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Heute geht es weiter mit einem Artikel aus der Handelszeitung. Unter der Schlagzeile «Verdrängte Zeitbombe» berichtete diese kurz vor Weihnachten, dass immer mehr Schweizer für den Hauskauf ihre Pensionskasse plündern. Sinken die Immobilienpreise, ist oftmals ein schöner Teil des Vorsorgegelds weg. Der Verband der Pensionskassen, ASIP, will diese Form der Förderung streichen. Original Artikel lesen:
Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein Frohes Neues Jahr und hohe Renditen auf ihrer beruflichen Altersvorsorge. Damit nehmen wir auch unsere Beiträge zu Themen aus der Welt der Pensionskassen, der beruflichen Altersvorsorge, wieder auf. Wie schon im letzten Jahr berichten wir über interessante und relevante Medienbeiträge, damit man die nicht selber suchen muss bzw. ständig Augen und Ohren offen haben muss, sowie eigene Beiträge und Stellungnahmen zu aktuellen Themen.
Immer wieder publizieren wir in diesem Blog auch Beiträge oder Meinungen anderer Akteure im Bereich der beruflichen Altersvorsorge, deren Aussagen wir für die ausgewogene Meinungsbildung als wichtig erachten. Vorraussetzung ist natürlich, dass die präsentierten Fakten korrekt sind. Nicht immer stimmen wir mit diesen Meinungen - oder nicht immer mit allen Details - überein. Die folgenden beiden Beiträge zeigen, wie man die gleichen Fakten durchaus unterschiedlich präsentieren bzw. zu unterschiedlich weit reichenden Schlussfolgerungen kommen kann.
Folgende Frage erreichte uns heute, die vielleicht auch andere Leser/innen beschäftigt: Ich habe heute in den Nachrichten gehört, dass ab 2011 bis zum Alter 70 Beiträge in die Pensionskasse einbezahlt werden können. Gibt es dazu irgendwelche Unterlagen? Unsere Antwort: Gemäss Artikel 33B BVG kann, muss aber nicht, Ihre Vorsorgeeinrichtung in ihrem Reglement vorsehen, dass auf deren Verlangen Versicherte bis maximal zum 70. Lebensjahr Beiträge leisten können, sofern sie solange auch noch erwerbstätig sind.
Ein weiteres Jahr geht zu Ende, die Festtage stehen vor der Tür. Zeit für Besinnlichkeit und Rückschau,  sowie das Realisieren neuer Pläne und Vorhaben. Der folgende Text von Hanspeter Konrad, Direktor des ASIP, erschien schon am 3. Dezember, er hat aber an Aktualität nichts eingebüsst. Im Gegenteil passt er sehr gut zu dieser Zeit, weshalb wir ihn hiermit für alle, die die ASIP-Aspejkte nicht erhalten, zur Verfügung stellen. Es geht um Besonnenheit, Eigenverantwortung, Sicherheit und Stabilität, Themen, die gut zu dieser Zeit passen. Wenn man ganz nüchtern die verpolitisierten Pensionskassen-Debatten der letzten Zeit betrachtet, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele, die ganz laut mitreden, völlig vergessen haben, worum es eigentlich geht. Das schweizerische Pensionskassensystem ist auf langfristige Sicherheit und Stabilität ausgelegt. Vorübergehende Tiefs machen dem System nicht viel aus. Gefordert werden nun aber immer häufiger permanente kurzfristige Profite. Alles muss immer schneller gehen. Das ist aber gar nicht machbar. Politik, Teile von Medien und Öffentlichkeit verlangen von den Pensionskassen oft Unmögliches. Und wenn sie es dann nicht bekommen, sind sie obendrein enttäuscht. Dabei gehören die Pensionskassen den Versicherten. Durch die paritätische Zusammensetzung der obersten Führungsorgane können die Versicherten direkt Einfluss nehmen. Es gibt nicht „die“ Pensionskassen. Es sind „unsere Pensionskassen“, und es braucht mehr Eigenverantwortung im System. Die anstehenden Probleme im Bereich der beruflichen Vorsorge können nämlich nur gemeinsam gelöst werden. Diese Überlegungen liegen letztlich auch der ASIP Informationsund Sensibilisierungskampagne „Mit uns für uns“ zugrunde. Es geht bei dieser Kampagne darum, Sicherheit, Vertrauen, Effizienz und Transparenz im Hinblick auf die gemeinsame Problemlösung zu stärken. Nachfolgend vertiefe ich diese Gedanken.

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