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Nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» werden die ersten Grundzüge einer neuen Reform erkenntlich. Wie bereits bei vergangenen gescheiterten Reformversuchen, z.B. der 11. AHV-Revision im Mai 2004 und der Senkung des Umwandlungssatzes im BVG im März 2010, sollen nun AHV und BVG getrennt reformiert werden. Wie der folgende Artikel zeigt, gibt es sowohl in der 1. als auch der 2. Säule Reformbedarf – wobei der Handlungsdruck in der 2. Säule vom Rentenexperten Martin Eling jedoch grösser eingeschätzt wird.

Folgender informativer Artikel ist kürzlich in der Finanz und Wirtschaft erschienen. Darin ist zu lesen, wovon die schlussendliche Rentenhöhe eigentlich abhängt. Fazit: Nicht nur der Umwandlungssatz bestimmt, wie gross die Rente dereinst wird.

ASIP-Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2017: Altersvorsorge 2020. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat seine Mitglieder zur Reform der Altersvorsorge befragt. Dabei wurde die Haltung des Vorstands von über 80% der antwortenden Mitglieder unterstützt. Bezüglich Gesamtbeurteilung der Vorlage bewegen sich die Meinungen zwar innerhalb einer bestimmten Bandbreite: Mehrheitlich wird – teilweise mit Vorbehalten – zugestimmt; eine Minderheit lehnt, unter Betonung der zusätzlichen monatlichen CHF 70 für Neurentner und der umsetzungstechnischen Nachteile für die berufliche Vorsorge, die Vorlage aber ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sagt der ASIP nach Abwägen der Vor- und Nachteile Ja zum beschlossenen Kompromiss.

Die Senkung des Mindestumwandlungssatzes von 6.8% auf 6% ist mitunter eines der zentralen Reformelemente im letzten Freitag vom Parlament verabschiedeten Reformpaket «Altersvorsorge 2020». Im folgenden Artikel lesen Sie die Antworten zu 5 wichtigen Fragen rund um dieses Thema. Nächste Woche erfahren Sie mehr zu der Zukunft der Renten und zum Deckungsgrad der Pensionskassen.

Medienmitteilung des des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 16. März 2017

Zürich. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP beurteilt die Annahme der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ als Chance, um die Altersvorsorge als Ganzes und insbesondere die berufliche Vorsorge zu sichern. Mit den Beschlüssen des Parlaments wird den ökonomischen und demografischen Herausforderungen Rechnung getragen. Die Stellschrauben im BVG werden neu so justiert, dass sie eher der wirtschaftlichen Realität entsprechen. Nach dem Ja des Parlamentes gilt es nun, den Versicherten und der Bevölkerung die Vorteile der Vorlage sachlich und verständlich zu erklären. Wir werden mit den Mitgliedern diskutieren, wie wir uns in der kommenden Abstimmungskampagne positionieren wollen.

In einem Interview vom 03.03.2017 im Tages Anzeiger kritisiert Werner C. Hug die Pensionskassen und wirft ihnen vor, kurzsichtig zu handeln und es mit den Senkungen des Umwandlungssatzes unter 5 Prozent zu übertreiben.
Dazu ist Folgendes zu entgegnen: Die Führungsverantwortlichen von Pensionskassen kommen nicht umhin, sich an den Realitäten der weiterhin steigenden Lebenserwartung und des Tiefzinsumfeldes zu orientieren und entsprechende Massnahmen zu treffen. Es geht um die langfristige Sicherstellung der finanziellen Stabilität der Pensionskasse. Alles andere ist fahrlässig.

Die Steuersaison ist wieder da. Die Bilanz gibt Tipps, wie man sein steuerbares Einkommen reduzieren kann. Dazu gibt es auch im Rahmen des Pensionskassenguthabens zwei Möglichkeiten – wir zeigen Ihnen die Hintergründe dazu und was Sie beachten sollten.

 

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