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Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu) wies auf den Einfluss von Investitionen auf das Klima hin. Nach der Veröffentlichung der Studie reagierten erste Pensionskassen im Hinblick auf die Zusammenstellung ihrer Portfolios. So prüfte etwa die Publica Schritte in Richtung einer klimaverträglicheren Anlagepolitik. Nach der Analyse möglicher Auswirkungen auf ihre Investitionspolitik, entschied die Pensionskasse des Bundes, sich als erste Schweizer Pensionskasse aus der Kohle zurückzuziehen.

In einer Studie des Bundesamts für Umwelt wird Pensionskassen empfohlen, den Umstieg auf klimafreundliche Anlagen zu prüfen. Zukünftig anfallende CO2-Abgaben könnten einen negativen Einfluss auf die Pensionskassenrenten haben. Titel von Erdöl- und Erdgasfirmen müssten also verkauft werden, um anschliessend neue Investitionen in nachhaltige Anlagen zu tätigen. Solche Entscheidungen sind für die Pensionskassen nicht einfach.
Hunderttausende Arbeitnehmende gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Die nachfolgenden Generationen haben geringere Jahrgangsstärken und können den Bedarf der Schweizer Wirtschaft nicht decken. «Längere Lebensarbeitszeit» solll das Motto deswegen heissen, gestützt von entsprechenden Massnahmen. Doch Arbeitnehmer fragen schon heute ungerne nach Teilzeitarbeit, da sie generelle Angst um ihren Job haben. Ein Bericht der NZZ am Sonntag:
Arbeitsende mit 65? Nicht zwingend ist das künftig so beim Medizinalprodukte-Hersteller B. Braun Medical. Mit dem Arbeitsmodell «Perspektiven 50plus» möchte die Unternehmensleitung Fachkräfte über ihr Pensionsalter hinaus behalten. Wie das vonstattengehen soll, erläutert ein Beitrag in der Neue Luzerner Zeitung: 
Ob Saisonkräfte im Tourismus oder Expats als Top-Manager multinationaler Unternehmen – es ist attraktiv, in der Schweiz zu arbeiten. Dafür sorgen viele Faktoren, vor allem aber die guten Löhne und die hervorragenden Sozialleistungen. Zu diesen zählt die berufliche Vorsorge, deren Attraktivität kürzlich von EY in einer Befragung getestet wurde:
  Wer sich Gedanken macht um ethische Anlagen bei den Pensionskassen, für denjenigen gibt es frohe Kunde: Die Pensionskasse des Kantons Solothurn (PKSO) steigt im Lauf des Jahres 2014 aus Anlagen in Agrar-Rohstoffe aus. Hier die komplette Meldung aus dem Oltner Tagblatt:
Nachhaltige Anlageprodukte und Dienstleistungen, die mehrheitlich unter dem Begriff Socially Responsible Investments oder auch Sustainable and Responsible Investments (SRI) zusammengefasst werden, verzeichnen ein überdurchschnittliches Marktwachstum. Rund um den Globus findet eine ständige Zunahme an unterschiedlichsten Marktteilnehmern mit einer Vielfalt von SRI-Produkten und Dienstleistungen statt. Die ASIP-Veranstaltung am 14. November 2013 soll einen ersten Einblick in die Welt der Nachhaltigen Geldanlagen gewähren und Chancen und Herausforderungen für Pensionskassen aufzeigen.
Donnerstag, 15. November 2012, ab 08.15 Uhr Au Premier, Bahnhofbuffet, Zürich  Nachhaltige Anlageprodukte und Dienstleistungen, die mehrheitlich unter dem Begriff Socially Responsible Investments oder auch Sustainable and Responsible Investments (SRI) zusammengefasst werden, verzeichnen ein überdurchschnittliches Marktwachstum. Rund um den Globus findet eine ständige Zunahme an unterschiedlichsten Marktteilnehmern mit einer Vielfalt von SRI-Produkten und Dienstleistungen statt. Die ASIP-Veranstaltung am 15.
Die SonntagsZeitung berichtete am 11.03.2012, Pensionskassen seien nicht verpflichtet, die Herkunft von Geldern zu prüfen, weshalb es problemlos möglich sei, Schwarzgeld oder Gelder, die aus einem Verbrechen herrühren, in die 2. Säule einzuzahlen. Als Schlupfloch diene der Pensionskasseneinkauf. Mit dem Hinweis, dass laut Bundesamt für Statistik allein 2010 über 4 Milliarden Franken als sogenannte Einmaleinlagen einbezahlt  wurden, wird der Anschein erweckt, es würden Riesensummen an Schwarzgeldern in die 2. Säule verschoben.
20 Minuten berichtete am 03.02.2012, die Pensionskassen wollten nach Ansicht der Anlagestiftung Ethos den Druck erhöhen auf Konzernleitungen erhöhen: Die Unzufriedenheit vieler Aktionäre mit den Konzernleitungen dürfte auch 2012 die Stimmung an den Generalversammlungen (GV) prägen. Die Anlagestiftung Ethos erwartet, dass die kritischen Stimmen gerade von Pensionskassen lauter werden. Die Stiftung geht davon aus, dass neben den Managersalären auch die Entlastung der Verwaltungsräte stärker umstritten sein werden.

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