegebenen Umfrage, nutzt rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung die mit der Säule 3a oder 3b bestehenden Möglichkeiten der privaten Vorsorge nicht. Wie die Studie zeigte, ist neben Unwissenheit und mangelndem Interesse auch geringe Liquidität ein Grund dafür. Das ist insofern problematisch, als dass gerade die niedrigeren Einkommensschichten im Alter auf Gelder aus der privaten Vorsorge angewiesen sind.

Solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung des Schweizer Vorsorgesystems ist und dass das Reformpaket «Altersvorsorge 2020», welches die ersten beiden Säulen (staatliche AHV sowie berufliche und private Vorsorge) gemeinsam betrachtet und reformieren will, der richtige Ansatz ist.

Ein Artikel, der die Mechanismen, welche die berufliche Vorsorge beeinflussen, sehr übersichtlich erklärt, ist unlängst im Bote der Urschweiz und der Neuen Luzerner Zeitung erschienen. Im Artikel wird erläutert, wie sich die Niedrigstzinsen und die grundsätzlich erfreuliche Tatsache, dass die Menschen immer länger leben, auf die Finanzierungslage der Pensionskassen auswirken. Zudem wird aufgezeigt, wie die Pensionskassen ihre Umwandlungssätze anpassen, um auf diese neuen Gegebenheiten zu reagieren. Der Artikel zeichnet damit ein anschauliches Bild der aktuellen Finanzierungssituation der Pensionskassen. Er zeigt zudem auf, wie verschiedene Anspruchsgruppen auf die aktuelle Situation reagieren können. So wird den Jüngeren beispielsweise ans Herz gelegt, zusätzlich zu den obligatorischen Beiträgen Geld zu sparen. Dies ist über die freiwillige Vorsorge der Säule 3a oder über Pensionskassen-Einkäufe möglich.

Bei Arbeitnehmern, welche in mehreren kleineren Pensen Teilzeitarbeit entrichten, besteht die Gefahr von Vorsorgelücken. Viele Arbeitnehmer sind sich dieser Problematik nicht bewusst und reagieren deshalb zu spät auf allfällige Vorsorgelücken. Im folgenden Beitrag aus der Neuen Zürcher Zeitung werden deshalb Fallstricke thematisiert, die sich in diesem Zusammenhang ergeben können. Für Arbeitnehmer, welche in mehreren Teilzeitpensen arbeiten, lohnt sich die frühzeitige Beschäftigung mit dieser Thematik, damit allfälligen Vorsorgelücken vorgebeugt werden kann. Mögliche Lösungen können in der Wahl der Pensionskasse oder in der zusätzlichen Vorsorge über die Säule 3a liegen.

Neben der AHV und der 2. Säule ist die private Vorsorge, die 3. Säule, ein wichtiger Teil des gesamten Altersvorsorgesystems. Obwohl zurzeit auch für Säule 3a-Konten nur sehr niedrige Zinsen in Aussicht stehen, bleibt das individuelle Sparen für die Altersvorsorge attraktiv. Denn ein 3a-Konto bringt einige Steuervorteile mit sich. Dieser Ratgeberartikel zeigt, welches diese Steuervorteile sind und wie sie möglichst gewinnbringend ausgereizt werden können. cash Online; 10.03.2016; Von Pascal Züger; Trotz aktuell tiefer Zinsen bleiben 3a-Konten attraktiv.
Wie kürzlich in der Basler Zeitung berichtet wurde, spart erstmals mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der privaten Altersvorsorge der Säule 3a. Basler Zeitung; 24.10.2015 Seite 34; Wirtschaft Hälfte der Bevölkerung spart Basel. Erstmals spart in diesem Jahr mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51 Prozent) in der privaten Altersvorsorge der Säule 3a. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als vor drei Jahren, wie aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Demoscope hervorgeht.
3 Sep 15
mit-uns-fuer-un...
Das bewährte Schweizer Vorsorgesystem könnte instabil werden. Die Demographie und extrem tiefe Zinsen - bis hin zu negativen - bringen Druck. Wer fürs Alter sicher gehen will und den existierenden Lebensstandard beibehalten will, sollte extra Guthaben anlegen, zeigt die NZZ am Sonntag auf. Der Beitrag erläutert, an was die Altersvorsorge von Schweizerinnen und Schweizern krankt und wie man sich persönlich vorbereitet. Klassisch heisst das: Sparen, sparen, sparen ...
26 Mai 15
mit-uns-fuer-un...
Vor der Abstimmung über die Erbschaftssteuer: Ein Zürcher Finanzplaner blickt skeptisch voraus auf weitere allfällige Volksinitiativen und die Abstimmungen dazu. Gerade, wenn es denn um Reformen im Vorsorgesystem geht – Stichwort «Altersvorsorge 2020». Zwar will der Bundesrat auch künftig am geschätzten und vorbildlichen Drei-Säulen-Modell festhalten. Doch dem Schweizer Vorsorgekonzept stehen in den nächsten Jahren grössere Veränderungen bevor, denn es besteht ein gewisser Reformstau. Ein Bericht aus der Handelszeitung zu notwendigen Änderungen bei AHV und Zweiter Säule:
Unter dem Titel "Betrug bei der zweiten Säule“ beschreibt Beat Gygi in "Die Weltwoche“ am 30.04.2015 die Probleme, denen sich die zweite Säule stellen muss und erläutert in eindrücklichen Worten, wie das System der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem demografie-geplagten Umlageverfahren mutiert, als das es gar nie gedacht war. Anmerkung der Redaktion: Für das Umlageverfahren gibt es die AHV und nur wenn man dieses und das Kollektivsparen aus der 2. Säule schön sauber voneinander trennt, ergibt sich die Stabilität zweier – bzw. genau genommen dreier – Säulen, relativ zu nur einer. Man kennt das aus der Statik. „Verwebt“ man zwei Säulen eines Dreisäulen-Systems, verhalten sich die Säulen als wären es nur zwei – und kippen um… Hier der Artikel in voller Länge:
Der Bundesrat diskutierte laut der «Handelszeitung» auf Initiative von Eveline Widmer-Schlumpf und Johann Schneider-Ammann über «allfällige Erwägungen» zur Wiedereinführung eines neuen Mindestkurs des Franken. Das von den beiden vorgelegte Aussprachepapier zum starken Franken wurde vom Gesamtbundesrat nicht gutgeheissen, schreibt das Blatt. In einem Artikel des «Tages-Anzeigers» wird ausserdem über den steigenden politischen Druck auf die Schweizerische Nationalbank berichtet, den Sozialversicherungen zinslose Girokonten bereitzustellen, also auf die Negativzinsen zu verzichten.
Die zahlreichen Aspekte der Vorsorge für den Ruhestand begleiten Menschen das halbe Leben. Eine vernünftige, Jahrzehnte vorausschauende Planung kann bei der Altersvorsorge enorm helfen. Die Checkliste der Neuen Zürcher Zeitung zeigt Ihnen, auf welche Aspekte man unbedingt achten sollte.

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