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10 Nov 10
Unter dem Titel "Mit der dritten Säule auf Nummer Sicher gehen" publizierte der Internet-Vergleichsdienst gestern die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, wonach das Vertrauen der Schweizerinnen und Schweizer in die erste und zweite Säule der Altersvorsorge getrübt ist. Nur drei Viertel glauben demzufolge, dass sie bei der Pensionierung einen Beitrag aus AHV oder Pensionskasse erhalten werden. Darum würden auch 61 Prozent mittels Säule-3a-Sparen vorsorgen. Pessimistisch, was eine künftige Auszahlung betrifft, seien vor allem die jüngeren Befragten. Die Medienmitteilung im Wortlaut:
In der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung gibt es einen Special zum Thema Finanzplanung. Unter den Artikeln befinden sich einige Hintergrundartikel zum Thema Pensionskassen: Früher oder auch erst später in Pension: Flexibler Berufsausstieg Der Gesetzgeber sorgt bei der beruflichen Vorsorge für zusätzliche Möglichkeiten. Vorab gilt es aber, je nach Lebensentwurf die eigenen Bedürfnisse und finanziellen Verhältnisse zu klären. Kurt Speck Die Rente ist attraktiv: Pensionierung Beim Kapitalbezug ist für eine gleich hohe Auszahlung pro Monat mehr Geld einzusetzen als im Fall einer Rente.
Babyboomer nennt man die Generation der zwischen 1946 und 1956 Geborenen. Damals war die Geburtenrate extrem hoch, so dass diese Generation allein schon wegen ihrer grossen Zahl in jeder Lebensphase die Gesellschaft mitbestimmt hat. Weil noch keine Renter-Generation so gut ausgebildet und gesund war, werden sie nun auch das Bild des Alters verändern. Das Buch «Die Babyboomer» von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger befasst sich mit zentralen Fragen dieser Generation: Pensionierung, Gesundheit, Partnerschaft, soziales Engagement.
Das Migros-Magazin beleuchtet das Thema Solidarität - zwischen den Generationen, zwischen denen, die in eine Versicherung einzahlen und jenen, die sie dann beanspruchen, zwischen Nachbarn und zugunsten von Bedürftigen. Die Schweiz schaffte nach dem Zweiten Weltkrieg ein Solidaritätsnetz, auf das sie heute noch stolz sein kann. Was aus der Not heraus geborgen wurde, ist heute ein Vorzeigebeispiel weltweit. Gemäss einer Meinungsumfrage empfinden die Schweizer/innen den Egoismus der Menschen direkt nach dem Klimawandel als die grösste Bedrohung. Ein Ergebnis, das überrascht.
Letzten Freitag überschlugen sich einmal wieder die Nachrichten aus der Welt der schweizerischen Altersvorsorge. Während das Bundesamt für Statistik (BFS) verkündete, den Pensionskassen gehe es wieder besser, gab der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) einen Strategiewechsel in Sachen Rentenpolitik bekannt und der Arbeitgeberverband forderte eine Erhöhung des Rentenalters. Nicht nur auf Twitter gab es eine erhöhte Frequenz. Insgesamt war es interessant zu sehen, dass die BFS-Meldung ein viel grösseres Echo fand als die Forderungen des SGB, an deren Realisierung zahlreiche Zweifel geäussert wurden.
Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) meldete gestern das Ergebnis einer Studie, mit der im Auftrag des BSV die Auswirkungen der Gesetzesrevision vom 01.01.2005 untersucht wurden. Demzufolge sind neu rund 140'000 Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen zusätzlich in der beruflichen Vorsorge versichert, insbesondere Frauen mit Teilpensen unter 50%. Im Folgenden die Medienmitteilung im Wortlaut.
Die Pensionierung will geplant sein. Die Seniorenakademie veranstaltet deshalöb ein vierteiliges Seminar über Pensionskassen und Pensionierungsplanung. Es richtet sich gemäss Mitteilung an Personen zwischen 50 und 65 Jahren und findet ab morgen Abend einmal wöchentlich in Chur statt. Dabei werden unter anderem Tipps gezeigt, wie eine Pensionierung geplant und durchgeführt werden soll und welche Klippen es steuertechnisch zu umschiffen gilt. (so) Weitere Informationen: www.senak.ch oder Telefon 081 250 20 50.
Unter dem Titel "Der Spielball der Senioren" berichtet die Handelszeitung in ihrer Ausgabe vom 27. Oktober 2010 über die möglichen Folgen der steigenden Lebenserwartung bei gleichzeitigem Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung. Schon jetzt sie klar, dass die Schweiz wie alle anderen Industrienationen die künftigen Renten nicht zahlen kann. Doch die Politik schaue weg. Büssen müssten es die Jungen. Der Altersquotient, das Verhältnis der Rentner zu den Erwerbstätigen, werde sich in der Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik von 27,5 bis ins Jahr 2060 fast verdoppeln  – auf weit über 50 Prozent. Weil Rentner selbst im Kapitaldeckungsverfahren unserer Pensionskassen vom Einkommen, das die Erwerbstätigen generieren, lebten, so die Handelszeitung, steige unweigerlich die Last für die Jungen. Die künftigen Kosten würden viel zu tief eingeschätzt, die absehbaren Schulden nirgendwo erfasst. Auch die privaten Kassen stellten ihre Situation als zu rosig dar, weil sie mit einem unrealistisch hohen technischen Zinssatz von 4 Prozent rechneten. Zwar seien die Prognosen auf 10 bis 50 Jahre sehr unsicher, aber sie seien trotzdem genauso ernst zu nehmen wie die Modellvorhersagen zum Klimawandel. Im Folgenden geben wir den Artikel in voller Länge wider.
Gemäss einer repräsentativen Umfrage, die Axa Winterthur am 20. Oktober veröffentlichte, vertraut eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ihrem Vorsorgesystem. Die Bevölkerung sei im internationalen Vergleich sehr gut informiert über ihre Situation nach der Pensionierung. 75 Prozent geben an, dass sie sich mit dem Dreisäulensystem ausreichend gesichert fühlen. Dies seien knapp 20 Prozent mehr als es die Befragten in Deutschland, den USA oder in Italien über ihre Vorsorgesysteme aussagen.
SAP hat ein neues Pensionskassenmodell eingeführt, das die Versicherten direkt an der Performance beteiligt. Weil sie dadurch auch an Verlusten beteiligt sind, indem ihre Guthaben in der Pensionskasse sinken, braucht die Kasse weniger Wertschwankungsreserven. Wertschwankungsreserven dienen dazu, die Wertschwankungen und Vermögensverluste aufgrund ständig wechselnder Performance aufzufangen. Beim neuen SAP-Modell können diese Reserven von 12 auf 5 Prozent des Vorsorgekapitals reduziert werden. Das überschüssige Vermögen wird den Versicherten gutgeschrieben.

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