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Medienmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 10. Januar 2017

Bern. Am Dienstagnachmittag hielt der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP seine traditionelle Jahresstart-Veranstaltung ab, die thematisch ganz im Zeichen der Reform „Altersvorsorge 2020“ stand. Im Hinblick auf die bevorstehende Differenzbereinigung des Geschäfts, appellierte er an die Kompromissbereitschaft der Politik.

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen – Zeit also, einen ersten Blick ins neue Jahr zu werfen. Die aktuelle Fachmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverband ASIP gibt einen Überblick über die Eckwerte der beruflichen Vorsorge, die ab dem 1. Januar 2017 gelten. Im Vergleich zu 2016 verändern sich zwei Werte: Die Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur des Sicherheitsfonds steigen von 0.08% auf 0.1% Der BVG-Mindestzinssatz beträgt 1% (bisher 1.25%) Die vollständige Fachmitteilung finden Sie unten.
In einem NZZ-Interview gibt ASIP-Direktor Hanspeter Konrad zu verstehen, wie stark die Vorsorgeeinrichtungen unter den von der Nationalbank verhängten Negativzinsen leiden. Auch in den kommenden Jahren werde es für die Pensionskassen nicht einfach, genügend Kapital zu erwirtschaften. Um Unterdeckungen zu vermeiden ist es deshalb wichtig, dass sich der festgelegte Mindestzins an einer langjährigen Durchschnittsrendite orientiert und in guten Jahren nicht sofort angehoben wird.

Medienmitteilung 25. November 2015

Der ASIP begrüsst die Absicht des Bundesrates, den Finanzhaushalt der Ergänzungsleistungen (EL) in den Griff zu bekommen. Ergänzend zu grundsätzlichen Anpassungen im Recht der EL, schlägt der Bundesrat aber unter anderem auch vor, die Kapitalbezüge – mit Ausnahme des Bezuges für den Erwerb von Wohneigentum – im BVG zu untersagen. Der ASIP wird die Unterlagen im Detail prüfen, die Vor- und Nachteile der Vorschläge abwägen sowie die Auswirkungen umfassend analysieren.

Im Dezember vergangenen Jahres hat die Nationalbank mit dem Einführen von Negativzinsen unkonventionelle Wege beschritten. Wie im vorliegenden Artikel vom Vorsorgeforum beschrieben wird, hatte der ASIP damals versucht, die Pensionskassen davon auszunehmen. Ebenso wenig wie es im Sinne der Nationalbank war, Kleinsparer mit den Negativzinsen zu belasten, wollte der ASIP, dass Nachteile für die Versicherten entstanden.
In der aktuellen Fachmitteilung Nr. 102 erläutern Hanspeter Konrad und Dr. Michael Lauener von der Verbandsleitung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP, die diversen Pflichten von Stiftungsräten (wie Sorgfalt, Überwachung, sorgfältige Führung etc.) bei der Vermögensbewirtschaftung, wie sie das Bundesgericht in mehreren Entscheiden zur Verantwortlichkeit der Organe einer Vorsorgeeinrichtung (VE) definiert hat.
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP engagiert sich schon seit Wochen im Sinne der versicherten gegen Negativzinsen für Pensionskassen. Warum, das legt Direktor Hanspeter Konrad im folgenden Interview dar, das gestern in der SonntagsZeitung erschienen ist. Unterstützung im Kampf gegen Negativzinsen hat der ASIP heute von der Bankiervereinigung bekommen (siehe Artikel ganz unten.) Ein weiteres Thema ist der wahre Rentenklau, der dadurch entsteht, dass die Höhe des gesetzlichen Mindest-Umwandlungssatz dazu führt, dass jeder Beitragszahler jeden Neurentner mit ca.
Nachdem die Schweizerische Nationalbank die Einführung von Negativzinsen bekanntgegeben hatte und erst recht, nachdem bekanntgeworden war, dass Publica, die Pensionskasse des Bundes, davon ausgenommen war, wandte sich der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP an die Nationalbank und beantragte, den schweizerischen Pensionskassen die Möglichkeit einzuräumen, ein Girokonto bei der SNB eröffnen zu können, das mindestens zu 0% verzinst wird. Doch SNB-Chef Jordan wollte nichts davon wissen.
Soeben hat der Bundesrat seine Botschaft zur «Altersvorsorge 2020» bekanntgegeben. Es ist absehbar, dass mindestens die bürgerlichen Parteien, wie angekündigt, das Reformpaket zurück an den Absender schicken wollen. Obwohl bei dieser Reform niemand weniger Rente bekommen würde. Stattdessen würde die Altersvorsorge einfach auf ausgewogene Art und Weise langfristig abgesichert. Bei einer Rückweisung gingen wertvolle Jahre verloren, die nachher zu ergreifenden Massnahmen wären nur umso härter, aber nicht besser.
Gestern nahmen wir an einer Veranstaltung des ASIP mit Bundesrat Berset teil und twitterten live. Eigentlich war ein Blogbeitrag über die Veranstaltung geplant, doch verschiedene Zeitungen haben eine sehr gute Zusammenfassung publiziert. Der Einfachheit halber zitieren wir diese Artikel unten. Nur eines wäre noch hinzuzufügen: die Reform darf wirklich nicht scheitern, denn wenn wir noch einmal zehn Jahre warten müssen, werden die Probleme in der Zwischenzeit derart gigantisch, dass man sich gar nicht ausmalen kann, wie sie unter Beibehalt der sozialen Sicherheit noch gelöst werden können. Wir werden immer älter und es werden immer weniger Arbeitnehmer, die immer mehr Rentner finanzieren müssen. Das dürfen wir nicht ignorieren. An das Parlament geht der Appell, die Arbeit nicht zu verweigern, sondern die Reform verantwortungsbewusst anzupacken. Wahljahr hon oder her… Und hier der Artikel, wie er in diversen Zeitungen stand:

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