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Vorgestern brachte die Finanz und Wirtschaft ein Interview mit ASIP-Direktor Hanspeter  Konrad, das wir unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchten. Den Pensionskassen wird die Performance des zurückliegenden Jahres knapp für das Halten des finanziellen Gleichgewichts gereicht haben, wie  Hanspeter Konrad  darlegt. Dennoch müssten sich die Institutionen wegen rigider Vorgaben des Systems der beruflichen Vorsorge in mancher Hinsicht durchhangeln. Denn Sicherheitspuffer, die die kantonalen bzw. regionalen Aufsichtsbehörden vorgeben, sind weiterhin unzureichend.
Die Glückspost beantwortete gestern die Frage, ob man den Küchenumbau von der dritten Säule finanzieren kann. Ob dies sinnvoll ist, sei dahingestellt. © Glückspost; 06.01.2011; Seite 49 Wir sind Besitzer eines Einfamilienhauses. Da unsere Küche schon fast 40 Jahre alt ist, möchten wir sie komplett renovieren. Laut Offerte würde uns der Umbau rund 35 000 Franken kosten. Können wir dieses Vorhaben mit Geld aus der dritten Säule finanzieren? Armin H., Chur Im Prinzip ja. Ein Vorbezug von 3a-Geldern für den Umbau ist möglich, sofern damit wertvermehrende Investitionen verbunden sind.
Heute geht es weiter mit einem Artikel aus der Handelszeitung. Unter der Schlagzeile «Verdrängte Zeitbombe» berichtete diese kurz vor Weihnachten, dass immer mehr Schweizer für den Hauskauf ihre Pensionskasse plündern. Sinken die Immobilienpreise, ist oftmals ein schöner Teil des Vorsorgegelds weg. Der Verband der Pensionskassen, ASIP, will diese Form der Förderung streichen. Original Artikel lesen:
Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein Frohes Neues Jahr und hohe Renditen auf ihrer beruflichen Altersvorsorge. Damit nehmen wir auch unsere Beiträge zu Themen aus der Welt der Pensionskassen, der beruflichen Altersvorsorge, wieder auf. Wie schon im letzten Jahr berichten wir über interessante und relevante Medienbeiträge, damit man die nicht selber suchen muss bzw. ständig Augen und Ohren offen haben muss, sowie eigene Beiträge und Stellungnahmen zu aktuellen Themen.
Immer wieder publizieren wir in diesem Blog auch Beiträge oder Meinungen anderer Akteure im Bereich der beruflichen Altersvorsorge, deren Aussagen wir für die ausgewogene Meinungsbildung als wichtig erachten. Vorraussetzung ist natürlich, dass die präsentierten Fakten korrekt sind. Nicht immer stimmen wir mit diesen Meinungen - oder nicht immer mit allen Details - überein. Die folgenden beiden Beiträge zeigen, wie man die gleichen Fakten durchaus unterschiedlich präsentieren bzw. zu unterschiedlich weit reichenden Schlussfolgerungen kommen kann.
Folgende Frage erreichte uns heute, die vielleicht auch andere Leser/innen beschäftigt: Ich habe heute in den Nachrichten gehört, dass ab 2011 bis zum Alter 70 Beiträge in die Pensionskasse einbezahlt werden können. Gibt es dazu irgendwelche Unterlagen? Unsere Antwort: Gemäss Artikel 33B BVG kann, muss aber nicht, Ihre Vorsorgeeinrichtung in ihrem Reglement vorsehen, dass auf deren Verlangen Versicherte bis maximal zum 70. Lebensjahr Beiträge leisten können, sofern sie solange auch noch erwerbstätig sind.

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