Sie sind hier

Blog

Diese beiden Artikel zeigen auf, wieviel Rendite die Versicherer und Pensionskassen erreichen müssen, um den vom Bundesrat festgelegten Mindestzins vollständig finanzieren zu können. Ausserdem wird das Anlageresultat der Pensionskassen im Jahr 2015 besprochen und auf deren finanzielle Perspektiven fürs kommende Jahr hingewiesen. Finanz und Wirtschaft; 04.11.2015 Seite 18 Unternehmen Pensionskassen und Lebensversicherer müssen nächstes Jahr die Pensionsgelder noch zu mindestens 1,25% verzinsen.
Das tiefe Zinsniveau und sinkende Erträge des Alterskapitals in der zweiten Säule zwingen Pensionskassen, nach alternativen, ertragreicheren Anlagemöglichkeiten Ausschau zu halten. So eine Alternative könnte der von der Zürcher Finanzgesellschaft Aravis geplante Schweizer Risikokapitalfonds für Pensionskassen sein. Dessen Ziel besteht darin, mittelfristig etwa 300 - 500 Mio. Fr. in innovative Jungunternehmen zu stecken und eine durchschnittliche Rendite von 8% pro Jahr zu erwirtschaften.
Das anhaltende Niedrigzins-Umfeld am Kapitalmarkt schafft für die Pensionskassen und Versicherer immer schwierigere Bedingungen, um ihre Sollrenditen zu erwirtschaften. Durch die von der Nationalbank (SNB) auferlegte Verpflichtung zur Zahlung von Negativzinsen auf Kontoguthaben wird der Druck weiter erhöht. Dieser Artikel der «Schweiz am Sonntag» erklärt, wie Pensionskassen und Versicherer gezwungen sind, Lösungen gegen den Anlagenotstand zu finden und weshalb es sinnvoll wäre, die Vorsorgeeinrichtungen vom Negativzins zu befreien.
Es wird langsam eng für die Anlagen der Pensionskassen. Die rund 2000 betrieblichen Pensionskassen und unabhängigen KMU-Sammelkassen müssen Anlageideen entwickeln. Denn es wird immer teurer für die Vorsorgeinstitutionen, Gelder auf Konti zu legen. Die Banken verschärften bereits wieder den Negativzins auf Kontoguthaben. Mehr dazu in der Zeitschrift Finanz und Wirtschaft:
15 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
Die wenig regulierten Hedge-Funds boomen und fahren Gelder ein wie noch nie. Auch die Vermögen der Dach-Hedge-Funds haben global gesehen sehr viel Gewinn erwirtschaftet. Das Niedrigzinsumfeld und die Suche nach Rendite treiben die Anleger in diese Investments, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Nur bei den Anlagen von Pensionskassen in Hedge-Funds gibt es unterdessen einen rückläufigen Trend.
3 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
In der vergangenen Sommersession beschäftigte sich der Ständerat im Rahmen diverser Motionen, Interpellationen und Postulate mit den Folgen der von der SNB verhängten Negativzinsen auf die Pensionskassen. Dazu einige Zitate aus der Debatte – veröffentlicht auf der Fachwissen-Plattform «Vorsorgeforum»: Kuprecht (SVP): Der Bundesrat ist offensichtlich zur selben Ansicht gekommen, wie ich in meiner Motion argumentiert habe. Er schreibt: "Die Vorsorgeeinrichtungen leiden ... unter diesen tiefen Zinsen und Renditen.
Ein FDP-Gemeinderat der Stadt Zug provoziert mit der vagen Hypothese, dass Nationalrat und Pensionskassenverwaltungen die beruflichen Vorsorgekassen um die Ecke bringen wollen. Wie er zu diesem Gefühl kommt, beschreibt er in der Neue Luzerner Zeitung:
Probleme für Realwirtschaft und Pensionskassen sieht die Basellandschaftliche Zeitung dräuen, wegen ungenügender zukunftsgerichteter Anlagen in der Beruflichen Vorsorge und zu wenig Investitionen in die arbeitsplatzschaffende Wirtschaft. Eine ungenügende Zahl von Arbeitsplätzen für die kommenden Generationen paart sich mit einer wachsenden Anzahl von Rentnern. Eine Investition in die Zukunft für die nächste Generation sei geboten, finden auch Politiker. Die Pensionskassen sollen in die Lage versetzt werden, künftig in langfristige und zukunftsgerichtete Anlagen zu investieren. Dafür will ein CVP-Ständerat einen «Zukunftsfonds Schweiz» gründen in den alle Pensionskassen 1 Prozent der jährlich zufliessenden Ersparnisse in den hoch spezialisierten Dachfonds einzahlen. Hier die gesamte Nachricht:
An der diesjährigen Swiss Pensions Conference der CFA Society Switzerland in Rüschlikon wurde Kritik an den Beratungsfirmen im Vorsorge-Umfeld laut. Ein Redner zeigte anhand einer Untersuchung, dass es den Beratern nicht gelang, mit ihren Empfehlungen einen Mehrwert für die Pensionskassen zu schaffen. Im Gegenteil: Solche Berater kosten den bei Pensionskassen Versicherten sogar noch einiges an Geld. Ein Bericht aus der Neuen Zürcher Zeitung: Neue Zürcher Zeitung; NZZ Online; 09.06.2015 Ausgaben-Nr.
5 Jun 15
mit-uns-fuer-un...
Im Februar hat der Bundesrat die Botschaft zur Anpassung des Freizügigkeitsgesetzes ans Parlament überwiesen. Versicherte in der 2. Säule, welche für den überobligatorischen Teil ihres Vorsorgekapitals die Anlagestrategie selber wählen können, sollen künftig, so hat es der BR geplant, in jedem Fall den effektiven Wert des Vorsorgeguthabens erhalten. Durch den Entscheid des Bundesrates werden der obligatorische und überobligatorische Vorsorgeteil klar voneinander getrennt und die damit verbundenen Vermögen sichergestellt. Somit kann heute das Vorsorgeguthaben als Bestandteil des Gesamtvermögens betrachtet, und es kann das Vorsorgeguthaben in die persönliche und langfristige Finanzplanung integriert werden. So sollen auch Unternehmer und Selbstständige ihre Vorsorge individuell und gemäss ihren eigenen Wertvorstellungen gestalten können, schreibt die Handelszeitung:

Seiten