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In der aktuellen Fachmitteilung Nr. 102 erläutern Hanspeter Konrad und Dr. Michael Lauener von der Verbandsleitung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP, die diversen Pflichten von Stiftungsräten (wie Sorgfalt, Überwachung, sorgfältige Führung etc.) bei der Vermögensbewirtschaftung, wie sie das Bundesgericht in mehreren Entscheiden zur Verantwortlichkeit der Organe einer Vorsorgeeinrichtung (VE) definiert hat.
30 Apr 14
Ein hilfreiches Instrument um mit den vielen gesetzlichen Regelungen der 2. Säule schneller zurechtzukommen: die BVG-App der PREVAS AG. Für iPhone und iPad als auch für Android-Systeme steht die Anwendung für Mobile-Computing zur Verfügung. Die PREVAS AG ist Dienstleister für Vorsorgeeinrichtungen und die an die PREVAS Sammelstiftung angeschlossenen Vorsorgekassen – rund 100 Einrichtungen mit einem Versichertenbestand von knapp 20'000 Destinatären.
Ergänzendes zum vorherigen Post über entgangene Vergütungen, ebenfalls aus dem Tages-Anzeiger  Tages-Anzeiger; 30.01.2014; Seite 1 Verschiedene Pensionskassen laufen bei den Banken mit der Rückforderung von Retrozessionen - Vertriebsentschädigungen und ähnliche Vergütungen - auf. Trotz Bundesgerichtsurteil täten sich Banken und Vermögensverwalter mit dem Thema schwer, sagt etwa Thomas Schönbächler, Chef der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich.
Es war ein folgenschweres Urteil des Bundesgerichts: Schweizer Banken müssen einen Teil der versteckten Zahlungen, die sie für den Vertrieb von Anlagefonds erhalten, an die Kunden weiterreichen. Ein Jahr danach zeigt sich: Viele Kunden, die auf ihr Recht pochen, stossen bei den Banken auf Widerstand. «ECO» hat letzten Montag über einen Kampf zwischen Ungleichen berichtet, bei dem es um Milliarden geht. Zum Schluss informierte Moderator Reto Lipp seine Zuschauer noch, dass auch der Pensionskassenverband ASIP etwas gegen Retrozessionen unternimmt.
Eine interessante Geschichte aus dem K-Tipp vom 13.02.2013: Ein Mann bezog von seiner Pensionskasse 130 000 Franken für den Kauf einer Eigentumswohnung. Die Kasse überwies das Geld direkt dem Verkäufer der Eigentumswohnung (was erlaubt ist). Zu diesem Zeitpunkt lag ein Kaufvertrag vor, aber noch kein Eintrag im Grundbuch. Später kam der Kauf doch nicht zustande, der Verkäufer ging Pleite – und die 130 000 Franken sind verloren. Der Pensionskasse ist kein Vorwurf zu machen, sagt das Bundesgericht. Tipp: Lassen Sie Pensionskassengeld erst überweisen, wenn die Eigentumsübertragung erledigt ist.
Quelle: Schweizer Pensions- und Investmentnachrichten Das war definitiv schlechtes Timing: Der Versicherte brachte seine Freizügigkeitsleistung in die Pensionskasse seines neuen Arbeitgebers ein. Doch bereits fünf Monate später musste er wieder austreten, weil das Unternehmen restrukturiert wurde und es zur Teilliquidation der Vorsorgeeinrichtung kam. 
Aus dem Tages-Anzeiger vom 22.10.2012: Alle Versicherten müssen sich gleichermassen am Defizit einer Kasse beteiligen, wenn es zur Teilliquidation kommt. Das gelte auch für jene, die der Pensionskasse erst kurz zuvor beigetreten seien, sagt das Bundesgericht. Von Andrea Fischer

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