Sie sind hier

Blog

In der Diskussion um die Reform der Altersvorsorge ist das Renteneintrittsalter ein zentrales Thema. Dieser Zeitungsartikel zeigt gut auf, welches die verschiedenen Postionen, Bedingungen und Probleme im Hinblick darauf sind. Das Verhältnis von arbeitender Bevölkerung zu Pensionierten nimmt ab, gleichzeitig gibt es aber zunehmends mehr motivierte Senioren, die über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus arbeiten möchten. Entsprechend ist Bundesrat Berset’s Vorschlag einer flexiblen Rente – sowohl für die AHV als auch für die Pensionskasse – eine sinnvolle Sache.

Gegenwärtig findet in der zweiten Säule eine starke Umverteilung von Jung zu Alt statt, die so nicht vorgesehen war. Gemäss dem Pensionskassen-Experten Olivier Deprez kostet ein 65-jähriger Mann, der dieses Jahr mit einem Umwandlungssatz von 6,8% pensioniert wird und die maximale BVG-Rente erhält, die Beitragszahler seiner Kasse 125 000 Fr. Er hat nämlich nur 320 000 Fr. einbezahlt, erhält im Verlauf seines restlichen Lebens aber voraussichtlich 445 000 Fr. in Form von Renten zurück.
An einer Podiumsdiskussion am WEF wurden die Folgen der gestiegenen Lebenserwartung im Hinblick auf das Berufsleben diskutiert. Im Fokus stand dabei eine Studie zum «100 Jahre langen Leben» mit einleuchtenden Thesen. Dass die Renten- und Pensionssysteme heute in den meisten Ländern «unter Wasser» ständen oder, dass das «Drei-Phasen-Leben», bestehend aus Ausbildung, Arbeitsleben und Rente, nicht mehr in Stein gemeisselt sei, sind zwei zentrale Aussagen der Studie.
Das Forschungsinstitut gfs.bern hat zum zweiten Mal eine Umfrage zur Akzeptanz der Reform «Altersvorsorge 2020» durchgeführt. Es stimmt optimistisch, dass rund 57 Prozent der Bevölkerung die Vorlage befürworten - also den dringenden Reformbedarf unseres Rentensystems erkennen. Der ständerätliche Beschluss einer AHV-Erhöhung um 70 Franken wurde von 70 Prozent der Befragten als positiv bewertet. Das zeigt, wie wichtig solche Kompromisse sind, um die Akzeptanz der Reform auf Ebene des Stimmbürgers zu erhöhen.
Lange Zeit galt das Tripel Ausbildung, Beruf und Ruhestand als ein in Stein gemeisseltes Gesetz des Arbeits- und Erwachsenenlebens. Eine von Swiss Life in Auftrag gegebene Studie, welche 1000 Personen zwischen 20 und 80 zu ihren Vorstellungen vom Leben im Alter befragt hat, zeigt ein neues Bild. Die Biografien der Zukunft folgen keinen vorgespurten Pfaden mehr, es werden länger und öfter wegweisende Entscheidungen gefällt und der Anspruch an Selbstverantwortung steigt.
24 Sep 15
mit-uns-fuer-un...
Was sind die Konsequenzen für die Altervorsorge, wenn Arbeitnehmende als Ältere «kürzer treten» wollen? Dies – und auch einige damit zusammenhängende Spezialfälle – erörtert ein Ratgebertext der Berner Zeitung:
Eine Frage im Ratgeber der Neuen Luzerner Zeitung, welche eine Auswanderung betrifft, die vor dem Eintritt ins reguläre Rentenalter stattfinden soll. Was muss der Emigrant bei AHV und Pensionskasse sowie der Krankenkasse beachten?
18 Sep 15
mit-uns-fuer-un...
In einem Ratgeber-Text der Saldo wird geklärt, wie es nach einer Trennung von Ehepartnern um die Pensionskassengelder steht. Kann sich ein Ehepartner ohne Erlaubnis der Gattin oder des Gatten von der Pensionskasse heimlich das Guthaben bar auszahlen lassen ?
Der Tages-Anzeiger hat am Montag eine sehr gute Zusammenfassung kompliziert, worum es bei der Form der Altersvorsorge unter dem Namen „Altersvorsorge 2020“ geht. Diese wollen wir unseren Leserinnen und Leser nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass alle politischen Akteure Kompromisse eingehen müssen, damit es überhaupt eine Reform geben kann. Weil diese aber unbedingt notwendig und dringend ist, fordert der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP von allen Akteuren, über ihren Schatten zu springen, auf Maximalforderungen zu verzichten und konstruktiv an Lösungen bzw. Kompromissen zu arbeiten. Lesen Sie selbst:

Seiten