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30 Sep 15
mit-uns-fuer-un...
Der Mensch ist nicht dazu geboren, freiwillig auf eine Lohnerhöhung zu verzichten. Eine Klarstellung zum Thema Koordinationsabzug in der zweiten Säule. Was passiert, wenn der Koordinationsabzug gesenkt wird? Manche glauben, sie hätten dann einfach weniger auf dem Konto. Das stimmt zwar zunächst, aber die Rechnung kommt am Ende gut raus, wegen der gleichzeitig vorzunehmenden Anhebung der Arbeitgeberbeiträge, erklärt der Autor der Berner Zeitung:
19 Jun 15
mit-uns-fuer-un...
Retrozessionen, die Banken beim Verkauf von Finanzprodukten einbehalten haben, wurden in den vergangenen Jahren von vielen Kunden zurückgefordert. Die Herausgabe dieser versteckten Provisionen – es soll insgesamt um dreistellige Millionenbeträge gehen - wird auch von institutionellen Bankkunden, etwa Pensionskassen gefordert. Mehrere Klagen seien bei Schweizer Gerichten hängig, sagen Experten und viele Fälle seien bereits aussergerichtlich erledigt worden. Über die Summen, die dabei schon gezahlt wurden, ist nichts bekannt. Folgend der Bericht der Neuen Zürcher Zeitung:
Unter dem Titel «So zocken Pensionskassen ab» kritisiert der Sonntagsblick heute die Kosten für die Verwaltung der Pensionskassengelder. Schon der Titel ergibt einen völlig falschen Eindruck. Abzocken kann nur jemand, der einen Profit davon hat. Pensionskassen hingegen machen keinen Profit, denn alles Geld, das sie verdienen, gehört den Versicherten. Worum geht es also wirklich?   Es gibt zwei Arten von Verwaltungskosten: Die effektiven internen Ausgaben des Pensionskassen-Betriebs, also Löhne, Büromieten usw.
In seiner Ausgabe vom 22.10.2014 verbreitet das Magazin Saldo einmal wieder – und wider besseres Wissen – Fehklinformationen, um die Bevölkerung gegen die Pensionskassen aufzubringen. Man weiss dort, dass man mit Skandalisieren die Auflage in die Höhe treibt. Nur leider passiert dies in diesem Falle auf den Kosten von uns allen, egal, ob wir das Magazin lesen oder nicht. Denn Fehlinformation durch Medien, denen man vertraut, führen in politischen Prozessen wie Volksabstimmungen zu Entscheidungen mit Konsequenzen, die eigentlich niemand wollte.
In einem internationalen Vergleich schneidet das Schweizer Vorsorgesystem gut ab. Bewertet wurden die Vorsorgesysteme von 25 Ländern, darunter kam die Schweiz auf Rang 5, doch stieg die Schweiz gegenüber 2013 um einen Platz ab. Unter dem Titel "Schaulaufen für die Altersvorsorgesysteme“ hat die Neue Zürcher Zeitung am Mittwoch (14.10.) die Erfolgsmeldung im Titel nicht nur einfach wiedergegeben – wie viele andere Zeitungen – sondern sie auch gleich noch einer kritischen Analyse unterzogen:
Unter dem Titel „Beliebte BVG-Vollversicherung“ berichtete die NZZ kürzlich darüber, dass die Finma das von den Lebensversicherern angebotene BVG-Geschäft unter die Lupe genommen und für gut befunden hat. Man mag unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob Versicherungen am Rentenkapital verdienen dürfen. Tatsache ist, dass das Modell der Lebensversicherer, das sich deutlich vom Modell der autonomen (nicht profitorientierten) Pensionskassen unterscheidet, besonders bei KMU sehr beliebt ist.
Ergänzendes zum vorherigen Post über entgangene Vergütungen, ebenfalls aus dem Tages-Anzeiger  Tages-Anzeiger; 30.01.2014; Seite 1 Verschiedene Pensionskassen laufen bei den Banken mit der Rückforderung von Retrozessionen - Vertriebsentschädigungen und ähnliche Vergütungen - auf. Trotz Bundesgerichtsurteil täten sich Banken und Vermögensverwalter mit dem Thema schwer, sagt etwa Thomas Schönbächler, Chef der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich.
Über viel entgangenes Geld für die Pensionskassen aufgrund nicht weitergeleiteter Vertriebsvergütungen für Anlageprodukte berichten «Tages-Anzeiger» beziehungsweise die «Neue Luzerner Zeitung».  
Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV hat letzte Woche die in Art. 40 BVV 2 enthaltenen Bestimmungen zur Unabhängigkeit des Experten für berufliche Vorsorge konkretisiert.  Es gilt der Grundsatz Der Experte für berufliche Vorsorge muss unabhängig sein und sein Prüfungsurteil und seine Empfeh- lungen müssen objektiv gebildet worden sein. Die Unabhängigkeit darf weder tatsächlich noch dem Anschein nach beeinträchtigt sein (Art. 40 Abs. 1 BVV 2).

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