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Eine Hypothekenaufnahme für den Eigenheimkauf bedingt fundierte Abklärungen der gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verhältnisse. Dabei spielen die Mittel, die aus der Pensionskasse oder der gebundenen 3. Säule eingesetzt werden können, eine wesentliche Rolle. Dieser Ratgeberartikel umreisst die wichtigsten Punkte, die es bei der Finanzplanung zu beachten gilt.

Pensionskassen investieren vermehrt in Hypothekargeschäfte und sehen darin eine Möglichkeit, bei verhältnismässig geringen Risiken und Verwaltungskosten weiterhin positive Renditen zu erwirtschaften. Dieses wiedererwachte Interesse an der Hypothekengewährung, so Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands ASIP, belege, dass die Pensionskassen im Umfeld niedriger Kapitalmarktrenditen alle Ausweichmöglichkeiten prüften. Finanz und Wirtschaft; 12.12.2015; Seite 16; Unternehmen; Thomas Hengartner Pensionskassen haben bereits für 15 Mrd. Fr. Hypothekarkredite gewährt.
8 Mai 15
mit-uns-fuer-un...
Einfamilienhäuser im Grünen können schnell an Wert verlieren, wenn am Markt ein allgemeiner Preiszerfall stattfindet, konstatiert die NZZ am Sonntag. Sie berichtet über eine Stichprobe des Beratungsdiensts Moneypark bei acht Banken und Versicherungen, hinsichtlich des Aspekts sinkender Immobilienpreise und dem Kleingeschriebenen (AGB), das sich in den Hypothekarverträgen auf Wertverminderungen bezieht.
Das Ertragspotenzial der Pensionsvermögen schwindet. Bald müssen Pensionskassen einen Zinsabzug für ihre Anlagen auf Bankkonten hinnehmen, Neuanlagen in Frankenobligationen bringen nur noch minimalen Ertrag und auf Neuemissionen der Eidgenossenschaft droht gar ein Minuszins. Die Abwertung von Euro und Dollar und der kürzliche Absturz der Schweizer Börse haben das Vermögen der Pensionskassen schätzungsweise 2 bis 4 Prozent reduziert. Den Einbruch gemildert haben die weitere Hausse der Obligationenkurse und der Aufwärtstrend der Auslandsaktien.
Der Trend ist deutlich: Immer mehr ältere Menschen wollen nur ins Heim, wenn es gar nicht mehr geht, zu Hause in der gewohnten Wohnumgebung, im eigenen Haus. Doch sollte die Wohnung beziehungsweise das Haus den vielen wichtigen Anforderungen ans Wohnen im Alter entsprechen. Damit das eigene Zuhause im Alter noch tragbar ist, muss man frühzeitig mit der Planung beginnen, empfiehlt der Beobachter in folgendem, ausführlichen Ratgeberartikel:
Ratschläge zum Kauf einer Immobilie, wenn dies mithilfe eines Vorbezugs von Pensionskassengeldern geschehen soll. Welche Risiken bestehen? Was ist zu  beachten, um diese möglichst zu eliminieren? Ist gar die Verpfändung eine Alternative zum Vorbezug beim Kauf einer Immobilie? Ein umfassender Ratgebertext aus der Neue Zürcher Zeitung:
Die Hypozinsen sind rekordtief, die Preise für Immobilien allerdings ebenfalls rekordverdächtig – am anderen Ende der Skala. Für viele ist es trotz der ambivalenten Vorbedingungen attraktiv Wohneigentum zu erstehen. Was ist beim Immobilienkauf zu beachten, damit das Risiko dabei klein gehalten werden kann? Ein Ratgebertext aus dem Beobachter:  
In der Schweiz wird munter weiter gebaut und Wohneigentum erworben. Die Preise für Häuser als auch die Mietpreise seien im Vergleich zu vergangenen Jahren nur um 1,1 Prozent gestiegen, sagt das Bundesamt für Wohnungswesen. Dennoch scheint über dem Schweizer Immobilienmarkt nicht nur die Sonne, führt ein Artikel im Magazin Haustech aus: Haustech; 28.08.2014 Ausgaben-Nr. 9 Seite 22 Extra Extra Paolo D'Avino Viele Schweizerinnen und Schweizer haben ein Haus oder eine Wohnung gekauft, da der Hypothekarzins nach wie vor verlockend günstig ist. Zwar werden nicht mehr so viele Einfamilienhäuser gebaut wie vor der Finanzkrise, doch die Werte bleiben auf einem hohen Niveau. Viele Menschen in der Schweiz haben sich 2014 ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Der Kredit war günstig, und die Preise für Wohneigentum, wenn auch nicht in allen Regionen, stiegen nicht mehr so stark an wie in den Jahren zuvor. Laut der jüngsten Analyse des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) sind die Mietzinse und Preise für neu angebotene Wohnungen und Einfamilienhäuser 2013 im Durchschnitt lediglich um 1,1 Prozent gestiegen. Es wird munter weiter gebaut, das Geschäft mit Wohneigentum läuft, und die Autoren der Frühlingsausgabe des "Immo-Monitoring" von Wüest & Partner gehen in ihrer Prognose davon aus, dass im Jahr 2014 schweizweit rund 48 500 Wohnungen neu erstellt werden. Bei den Einfamilienhäusern dürfte die Zahl mit ungefähr 9500 nur marginal über jener von 9400 des letzten Jahres liegen. Wenn dunkle Wolken am Schweizer Bauhimmel auftauchen, wird dies wohl durch die Vielzahl rechtlicher Neuerungen verursacht, die sowohl den Schweizer Immobilienmarkt als auch potenzielle Käufer verunsichern. Nach der Zweitwohnungsinitiative folgten neue Regeln für den Hypothekenmarkt mit der Erhöhung des Kapitalpuffers.
Die Empörung über den Plan des Bundesrats, den Kapitalbezug aus der zweiten Säule zu verbieten, ist gross. Das ist verständlich, denn jeder vierte, der sich Wohneigentum kaufen möchte, ist auf diesen Zustupf angewiesen, und ein Verbot stellt einen zusätzlichen Eingriff in die persönliche Freiheit dar und wird der Bauwirtschaft massiv schaden. Aber ist der Eingriff wenigstens begründet? Die NZZ am Sonntag meint Nein.

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