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2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

In einem Interview vom 03.03.2017 im Tages Anzeiger kritisiert Werner C. Hug die Pensionskassen und wirft ihnen vor, kurzsichtig zu handeln und es mit den Senkungen des Umwandlungssatzes unter 5 Prozent zu übertreiben.
Dazu ist Folgendes zu entgegnen: Die Führungsverantwortlichen von Pensionskassen kommen nicht umhin, sich an den Realitäten der weiterhin steigenden Lebenserwartung und des Tiefzinsumfeldes zu orientieren und entsprechende Massnahmen zu treffen. Es geht um die langfristige Sicherstellung der finanziellen Stabilität der Pensionskasse. Alles andere ist fahrlässig.

Die Steuersaison ist wieder da. Die Bilanz gibt Tipps, wie man sein steuerbares Einkommen reduzieren kann. Dazu gibt es auch im Rahmen des Pensionskassenguthabens zwei Möglichkeiten – wir zeigen Ihnen die Hintergründe dazu und was Sie beachten sollten.

 

Das Altersvorsorgesystem sieht sich mit verschiedenen demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen konfrontiert, welche für das System in seiner jetzigen Form eine Herausforderung darstellen. Einerseits wird mit der Reform «Altersvorsorge 2020» eine politische Lösung für die Verbesserung des Systems angestrebt – andererseits kann aber auch jede/r Einzelne etwas für seine Rente tun. Der folgende Artikel zeigt, wie dies möglich ist.

Medienmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 10. Januar 2017

Bern. Am Dienstagnachmittag hielt der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP seine traditionelle Jahresstart-Veranstaltung ab, die thematisch ganz im Zeichen der Reform „Altersvorsorge 2020“ stand. Im Hinblick auf die bevorstehende Differenzbereinigung des Geschäfts, appellierte er an die Kompromissbereitschaft der Politik.

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen – Zeit also, einen ersten Blick ins neue Jahr zu werfen. Die aktuelle Fachmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverband ASIP gibt einen Überblick über die Eckwerte der beruflichen Vorsorge, die ab dem 1. Januar 2017 gelten. Im Vergleich zu 2016 verändern sich zwei Werte: Die Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur des Sicherheitsfonds steigen von 0.08% auf 0.1% Der BVG-Mindestzinssatz beträgt 1% (bisher 1.25%) Die vollständige Fachmitteilung finden Sie unten.

Ab 2017 beträgt der Mindestzins auf Pensionskassenguthaben noch 1 Prozent statt wie bisher 1,25 Prozent. Was auf den ersten Blick nach einer klaren und eindeutigen Senkung aussieht, stellt sich bei näherem Hinsehen als ein viel komplizierteres Gebilde heraus. Denn nicht allein der Mindestzins ist für die Verzinsung der Guthaben entscheidend, sondern auch der Realzins. Wie diese Komponenten zusammenspielen, lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Diskussion um die eigene Rente ist zuweilen eine hitzige: Aufgrund der steigenden Lebenserwartung sowie der aktuellen Tiefzinslage haben Pensionskassen Schwierigkeiten, die gesetzlich vorgeschriebenen Renditen zu erwirtschaften. Auch die AHV steht vor Herausforderungen, denn die demografische Entwicklung trifft sie in ähnlichem Masse, wenngleich sie primär dank der grossen Zuwanderung noch nicht in die roten Zahlen gerutscht ist. Solche negativen Nachrichten führen oft zu einer emotionalen Diskussion, welche nicht immer zielführend ist. Fakt ist, dass die Altersvorsorge einer Reform bedarf – die Diskussion bis dahin wünschen wir uns sachlicher, so wie in untenstehendem Artikel des Tages-Anzeiger zu lesen ist.

Im letzten Blogbeitrag beschäftigten wir uns mit dem optimalen Zeitpunkt für die Planung der Pensionierung. Der folgende Artikel geht weiter ins Detail, wobei sich die Frage stellt, in welchen Bereichen mit einer guten Planung Fallstricke in der Altersvorsorge vermieden werden können. Fazit ist: Welche Bezugsform gewählt wird, hängt stark von der individuellen Situation des Einzelnen ab.

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