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Einer der wichtigsten Begriffe in der beruflichen Vorsorge ist der Umwandlungssatz. Als Dauerthema ist er in den Medien in der letzten Zeit besonders präsent wenn er gesenkt wird oder werden soll. Doch auch für Medienprofis ist der Begriff nicht immer ganz klar.

Das flexible Rentenalter soll auch Teil der nächsten Reform der Altersvorsorge sein. Obwohl die nächste Reform nur die AHV betreffen soll, ist dieser Punkt auch für die berufliche Vorsorge gültig. Wie in einem früheren Blogbeitrag dargelegt, bedarf dieser Schritt einer Koordination mit der beruflichen Vorsorge. Zunächst gilt es jedoch abzuklären, inwiefern die demografische Entwicklung in der Gesellschaft aufgenommen wird – sprich ob der «Generationenvertrag» auch in Zukunft seine Bedeutung beibehält, wenn die Menschen immer älter werden. Untenstehender Beitrag zeigt sowohl gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche Überlegungen zu diesem Thema auf. In einem der zentralen Punkt wiederholt sich auch eine Forderung des ASIP: Die Flexibilisierung des Altersrücktritts zwischen 62 und 70 ist sinnvoll und sollte zügig angegangen werden.

Wie gut war Ihre Pensionskasse im letzten Jahr im Vergleich zum Durchschnitt? Die Antworten liefert dieser Artikel – und noch mehr: Sie zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung zu Alt hat. Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf in der Altersvorsorge, wie er auf Anfrage von Ruth Humbel (CVP) Anfang Dezember 2017 bekanntgab. Dabei sollen die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden.

Bereits im letzten Dezember, gut drei Monate nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020», hat Sozialminister Alain Berset über die nächste Reform der Altersvorsorge gesprochen. Nun ist klar: Die berufliche Vorsorge und die AHV sollen separat reformiert werden. Lesen Sie nachfolgend, weshalb trotzdem eine Verbindung zwischen den zwei Paketen bestehen wird und wie der Umwandlungssatz mit der Teuerung zusammenhängt.

Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeden Monat Sparbeiträge an die Pensionskasse. Daraus ergibt sich, zusätzlich mit den Zinsen, das Altersguthaben, welches zum Zeitpunkt der Pensionierung jedem und jeder Versicherten zur Verfügung stehen wird (mehr dazu hier). Im obligatorischen Bereich finanziert der Arbeitgeber mindestens die Hälfte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, ob es sinnvoll ist, ihre Sparbeiträge für die berufliche Vorsorge zu erhöhen.

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